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Beschreibung
Der Schuppenrinden-Hickory wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Er stammt aus dem östlichen Nordamerika und ist dort von Ostkanada über die zentralen und südöstlichen Staaten bis nach Mexiko verbreitet; in seiner Heimat erreicht er bis zu 45 Meter. Seinen Namen trägt er sichtbar: Die graue bis bräunliche Borke löst sich in langen, an beiden Enden abstehenden Streifen vom Stamm, sodass alte Bäume wie in Schindeln gehüllt wirken. Die gefiederten Blätter werden bis 40 Zentimeter lang und duften beim Zerreiben aromatisch; im Herbst färben sie sich goldgelb. Hickorys wachsen langsam, erreichen dafür ein Alter von 400 bis 500 Jahren.
Ab Mai blüht er über 3 Wochen unscheinbar: Die männlichen Kätzchen hängen an vorjährigen Zweigen, die weiblichen Blüten sitzen endständig am diesjährigen Trieb, bestäubt wird vom Wind. Geerntet wird ab September über etwa 2 Wochen. Die Früchte werden 2,5 bis 4 Zentimeter groß, und ihre derbe Hülle reißt zur Reife bis zum Grund auf, sodass die Nuss von selbst herausfällt. Die weißliche Nuss darin ist vierkantig und dickschalig – an ihr scheitern handelsübliche Nussknacker. Der Kern schmeckt süß und lässt sich roh essen oder rösten, zu Nussmus verarbeiten, zu einer öligen Hickorymilch verrühren oder zu Mehl mahlen; getrocknet halten die Nüsse 2 bis 3 Jahre. Ertrag kommt spät und ungleichmäßig: Sämlinge benannter Sorten tragen nach 10 bis 12 Jahren, Sämlinge von Wildbäumen brauchen 20 bis 40, und viele Bäume wechseln zwischen Voll- und Ruhejahr. Das Holz ist hart, zäh und stoßfest und gilt in Nordamerika seit jeher als Standard für Werkzeugstiele; der braune Kern wird dort als red hickory gehandelt, der helle Splint getrennt davon als white hickory.
Die ölreichen Nüsse sind eine begehrte Nahrung für Vögel und Säugetiere – Krähenvögel bekommen selbst die dicke Schale auf, und ein großer Schwarm räumt eine Ernte in wenigen Tagen ab; die zersplitterten Reste liegen dann unter der Krone. Und weil der Baum 400 bis 500 Jahre alt wird, wächst mit ihm über die Zeit ein Bestand an Rindenspalten und Höhlungen heran, wie ihn kurzlebigere Gehölze nie erreichen.
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Der Schuppenrinden-Hickory wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Er stammt aus dem östlichen Nordamerika und ist dort von Ostkanada über die zentralen und südöstlichen Staaten bis nach Mexiko verbreitet; in seiner Heimat erreicht er bis zu 45 Meter. Seinen Namen trägt er sichtbar: Die graue bis bräunliche Borke löst sich in langen, an beiden Enden abstehenden Streifen vom Stamm, sodass alte Bäume wie in Schindeln gehüllt wirken. Die gefiederten Blätter werden bis 40 Zentimeter lang und duften beim Zerreiben aromatisch; im Herbst färben sie sich goldgelb. Hickorys wachsen langsam, erreichen dafür ein Alter von 400 bis 500 Jahren.
Ab Mai blüht er über 3 Wochen unscheinbar: Die männlichen Kätzchen hängen an vorjährigen Zweigen, die weiblichen Blüten sitzen endständig am diesjährigen Trieb, bestäubt wird vom Wind. Geerntet wird ab September über etwa 2 Wochen. Die Früchte werden 2,5 bis 4 Zentimeter groß, und ihre derbe Hülle reißt zur Reife bis zum Grund auf, sodass die Nuss von selbst herausfällt. Die weißliche Nuss darin ist vierkantig und dickschalig – an ihr scheitern handelsübliche Nussknacker. Der Kern schmeckt süß und lässt sich roh essen oder rösten, zu Nussmus verarbeiten, zu einer öligen Hickorymilch verrühren oder zu Mehl mahlen; getrocknet halten die Nüsse 2 bis 3 Jahre. Ertrag kommt spät und ungleichmäßig: Sämlinge benannter Sorten tragen nach 10 bis 12 Jahren, Sämlinge von Wildbäumen brauchen 20 bis 40, und viele Bäume wechseln zwischen Voll- und Ruhejahr. Das Holz ist hart, zäh und stoßfest und gilt in Nordamerika seit jeher als Standard für Werkzeugstiele; der braune Kern wird dort als red hickory gehandelt, der helle Splint getrennt davon als white hickory.
Die ölreichen Nüsse sind eine begehrte Nahrung für Vögel und Säugetiere – Krähenvögel bekommen selbst die dicke Schale auf, und ein großer Schwarm räumt eine Ernte in wenigen Tagen ab; die zersplitterten Reste liegen dann unter der Krone. Und weil der Baum 400 bis 500 Jahre alt wird, wächst mit ihm über die Zeit ein Bestand an Rindenspalten und Höhlungen heran, wie ihn kurzlebigere Gehölze nie erreichen.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Hickorys(Carya)
- Art-Syn.
- Schuppenrinden-Hickorynuss, Schindelborkige Hickorie, Schuppenrindenhickory

