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Beschreibung
Als Kleinbaum erreicht die Mandel 'Rekord' etwa 6 Meter Höhe und beansprucht rund 4 Meter Standfläche. Die Heimat der Mandel sind Vorderasien und Zentralasien, und rund ums Mittelmeer gehört sie zu den ältesten Kulturpflanzen. 'Rekord' dagegen ist eine Ungarin: Gezogen hat Sándor Brózik sie aus einem Sämling des Zuchtkandidaten 'Budatétényi 6'; die staatliche Anerkennung als 'Tétényi rekord' folgte am 20. Februar 1980. Ihr Name passt. Als in Nordmazedonien 9 ungarische Mandelsorten verglichen wurden, gehörte sie zu den dreien, die an beiden Versuchsorten regelmäßig gute Ernten brachten, und lieferte unter ihnen mit Abstand die meisten Kerne, fast 40 Prozent mehr als die nächstbeste. Unter den 5 Sorten, die Ungarn heute als Hauptmarktsorten führt, ist sie bis heute dabei. Damit sie Früchte ansetzt, gehört ein Pfirsich oder eine andere Mandelsorte in ihre Nähe.
Die Blüten öffnen sich im März, lange vor dem Laub, und bleiben etwa 3 Wochen; sie gleichen denen des Pfirsichs, sind aber deutlich größer. Ab September wird über rund 2 Wochen geerntet, und in Nordmazedonien reifte 'Rekord' ein paar Tage nach den meisten ungarischen Sorten. Springt die ledrige Hülle auf, lassen sich ihre Früchte leicht pflücken und ebenso leicht aus der Hülle lösen – nicht jede Mandel macht es einem so bequem. Darunter liegt ein mittelgroßer Stein mit harter Schale, und der Kern darin ist klein: Er wiegt kaum 1 Gramm, während amerikanische Sorten im Mittel auf rund 1,6 Gramm kommen. In dünner Schicht in der Sonne getrocknet, lassen sich die Kerne 2 bis 3 Jahre aufbewahren. Verwendet werden sie vor allem süß: in Kleingebäck, als gebrannte Mandeln, die mit Zucker und Gewürzen geröstet werden, und gemahlen als ausgezeichneter Rohstoff für Marzipan.
Für Hummeln und Wildbienen ist ein blühender Mandelbaum im März eine frühe Anlaufstelle: Die Mandel blüht als erste aller Obstarten, am Grund ihrer Blüten sammelt sich reichlich Nektar, und Pollen gibt es dazu. Wie viel an diesen Tagen geflogen wird, entscheidet allerdings das Wetter. Regen während der Blüte hält die Bienen zurück, und auch windiges, nasses Frühjahrswetter bremst ihren Flug spürbar.
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Als Kleinbaum erreicht die Mandel 'Rekord' etwa 6 Meter Höhe und beansprucht rund 4 Meter Standfläche. Die Heimat der Mandel sind Vorderasien und Zentralasien, und rund ums Mittelmeer gehört sie zu den ältesten Kulturpflanzen. 'Rekord' dagegen ist eine Ungarin: Gezogen hat Sándor Brózik sie aus einem Sämling des Zuchtkandidaten 'Budatétényi 6'; die staatliche Anerkennung als 'Tétényi rekord' folgte am 20. Februar 1980. Ihr Name passt. Als in Nordmazedonien 9 ungarische Mandelsorten verglichen wurden, gehörte sie zu den dreien, die an beiden Versuchsorten regelmäßig gute Ernten brachten, und lieferte unter ihnen mit Abstand die meisten Kerne, fast 40 Prozent mehr als die nächstbeste. Unter den 5 Sorten, die Ungarn heute als Hauptmarktsorten führt, ist sie bis heute dabei. Damit sie Früchte ansetzt, gehört ein Pfirsich oder eine andere Mandelsorte in ihre Nähe.
Die Blüten öffnen sich im März, lange vor dem Laub, und bleiben etwa 3 Wochen; sie gleichen denen des Pfirsichs, sind aber deutlich größer. Ab September wird über rund 2 Wochen geerntet, und in Nordmazedonien reifte 'Rekord' ein paar Tage nach den meisten ungarischen Sorten. Springt die ledrige Hülle auf, lassen sich ihre Früchte leicht pflücken und ebenso leicht aus der Hülle lösen – nicht jede Mandel macht es einem so bequem. Darunter liegt ein mittelgroßer Stein mit harter Schale, und der Kern darin ist klein: Er wiegt kaum 1 Gramm, während amerikanische Sorten im Mittel auf rund 1,6 Gramm kommen. In dünner Schicht in der Sonne getrocknet, lassen sich die Kerne 2 bis 3 Jahre aufbewahren. Verwendet werden sie vor allem süß: in Kleingebäck, als gebrannte Mandeln, die mit Zucker und Gewürzen geröstet werden, und gemahlen als ausgezeichneter Rohstoff für Marzipan.
Für Hummeln und Wildbienen ist ein blühender Mandelbaum im März eine frühe Anlaufstelle: Die Mandel blüht als erste aller Obstarten, am Grund ihrer Blüten sammelt sich reichlich Nektar, und Pollen gibt es dazu. Wie viel an diesen Tagen geflogen wird, entscheidet allerdings das Wetter. Regen während der Blüte hält die Bienen zurück, und auch windiges, nasses Frühjahrswetter bremst ihren Flug spürbar.
Winterhärte
Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C
Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Echte Mandel, Mandelbaum, Süßmandelbaum, Bittermandelbaum, Jordanmandel, Mandel, Süßmandel, Krachmandel, Kirsche
- Sorten-Syn.
- Tétényi rekord, Tetenyi rekord, Tetenyi record, Tetenyi’s Rekord

