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Beschreibung
Die Mandel 'Budatétény' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Mandel in Vorder- und Zentralasien, und weit nördlich davon liegt Ungarn an der Grenze, bis zu der sich ihr Anbau überhaupt noch lohnt. Gerade dort ist eine eigene Mandelzüchtung entstanden: 1949 legte Vilmos Sárai in Akali die erste Sortensammlung des Landes an, und darauf aufbauend hat Sándor Brózik die meisten der heute angebauten ungarischen Sorten gezogen. Mehrere tragen den Namen des Budapester Stadtteils Budatétény; 2 stehen bis heute im Anbau, 'Budatétényi 1' und 'Budatétényi 70', die zweite als eine der 5 Hauptmarktsorten des Landes. Ihre Blüten vertragen Frost besser als die von 'Ertragsstark' und 'Rekord': In 13 Jahren Freilandbeobachtung bei Budapest lagen beide im Mittelfeld. Für Früchte gehört eine Mandel anderer Sorte oder ein Pfirsich dazu.
Im März öffnen sich die weißen bis zartrosa Blüten, paarweise an kahlen Kurztrieben, für etwa 3 Wochen. Schon im Mai hat die silbrig behaarte Frucht fast ihre volle Größe, doch innen ist der Kern dann noch flüssig; erst über den Sommer wird er fest und bekommt seinen Geschmack. Die Ernte beginnt im September und dauert rund 2 Wochen, und die ungarischen Sorten gehören zu den frühen: In einem Versuch bei Skopje waren sie vor der französischen 'Ferragnès' reif, und je früher die Ernte, desto leichter gehen Pflücken, Entspelzen und Trocknen. Den Zeitpunkt zeigt die grüne Hülle: Sie welkt, reißt entlang ihrer Naht auf und gibt den Stein schließlich frei. Ihn zu treffen lohnt sich, denn zu früh gepflückte Kerne schrumpfen beim Nachtrocknen und verlieren an Gewicht, und wer sie zu lange am Boden liegen lässt, zumal bei Regen, bekommt fahle, bräunlich-schwarze Kerne. Die Hüllen müssen danach rasch ab, ehe Schimmel ansetzt. Gut durchgetrocknet halten sie sich 2 bis 3 Jahre.
Weil die Blüten Pollen wie Nektar geben, ist der Baum im März eine Futterstelle für Bienen und andere Insekten. Auch ein Tagfalter hat mit der Mandel zu tun: Der Segelfalter legt seine Eier an Rosengewächse, und unter den Futterpflanzen seiner Raupe steht der Mandelbaum. In Südeuropa ist das ganz gewöhnlich, in Mitteleuropa nutzt er bisher vor allem Schlehen; in warmen Sommern legt er hier aber zunehmend auch an Obstbäumen ab. Im Herbst kommt eine weitere Gruppe von Gästen: An reifen Mandeln holen sich Vögel und Wild ihren Teil, vor allem bei den Sorten mit papierdünner Schale, die ein Vogelschnabel leicht aufbricht.
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Die Mandel 'Budatétény' wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Mandel in Vorder- und Zentralasien, und weit nördlich davon liegt Ungarn an der Grenze, bis zu der sich ihr Anbau überhaupt noch lohnt. Gerade dort ist eine eigene Mandelzüchtung entstanden: 1949 legte Vilmos Sárai in Akali die erste Sortensammlung des Landes an, und darauf aufbauend hat Sándor Brózik die meisten der heute angebauten ungarischen Sorten gezogen. Mehrere tragen den Namen des Budapester Stadtteils Budatétény; 2 stehen bis heute im Anbau, 'Budatétényi 1' und 'Budatétényi 70', die zweite als eine der 5 Hauptmarktsorten des Landes. Ihre Blüten vertragen Frost besser als die von 'Ertragsstark' und 'Rekord': In 13 Jahren Freilandbeobachtung bei Budapest lagen beide im Mittelfeld. Für Früchte gehört eine Mandel anderer Sorte oder ein Pfirsich dazu.
Im März öffnen sich die weißen bis zartrosa Blüten, paarweise an kahlen Kurztrieben, für etwa 3 Wochen. Schon im Mai hat die silbrig behaarte Frucht fast ihre volle Größe, doch innen ist der Kern dann noch flüssig; erst über den Sommer wird er fest und bekommt seinen Geschmack. Die Ernte beginnt im September und dauert rund 2 Wochen, und die ungarischen Sorten gehören zu den frühen: In einem Versuch bei Skopje waren sie vor der französischen 'Ferragnès' reif, und je früher die Ernte, desto leichter gehen Pflücken, Entspelzen und Trocknen. Den Zeitpunkt zeigt die grüne Hülle: Sie welkt, reißt entlang ihrer Naht auf und gibt den Stein schließlich frei. Ihn zu treffen lohnt sich, denn zu früh gepflückte Kerne schrumpfen beim Nachtrocknen und verlieren an Gewicht, und wer sie zu lange am Boden liegen lässt, zumal bei Regen, bekommt fahle, bräunlich-schwarze Kerne. Die Hüllen müssen danach rasch ab, ehe Schimmel ansetzt. Gut durchgetrocknet halten sie sich 2 bis 3 Jahre.
Weil die Blüten Pollen wie Nektar geben, ist der Baum im März eine Futterstelle für Bienen und andere Insekten. Auch ein Tagfalter hat mit der Mandel zu tun: Der Segelfalter legt seine Eier an Rosengewächse, und unter den Futterpflanzen seiner Raupe steht der Mandelbaum. In Südeuropa ist das ganz gewöhnlich, in Mitteleuropa nutzt er bisher vor allem Schlehen; in warmen Sommern legt er hier aber zunehmend auch an Obstbäumen ab. Im Herbst kommt eine weitere Gruppe von Gästen: An reifen Mandeln holen sich Vögel und Wild ihren Teil, vor allem bei den Sorten mit papierdünner Schale, die ein Vogelschnabel leicht aufbricht.
Winterhärte
Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C
Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Echte Mandel, Mandelbaum, Süßmandelbaum, Bittermandelbaum, Jordanmandel, Mandel, Süßmandel, Krachmandel, Kirsche
- Sorten-Syn.
- Budatetenyi

