Herznuss Schubert
Juglans ailantifolia var. cordiformis 'Schubert'
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Beschreibung
Die Herznuss 'Schubert' wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche, mit breiter, dicht belaubter Krone. Sie ist eine amerikanische Auslese aus jener Züchtungswelle, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Nordosten der Vereinigten Staaten und im kanadischen Ontario lief und aus der Herznuss vom Zierbaum einen Obstbaum machte. Was sie auszeichnet, ist ausgeprägte Frosthärte und ein reicher, verlässlicher Behang: Die Nüsse hängen in dichten Trauben und lassen sich gut knacken. Ihre Fiederblätter werden 45 bis 60, ausnahmsweise 90 Zentimeter lang und geben dem Baum ein fast tropisches Aussehen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; wie alle Herznüsse ist die Sorte nur teilweise selbstfruchtbar, ein zweiter Baum – Sämling oder Sorte – hebt den Ertrag deutlich. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Sie hängen in üppigen Trauben, und die Fruchtstände fallen zur Reife geschlossen zu Boden. Die herzförmigen Nüsse springen entlang der Naht sauber auf und geben einen hellgoldenen Kern frei, mild und ohne jede Bitterkeit; in der Schale hält er sich 3 bis 4 Jahre und länger. Der Kern macht bei den guten Sorten 30 bis 35 Prozent des Nussgewichts aus, und ein gewöhnlicher Walnussknacker reicht dafür aus. Verwendet werden die Kerne frisch, geröstet, im Gebäck und überall dort, wo Walnüsse zu herb wären. Dazu kommt ein zweiter, viel früherer Erntetermin: Solange die Nüsse noch weich sind, stecken sie voller Vitamin C – dann lassen sie sich im Ganzen einlegen oder mit Honig zu einer Nussmarmelade verarbeiten.
Der breit ausladende Baum mit seinen großen Fiederblättern ist ein Schattenspender mit lichtem Gewissen: Unter ihm bleibt genug Sonne für eine Krautschicht. Eichhörnchen und Eichelhäher tragen die Nüsse fort und pflanzen dabei mehr Bäume, als sie fressen. Und anders als die meisten ihrer Verwandtschaft wächst und trägt die Herznuss in kühleren Gegenden besser als in warmen – für einen Nussbaum eine ungewohnte Richtung und für hiesige Gärten die entscheidende.
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Die Herznuss 'Schubert' wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche, mit breiter, dicht belaubter Krone. Sie ist eine amerikanische Auslese aus jener Züchtungswelle, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Nordosten der Vereinigten Staaten und im kanadischen Ontario lief und aus der Herznuss vom Zierbaum einen Obstbaum machte. Was sie auszeichnet, ist ausgeprägte Frosthärte und ein reicher, verlässlicher Behang: Die Nüsse hängen in dichten Trauben und lassen sich gut knacken. Ihre Fiederblätter werden 45 bis 60, ausnahmsweise 90 Zentimeter lang und geben dem Baum ein fast tropisches Aussehen.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; wie alle Herznüsse ist die Sorte nur teilweise selbstfruchtbar, ein zweiter Baum – Sämling oder Sorte – hebt den Ertrag deutlich. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Sie hängen in üppigen Trauben, und die Fruchtstände fallen zur Reife geschlossen zu Boden. Die herzförmigen Nüsse springen entlang der Naht sauber auf und geben einen hellgoldenen Kern frei, mild und ohne jede Bitterkeit; in der Schale hält er sich 3 bis 4 Jahre und länger. Der Kern macht bei den guten Sorten 30 bis 35 Prozent des Nussgewichts aus, und ein gewöhnlicher Walnussknacker reicht dafür aus. Verwendet werden die Kerne frisch, geröstet, im Gebäck und überall dort, wo Walnüsse zu herb wären. Dazu kommt ein zweiter, viel früherer Erntetermin: Solange die Nüsse noch weich sind, stecken sie voller Vitamin C – dann lassen sie sich im Ganzen einlegen oder mit Honig zu einer Nussmarmelade verarbeiten.
Der breit ausladende Baum mit seinen großen Fiederblättern ist ein Schattenspender mit lichtem Gewissen: Unter ihm bleibt genug Sonne für eine Krautschicht. Eichhörnchen und Eichelhäher tragen die Nüsse fort und pflanzen dabei mehr Bäume, als sie fressen. Und anders als die meisten ihrer Verwandtschaft wächst und trägt die Herznuss in kühleren Gegenden besser als in warmen – für einen Nussbaum eine ungewohnte Richtung und für hiesige Gärten die entscheidende.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- keine dokumentiert
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Japanische Herznuss, Herzwalnuss, Japanische Walnuss

