Herznuss
Juglans ailantifolia var. cordiformis
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Beschreibung
Die Herznuss wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Sie ist die Kulturform der Japanischen Walnuss (Juglans ailantifolia), und in die Vereinigten Staaten kam sie 1870 – nicht der Nüsse wegen, sondern als rasch wachsender Zierbaum, der nebenbei Essbares hängen ließ. Dafür sorgen ihre Blätter: 45 bis 60, ausnahmsweise 90 Zentimeter lang, was dem Baum ein fast tropisches Aussehen gibt. Die herzförmige Nuss, die ihr den Namen gibt, ist eine Laune der Natur: eine Mutation der rundfrüchtigen Wildart, die lange als eigene Art missverstanden wurde, bis der Botaniker E. H. Wilson die Verwandtschaft klärte.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; männliche und weibliche reifen am selben Baum zeitversetzt, ein zweiter Baum hebt den Ertrag deutlich. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten – sie hängen zu bis zu 20 in langen Trauben, und die Fruchtstände fallen zur Reife geschlossen zu Boden, was das Aufsammeln zur schnellen Arbeit macht. Die Nuss darin misst gut 3 Zentimeter, ist abgeflacht, scharfkantig und dünnschalig: Sie springt entlang der Naht sauber auf und gibt den Kern meist im Ganzen frei – kein Vergleich mit dem Panzer einer Schwarznuss. Der Kern ist herzförmig, hellgolden, mild und ohne jede Bitterkeit, dabei aber deutlich kleiner als der einer Walnuss – wer Menge sucht, ist bei ihr falsch. In der Schale hält er sich 3 bis 4 Jahre und länger – ein Vorrat, der eine Missernte überbrückt. Verwendet werden die Kerne frisch, geröstet und im Gebäck; in Japan, wo die Wildart in den Bergwäldern zu Hause ist, gehören sie seit Jahrhunderten zum Speiseplan.
Die großen Fiederblätter und die breite Krone machen die Herznuss zu einem Schattenbaum, unter dem es sich leben lässt: Die Belaubung ist licht genug für eine Krautschicht. Nüsse, die liegen bleiben, finden Eichhörnchen und Eichelhäher – ein Teil ihrer Verstecke keimt im nächsten Frühjahr. In der gefurchten Borke älterer Bäume überwintern Insekten, die Meisen und Baumläufer absuchen.
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Die Herznuss wächst als Großbaum auf etwa 20 Meter heran und braucht rund 15 Meter Standfläche. Sie ist die Kulturform der Japanischen Walnuss (Juglans ailantifolia), und in die Vereinigten Staaten kam sie 1870 – nicht der Nüsse wegen, sondern als rasch wachsender Zierbaum, der nebenbei Essbares hängen ließ. Dafür sorgen ihre Blätter: 45 bis 60, ausnahmsweise 90 Zentimeter lang, was dem Baum ein fast tropisches Aussehen gibt. Die herzförmige Nuss, die ihr den Namen gibt, ist eine Laune der Natur: eine Mutation der rundfrüchtigen Wildart, die lange als eigene Art missverstanden wurde, bis der Botaniker E. H. Wilson die Verwandtschaft klärte.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten; männliche und weibliche reifen am selben Baum zeitversetzt, ein zweiter Baum hebt den Ertrag deutlich. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten – sie hängen zu bis zu 20 in langen Trauben, und die Fruchtstände fallen zur Reife geschlossen zu Boden, was das Aufsammeln zur schnellen Arbeit macht. Die Nuss darin misst gut 3 Zentimeter, ist abgeflacht, scharfkantig und dünnschalig: Sie springt entlang der Naht sauber auf und gibt den Kern meist im Ganzen frei – kein Vergleich mit dem Panzer einer Schwarznuss. Der Kern ist herzförmig, hellgolden, mild und ohne jede Bitterkeit, dabei aber deutlich kleiner als der einer Walnuss – wer Menge sucht, ist bei ihr falsch. In der Schale hält er sich 3 bis 4 Jahre und länger – ein Vorrat, der eine Missernte überbrückt. Verwendet werden die Kerne frisch, geröstet und im Gebäck; in Japan, wo die Wildart in den Bergwäldern zu Hause ist, gehören sie seit Jahrhunderten zum Speiseplan.
Die großen Fiederblätter und die breite Krone machen die Herznuss zu einem Schattenbaum, unter dem es sich leben lässt: Die Belaubung ist licht genug für eine Krautschicht. Nüsse, die liegen bleiben, finden Eichhörnchen und Eichelhäher – ein Teil ihrer Verstecke keimt im nächsten Frühjahr. In der gefurchten Borke älterer Bäume überwintern Insekten, die Meisen und Baumläufer absuchen.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- keine dokumentiert
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Japanische Herznuss, Herzwalnuss, Japanische Walnuss

