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Beschreibung
Die Hindsnuss wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche – gerader Stamm, breite Krone, tief reichende Pfahlwurzel. Sie ist die Walnuss Nordkaliforniens und folgt dort den Flussläufen des Sacramento- und des San-Joaquin-Tals bis in die Bucht von San Francisco und hinauf ins südliche Oregon. Ihren Namen verdankt sie Richard Hinds, einem englischen Schiffsarzt und Naturforscher, der sie 1837 am unteren Sacramento aufsammelte, während die HMS Sulphur die Pazifikküste vermaß; der kalifornische Botaniker Willis Jepson benannte die Art 1908 nach ihm. Gepflanzt wurde sie da längst: Die Ureinwohner Kaliforniens zogen sie an ihren Siedlungsplätzen, aßen die Kerne und nutzten die Schalen zum Färben und für Spiele.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten – gelbgrüne Kätzchen und unscheinbare weibliche Ähren; ein zweiter Baum sichert den Fruchtansatz. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Sie sind rundlich, stecken in einer dicken grünen Hülle und tragen eine glatte, braune, dicke Schale; der Kern ist klein, aber reichhaltig und aromatisch. Gegessen werden die Kerne roh, geröstet oder im Gebäck. Bekannt ist die Art allerdings weniger für ihre Nüsse: Ihr Holz läuft im Handel als Claro Walnut und zählt mit der rotbraunen, dunkel gezeichneten Maserung zu den begehrtesten Möbel- und Gewehrschafthölzern Nordamerikas. Und als Veredlungsunterlage trägt sie Walnussbäume in aller Welt – Luther Burbank kreuzte sie mit der Echten Walnuss zum Paradox-Hybrid, der bis heute die Standardunterlage im kalifornischen Walnussanbau ist.
In ihrer Heimat säumt die Hindsnuss Flussufer und Auen und gehört dort zu den prägenden Schattenbäumen. Auch im Garten wirft die breite Krone einen lichten Schatten, unter dem eine Krautschicht weiterwächst. Eichhörnchen tragen die schweren Nüsse fort und vergraben sie als Wintervorrat – aus vergessenen Verstecken werden Bäume. In der mit den Jahren aufreißenden, plattigen Borke finden Insekten Unterschlupf.
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Die Hindsnuss wächst als mittelhoher Baum auf etwa 12 Meter heran und braucht rund 10 Meter Standfläche – gerader Stamm, breite Krone, tief reichende Pfahlwurzel. Sie ist die Walnuss Nordkaliforniens und folgt dort den Flussläufen des Sacramento- und des San-Joaquin-Tals bis in die Bucht von San Francisco und hinauf ins südliche Oregon. Ihren Namen verdankt sie Richard Hinds, einem englischen Schiffsarzt und Naturforscher, der sie 1837 am unteren Sacramento aufsammelte, während die HMS Sulphur die Pazifikküste vermaß; der kalifornische Botaniker Willis Jepson benannte die Art 1908 nach ihm. Gepflanzt wurde sie da längst: Die Ureinwohner Kaliforniens zogen sie an ihren Siedlungsplätzen, aßen die Kerne und nutzten die Schalen zum Färben und für Spiele.
Im Mai öffnen sich über 3 Wochen die windbestäubten Blüten – gelbgrüne Kätzchen und unscheinbare weibliche Ähren; ein zweiter Baum sichert den Fruchtansatz. Ab September lassen sich die Nüsse über 2 Wochen ernten. Sie sind rundlich, stecken in einer dicken grünen Hülle und tragen eine glatte, braune, dicke Schale; der Kern ist klein, aber reichhaltig und aromatisch. Gegessen werden die Kerne roh, geröstet oder im Gebäck. Bekannt ist die Art allerdings weniger für ihre Nüsse: Ihr Holz läuft im Handel als Claro Walnut und zählt mit der rotbraunen, dunkel gezeichneten Maserung zu den begehrtesten Möbel- und Gewehrschafthölzern Nordamerikas. Und als Veredlungsunterlage trägt sie Walnussbäume in aller Welt – Luther Burbank kreuzte sie mit der Echten Walnuss zum Paradox-Hybrid, der bis heute die Standardunterlage im kalifornischen Walnussanbau ist.
In ihrer Heimat säumt die Hindsnuss Flussufer und Auen und gehört dort zu den prägenden Schattenbäumen. Auch im Garten wirft die breite Krone einen lichten Schatten, unter dem eine Krautschicht weiterwächst. Eichhörnchen tragen die schweren Nüsse fort und vergraben sie als Wintervorrat – aus vergessenen Verstecken werden Bäume. In der mit den Jahren aufreißenden, plattigen Borke finden Insekten Unterschlupf.
Winterhärte
Zone 8: −12,2 bis −6,7 °C
Diese Pflanze ist mäßig frosthart und eignet sich für Regionen mit milden Wintern.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Walnüsse(Juglans)
- Art-Syn.
- Kalifornische Walnuss, Claro-Nuss, Claro-Walnuss

