Zerr-Eiche
Quercus cerris
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Beschreibung
Die Zerr-Eiche stammt aus Südeuropa und Kleinasien, wo sie von Südfrankreich über den Balkan bis in die Türkei verbreitet ist. Als Großbaum erreicht sie Wuchshöhen von 25 Metern und bildet eine breit ausladende, halboffene Krone. Charakteristisch sind die Knospen mit ihren fädigen, fadenförmigen Nebenblättern, die auch im Winter am Zweig verbleiben und die Art unverwechselbar machen. Die dunkelgrünen, tief gelappten Blätter färben sich im Herbst gelbbraun bis rötlich und hängen oft weit in den Winter hinein am Baum – ein Merkmal, das man Marceszenz nennt. Im Vergleich zu heimischen Eichen zeigt die Zerr-Eiche eine deutlich höhere Toleranz gegenüber Hitze, Trockenheit und Luftverschmutzung, was sie zu einem der diskutierten Klimabäume für städtische und halboffene Lagen macht.
Die bis zu 3 Zentimeter langen Eicheln sitzen auffällig tief in stacheligen Fruchtbechern, deren Schuppen sich fransig nach außen biegen – ein markantes Merkmal, das die Art von allen heimischen Eichen unterscheidet. Die Eicheln reifen ab Oktober und fallen dann ab. Sie enthalten hohe Mengen an Gerbstoffen und eignen sich roh nicht zum Verzehr, können nach gründlichem Auslaugen aber zu Mehl verarbeitet werden. Traditionell dienten sie in Südeuropa als Tierfutter, vor allem für Schweine. Das rotbraune Kernholz der Zerr-Eiche ist dichter und härter als das der Stieleiche und findet als Bau- und Brennholz Verwendung.
Die Blüte erfolgt im April und Mai gleichzeitig mit dem Laubaustrieb: Die Zerr-Eiche bildet bis zu 10 Zentimeter lange, gelbgrüne Kätzchen, die windbestäubt werden. Als Insektenmagnet, Vogelnährgehölz und Raupenfutterpflanze ist sie ökologisch bedeutsam. Über 100 Schmetterlingsarten nutzen das Laub als Raupenfutter, darunter der Schwammspinner. Die Eicheln werden von Vögeln, Kleinsäugern und Wild gefressen. Durch den vergleichsweise späten Austrieb ist die Zerr-Eiche weniger anfällig für typische Eichenschädlinge wie den Grünen Eichenwickler.
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Die Zerr-Eiche stammt aus Südeuropa und Kleinasien, wo sie von Südfrankreich über den Balkan bis in die Türkei verbreitet ist. Als Großbaum erreicht sie Wuchshöhen von 25 Metern und bildet eine breit ausladende, halboffene Krone. Charakteristisch sind die Knospen mit ihren fädigen, fadenförmigen Nebenblättern, die auch im Winter am Zweig verbleiben und die Art unverwechselbar machen. Die dunkelgrünen, tief gelappten Blätter färben sich im Herbst gelbbraun bis rötlich und hängen oft weit in den Winter hinein am Baum – ein Merkmal, das man Marceszenz nennt. Im Vergleich zu heimischen Eichen zeigt die Zerr-Eiche eine deutlich höhere Toleranz gegenüber Hitze, Trockenheit und Luftverschmutzung, was sie zu einem der diskutierten Klimabäume für städtische und halboffene Lagen macht.
Die bis zu 3 Zentimeter langen Eicheln sitzen auffällig tief in stacheligen Fruchtbechern, deren Schuppen sich fransig nach außen biegen – ein markantes Merkmal, das die Art von allen heimischen Eichen unterscheidet. Die Eicheln reifen ab Oktober und fallen dann ab. Sie enthalten hohe Mengen an Gerbstoffen und eignen sich roh nicht zum Verzehr, können nach gründlichem Auslaugen aber zu Mehl verarbeitet werden. Traditionell dienten sie in Südeuropa als Tierfutter, vor allem für Schweine. Das rotbraune Kernholz der Zerr-Eiche ist dichter und härter als das der Stieleiche und findet als Bau- und Brennholz Verwendung.
Die Blüte erfolgt im April und Mai gleichzeitig mit dem Laubaustrieb: Die Zerr-Eiche bildet bis zu 10 Zentimeter lange, gelbgrüne Kätzchen, die windbestäubt werden. Als Insektenmagnet, Vogelnährgehölz und Raupenfutterpflanze ist sie ökologisch bedeutsam. Über 100 Schmetterlingsarten nutzen das Laub als Raupenfutter, darunter der Schwammspinner. Die Eicheln werden von Vögeln, Kleinsäugern und Wild gefressen. Durch den vergleichsweise späten Austrieb ist die Zerr-Eiche weniger anfällig für typische Eichenschädlinge wie den Grünen Eichenwickler.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
- keine dokumentiert
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Buchengewächse(Fagaceae)
- Gattung
- Eichen(Quercus)
- Art-Syn.
- Zerreiche








































