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Beschreibung
Die Jujube 'Li' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art (Ziziphus jujuba) stammt aus Nord- und Nordostchina und steht dort seit über 4.000 Jahren im Anbau; im Deutschen heißt sie auch Brustbeere. Dass 'Li' überhaupt bei uns zu haben ist, verdankt sie einem glücklichen Zufall: Von den über 60 Jujuben, die der Pflanzenjäger Frank Meyer zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus China nach Kalifornien schickte, überstand nur eine Handvoll das Ende der dortigen Versuchsanlage. 'Li' war darunter – und ist seither ununterbrochen in Kultur. Der Baum wächst locker und aufrecht, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blüten, und man muss sie suchen: gelblichgrün, kaum 6 Millimeter breit und in den Blattachseln versteckt. Ihr leichter Duft ist eher zu bemerken als sie selbst; bestäubt werden sie von allerlei kleinen Fluginsekten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Li' trägt schon als junger Baum und bringt mittelgroße bis sehr große Früchte von 3 bis 4,5 Zentimetern. Wann geerntet wird, entscheidet darüber, was man bekommt: Zur ersten Reife, wenn die hellgrüne Schale die ersten kastanienbraunen Flecken zeigt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel – so wird 'Li' am liebsten direkt vom Baum gegessen. Hängt die Frucht länger, färbt die Schale vollständig mahagonibraun, das Fleisch wird weicher und süßer, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. Daher der zweite Name Chinesische Dattel, obwohl die beiden Früchte botanisch nichts verbindet. Getrocknet halten Jujuben monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. 'Li' ist teilweise selbstfruchtbar – eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag aber deutlich.
Die Blüte beginnt erst, wenn die große Frühjahrsblüte der Obstgehölze vorbei ist, und hält 4 Wochen – für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine willkommene Nektarquelle im beginnenden Sommer. Krankheiten und Schädlinge sind an der Jujube praktisch unbekannt; der Baum kommt ohne jede Spritzung aus, was ihn für alles, was in seiner Nähe lebt, zu einer verlässlichen Adresse macht. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum weiterhin etwas wachsen kann.
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Die Jujube 'Li' wächst als Kleinbaum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art (Ziziphus jujuba) stammt aus Nord- und Nordostchina und steht dort seit über 4.000 Jahren im Anbau; im Deutschen heißt sie auch Brustbeere. Dass 'Li' überhaupt bei uns zu haben ist, verdankt sie einem glücklichen Zufall: Von den über 60 Jujuben, die der Pflanzenjäger Frank Meyer zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus China nach Kalifornien schickte, überstand nur eine Handvoll das Ende der dortigen Versuchsanlage. 'Li' war darunter – und ist seither ununterbrochen in Kultur. Der Baum wächst locker und aufrecht, mit glänzendem, sommergrünem Laub an leicht im Zickzack geführten Trieben.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die Blüten, und man muss sie suchen: gelblichgrün, kaum 6 Millimeter breit und in den Blattachseln versteckt. Ihr leichter Duft ist eher zu bemerken als sie selbst; bestäubt werden sie von allerlei kleinen Fluginsekten. Ab September lassen sich die Früchte über 6 Wochen ernten; 'Li' trägt schon als junger Baum und bringt mittelgroße bis sehr große Früchte von 3 bis 4,5 Zentimetern. Wann geerntet wird, entscheidet darüber, was man bekommt: Zur ersten Reife, wenn die hellgrüne Schale die ersten kastanienbraunen Flecken zeigt, ist das Fleisch fest und knackig und schmeckt wie ein süßer Apfel – so wird 'Li' am liebsten direkt vom Baum gegessen. Hängt die Frucht länger, färbt die Schale vollständig mahagonibraun, das Fleisch wird weicher und süßer, und Geschmack wie Konsistenz nähern sich einer Dattel. Daher der zweite Name Chinesische Dattel, obwohl die beiden Früchte botanisch nichts verbindet. Getrocknet halten Jujuben monatelang und gehen in Tee, Kompott und Gebäck. 'Li' ist teilweise selbstfruchtbar – eine zweite Sorte in der Nähe hebt den Ertrag aber deutlich.
Die Blüte beginnt erst, wenn die große Frühjahrsblüte der Obstgehölze vorbei ist, und hält 4 Wochen – für Honigbienen, Wildbienen und Hummeln eine willkommene Nektarquelle im beginnenden Sommer. Krankheiten und Schädlinge sind an der Jujube praktisch unbekannt; der Baum kommt ohne jede Spritzung aus, was ihn für alles, was in seiner Nähe lebt, zu einer verlässlichen Adresse macht. Das lichte Laub lässt genug Sonne durch, dass unter dem Baum weiterhin etwas wachsen kann.
Winterhärte
Zone 8: −12,2 bis −6,7 °C
Diese Pflanze ist mäßig frosthart und eignet sich für Regionen mit milden Wintern.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Kreuzdorngewächse(Rhamnaceae)
- Gattung
- Jujuben(Ziziphus)
- Art-Syn.
- Chinesische Dattel, Chinesische Brustbeere, Indische Brustbeere, Indische Dattel, Azufaifa, Brustbeerbaum, Jujube
- Sorten-Syn.
- Lee

