Weiße Johannisbeere Weiße Kaiserliche
Ribes rubrum 'Weiße Kaiserliche'
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Beschreibung
Die Weiße Johannisbeere 'Weiße Kaiserliche' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche – und die braucht sie tatsächlich: Sie wächst breit und locker verzweigt, mit auffallend dünnen Ruten, an denen man sie unter den weißen Sorten wiedererkennt. 1852 nahm der amerikanische Pomologenverband sie in seine Empfehlungsliste auf, und neu war sie da längst nicht mehr: Nach Nordamerika gekommen ist sie aus Europa, angebaut wurde sie dort spätestens seit den 1820er Jahren. Was sie aus den weißen Johannisbeeren heraushebt, sind Trauben und Beeren – beide sind die größten, die eine weiße Sorte hervorbringt. Gehalten hat sie sich aber aus einem anderen Grund: An ihr geht wenig schief. Sie trägt zuverlässig, bleibt gesund und steckt strenge Winter weg.
Die Trauben sind auffallend lang und dabei locker besetzt – ihre Spitzen bleiben oft halb leer. Die Beeren darin sind klar durchscheinend und gelblichweiß, eher glasig als cremig. Geerntet wird ab Juli, 3 Wochen lang. Der Geschmack ist ausgesprochen säuerlich: Wer eine milde weiße Johannisbeere sucht, ist bei ihr falsch – wer Gelee kocht, Saft presst oder Sirup ansetzt, bekommt die Frucht dafür in der bequemsten Form, denn eine lange Traube füllt die Schüssel schneller als mehrere kurze. Der Schnitt richtet sich nach dem Wuchs, und der ist bei ihr locker: Ein Strauch, der wenige und dünne Triebe bildet, verliert durch kräftiges Auslichten mehr, als er gewinnt, und es wird sparsamer herausgenommen als bei den dicht gedrängten Sorten. Die Wurzeln liegen flach unter der Oberfläche; eine Mulchdecke hält sie kühl und feucht, und beides braucht der Strauch den Sommer über. Gedüngt wird mit Kali statt mit Stickstoff – eine Handvoll Holzasche im Frühjahr deckt, was er für den Fruchtansatz braucht.
Die Blüte kommt früh und übersteht Frost: In einem Jahr, in dem die Obstblüte erfriert, steht diese Tracht trotzdem – und sie steht lange, 3 Wochen im April, statt in wenigen Tagen abzublühen. Darauf sind die Insekten angewiesen, die früh im Jahr schon unterwegs sind: Bienen und Schwebfliegen besorgen an diesen Trauben die Bestäubung. Wo mehrere Sträucher beieinanderstehen, setzen die Trauben besser an.
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Die Weiße Johannisbeere 'Weiße Kaiserliche' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche – und die braucht sie tatsächlich: Sie wächst breit und locker verzweigt, mit auffallend dünnen Ruten, an denen man sie unter den weißen Sorten wiedererkennt. 1852 nahm der amerikanische Pomologenverband sie in seine Empfehlungsliste auf, und neu war sie da längst nicht mehr: Nach Nordamerika gekommen ist sie aus Europa, angebaut wurde sie dort spätestens seit den 1820er Jahren. Was sie aus den weißen Johannisbeeren heraushebt, sind Trauben und Beeren – beide sind die größten, die eine weiße Sorte hervorbringt. Gehalten hat sie sich aber aus einem anderen Grund: An ihr geht wenig schief. Sie trägt zuverlässig, bleibt gesund und steckt strenge Winter weg.
Die Trauben sind auffallend lang und dabei locker besetzt – ihre Spitzen bleiben oft halb leer. Die Beeren darin sind klar durchscheinend und gelblichweiß, eher glasig als cremig. Geerntet wird ab Juli, 3 Wochen lang. Der Geschmack ist ausgesprochen säuerlich: Wer eine milde weiße Johannisbeere sucht, ist bei ihr falsch – wer Gelee kocht, Saft presst oder Sirup ansetzt, bekommt die Frucht dafür in der bequemsten Form, denn eine lange Traube füllt die Schüssel schneller als mehrere kurze. Der Schnitt richtet sich nach dem Wuchs, und der ist bei ihr locker: Ein Strauch, der wenige und dünne Triebe bildet, verliert durch kräftiges Auslichten mehr, als er gewinnt, und es wird sparsamer herausgenommen als bei den dicht gedrängten Sorten. Die Wurzeln liegen flach unter der Oberfläche; eine Mulchdecke hält sie kühl und feucht, und beides braucht der Strauch den Sommer über. Gedüngt wird mit Kali statt mit Stickstoff – eine Handvoll Holzasche im Frühjahr deckt, was er für den Fruchtansatz braucht.
Die Blüte kommt früh und übersteht Frost: In einem Jahr, in dem die Obstblüte erfriert, steht diese Tracht trotzdem – und sie steht lange, 3 Wochen im April, statt in wenigen Tagen abzublühen. Darauf sind die Insekten angewiesen, die früh im Jahr schon unterwegs sind: Bienen und Schwebfliegen besorgen an diesen Trauben die Bestäubung. Wo mehrere Sträucher beieinanderstehen, setzen die Trauben besser an.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Ribisel, Rote Johannisbeere, Weiße Johannisbeere, Johannisbeere, Rot-Ribisel
- Sorten-Syn.
- Imperiale, Imperial White, Imperial blanc, Imperial jaune, Kaiserliche Weiße, Weiße Kaiserliche Johannisbeere, White Grape

