Rosa Johannisbeere Champagner
Ribes rubrum 'Champagner'
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Beschreibung
Die Rosa Johannisbeere 'Champagner' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche; sie stammt aus Frankreich. Die Wildpflanze, auf die alle Gartenjohannisbeeren zurückgehen, ist über weite Teile Europas verbreitet. 'Champagner' ist eine sehr alte Sorte: Als die ersten amerikanischen Baumschulen ihre Kataloge druckten, war sie darin bereits die alte Sorte. Fleischfarben nannte man sie im Deutschen, 'Couleur de Chair' im Französischen – die Beere ist rosé, nicht weiß.
Die Blüte fällt in den April und hält etwa 3 Wochen an; die Trauben stehen an den Trieben des Vorjahres und an den Kurztrieben der älteren Äste. Geerntet wird ab Juli, ebenfalls über 3 Wochen. Bei einer hellen Sorte taugt die Farbe schlecht als Reifezeichen: Jede Johannisbeere fängt weiß an und färbt über den Sommer nach, diese aber nur bis zum Rosé. Die Grundfarbe der Beere bleibt weiß, darüber legt sich eine sehr dichte, feine rosa Punktierung, und die entscheidet über den Ton. Weißfrüchtige Johannisbeeren sind keine eigene Art, sondern rote, denen der Farbstoff fehlt; diese hier steht dazwischen. Wer auf ein sattes Rot wartet, wartet also vergebens, und wer zu früh pflückt, bekommt Säure statt Aroma. Verlässlicher ist die Zeit: Etwa 3 Wochen, nachdem die Beeren ihre Farbe angenommen haben, sitzen sie immer noch fest und schmecken nach dem, wofür die Sorte gehalten wird – mild, wenig sauer, mit einem Ton, den man am ehesten mit Granatapfel vergleicht. Damit gehört sie zu den wenigen Johannisbeeren, die man aus der Hand isst statt einzukochen. Die Trauben sind dabei voll besetzt und ungleichbeerig, große und kleine Beeren nebeneinander – so wurde sie schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Abgenommen wird die ganze Traube am Stiel, und zwar so, dass der Kurztrieb heil bleibt, an dem im nächsten Jahr wieder Blüten stehen; sollen die Früchte länger halten, pflückt man sie trocken. Aus hellen Johannisbeeren wurde früher ein Sommerwein gekeltert, den man mit leichten Weißweinen verglich.
Der April-Blüte sieht man ihren Wert nicht an: Die Trauben sind grünlich und unauffällig, gezählt wurden an ihnen aber 8 Sandbienen- und 3 Hummelarten. Bestäubt wird die Johannisbeere von Bienen und Schwebfliegen gleichermaßen. Eine zweite Gruppe lebt vom Laub: Die Raupen einiger Spannerarten sind auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen; ihre Eier überwintern am Strauch, und die Raupen schlüpfen bereits im März, wenn der Strauch austreibt.
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Die Rosa Johannisbeere 'Champagner' wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche; sie stammt aus Frankreich. Die Wildpflanze, auf die alle Gartenjohannisbeeren zurückgehen, ist über weite Teile Europas verbreitet. 'Champagner' ist eine sehr alte Sorte: Als die ersten amerikanischen Baumschulen ihre Kataloge druckten, war sie darin bereits die alte Sorte. Fleischfarben nannte man sie im Deutschen, 'Couleur de Chair' im Französischen – die Beere ist rosé, nicht weiß.
Die Blüte fällt in den April und hält etwa 3 Wochen an; die Trauben stehen an den Trieben des Vorjahres und an den Kurztrieben der älteren Äste. Geerntet wird ab Juli, ebenfalls über 3 Wochen. Bei einer hellen Sorte taugt die Farbe schlecht als Reifezeichen: Jede Johannisbeere fängt weiß an und färbt über den Sommer nach, diese aber nur bis zum Rosé. Die Grundfarbe der Beere bleibt weiß, darüber legt sich eine sehr dichte, feine rosa Punktierung, und die entscheidet über den Ton. Weißfrüchtige Johannisbeeren sind keine eigene Art, sondern rote, denen der Farbstoff fehlt; diese hier steht dazwischen. Wer auf ein sattes Rot wartet, wartet also vergebens, und wer zu früh pflückt, bekommt Säure statt Aroma. Verlässlicher ist die Zeit: Etwa 3 Wochen, nachdem die Beeren ihre Farbe angenommen haben, sitzen sie immer noch fest und schmecken nach dem, wofür die Sorte gehalten wird – mild, wenig sauer, mit einem Ton, den man am ehesten mit Granatapfel vergleicht. Damit gehört sie zu den wenigen Johannisbeeren, die man aus der Hand isst statt einzukochen. Die Trauben sind dabei voll besetzt und ungleichbeerig, große und kleine Beeren nebeneinander – so wurde sie schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Abgenommen wird die ganze Traube am Stiel, und zwar so, dass der Kurztrieb heil bleibt, an dem im nächsten Jahr wieder Blüten stehen; sollen die Früchte länger halten, pflückt man sie trocken. Aus hellen Johannisbeeren wurde früher ein Sommerwein gekeltert, den man mit leichten Weißweinen verglich.
Der April-Blüte sieht man ihren Wert nicht an: Die Trauben sind grünlich und unauffällig, gezählt wurden an ihnen aber 8 Sandbienen- und 3 Hummelarten. Bestäubt wird die Johannisbeere von Bienen und Schwebfliegen gleichermaßen. Eine zweite Gruppe lebt vom Laub: Die Raupen einiger Spannerarten sind auf Johannis- und Stachelbeeren angewiesen; ihre Eier überwintern am Strauch, und die Raupen schlüpfen bereits im März, wenn der Strauch austreibt.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Ribisel, Rote Johannisbeere, Weiße Johannisbeere, Johannisbeere, Rot-Ribisel
- Sorten-Syn.
- Champagne, Couleur de Chair, Pink Champagne, Rose de Champagne, Fleischfarbene Champagner, Grosse Blassrote Champagner, Pheasant's Eye

