Schwarze Johannisbeere Weißrussische Süße
Ribes nigrum 'Weißrussische Süße'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Schwarze Johannisbeere 'Weißrussische Süße' wächst als dichter, kräftiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Samochwalowitschi bei Minsk, wo A. G. Wolusnew sie am belarussischen Institut für Obstbau auslas. Ihre Abstammung erzählt die Verbreitung der Art im Kleinen: Gekreuzt wurde eine Zuchtform, in der die europäische und die sibirische Unterart zusammenkommen, mit einem ausgelesenen Sämling aus dem Fernen Osten – 3 Herkünfte einer Art, die von Westeuropa bis in die Mongolei reicht. Ausgelesen wurde auf den Geschmack, und daher der Name; 1979 wurde sie als Sorte anerkannt.
Die Blüte beginnt im April und dauert 3 Wochen. Sie ist einen Blick wert: Die Blüten sind gelblichgrün und mit rosa Strichen gezeichnet, während die Art sonst außen grün und innen rötlich weiß blüht. Sie sitzen in langen, locker besetzten Trauben, die von den Trieben hängen. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rundlich-oval, schwarz und glänzend, ihre Schale ist mittelfest, und eine einzelne wiegt etwa 1 Gramm. Zweierlei gehört zusammen: Sie werden nicht alle gleich groß, und sie reifen nicht gleichzeitig. Im Erwerbsanbau steht das unter den Nachteilen dieser Sorte, weil sich kein Bestand auf einmal abernten lässt. Im Garten kehrt sich das um – man geht zwei- oder dreimal durch und bekommt jedes Mal reife Beeren, statt alles in einer Woche verarbeiten zu müssen. Im Geschmack ist sie süß: 4,6 von 5 Punkten gaben ihr die Verkoster, und das ist der Grund, sie aus der Hand zu essen, was bei dieser Art selten in Frage kommt. Für Saft, Gelee, Konfitüre und Sirup taugt sie genauso. Liegen bleiben sollten die Beeren nicht, dafür ist die Schale zu weich.
Was „Bienenweide" bei der Schwarzen Johannisbeere heißt, lässt sich genauer sagen: Nektar gibt sie viel, Pollen nur mäßig – im April ist sie eine Trinkstelle, keine Pollenquelle. Daran sammeln Sandbienen und Hummeln. Für den Fruchtansatz ist diese Sorte weniger auf sie angewiesen als andere, denn sie bestäubt sich zu rund 60 Prozent selbst; was die Insekten beitragen, kommt obenauf. Am Laub leben 13 Falterarten, 5 davon auf Johannisbeeren spezialisiert; der Johannisbeer-Haarbüschelspanner und der Honiggelbe Haarbüschelspanner tragen ihre Futterpflanze im Namen. Und weil die Beeren nach und nach reif werden, hängt an diesem Strauch über Wochen etwas für die Vögel, wo eine gleichmäßig reifende Sorte an einem Tag leer gepflückt ist.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Schwarze Johannisbeere 'Weißrussische Süße' wächst als dichter, kräftiger Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus Samochwalowitschi bei Minsk, wo A. G. Wolusnew sie am belarussischen Institut für Obstbau auslas. Ihre Abstammung erzählt die Verbreitung der Art im Kleinen: Gekreuzt wurde eine Zuchtform, in der die europäische und die sibirische Unterart zusammenkommen, mit einem ausgelesenen Sämling aus dem Fernen Osten – 3 Herkünfte einer Art, die von Westeuropa bis in die Mongolei reicht. Ausgelesen wurde auf den Geschmack, und daher der Name; 1979 wurde sie als Sorte anerkannt.
Die Blüte beginnt im April und dauert 3 Wochen. Sie ist einen Blick wert: Die Blüten sind gelblichgrün und mit rosa Strichen gezeichnet, während die Art sonst außen grün und innen rötlich weiß blüht. Sie sitzen in langen, locker besetzten Trauben, die von den Trieben hängen. Gepflückt wird ab Juli über etwa 2 Wochen. Die Beeren sind rundlich-oval, schwarz und glänzend, ihre Schale ist mittelfest, und eine einzelne wiegt etwa 1 Gramm. Zweierlei gehört zusammen: Sie werden nicht alle gleich groß, und sie reifen nicht gleichzeitig. Im Erwerbsanbau steht das unter den Nachteilen dieser Sorte, weil sich kein Bestand auf einmal abernten lässt. Im Garten kehrt sich das um – man geht zwei- oder dreimal durch und bekommt jedes Mal reife Beeren, statt alles in einer Woche verarbeiten zu müssen. Im Geschmack ist sie süß: 4,6 von 5 Punkten gaben ihr die Verkoster, und das ist der Grund, sie aus der Hand zu essen, was bei dieser Art selten in Frage kommt. Für Saft, Gelee, Konfitüre und Sirup taugt sie genauso. Liegen bleiben sollten die Beeren nicht, dafür ist die Schale zu weich.
Was „Bienenweide" bei der Schwarzen Johannisbeere heißt, lässt sich genauer sagen: Nektar gibt sie viel, Pollen nur mäßig – im April ist sie eine Trinkstelle, keine Pollenquelle. Daran sammeln Sandbienen und Hummeln. Für den Fruchtansatz ist diese Sorte weniger auf sie angewiesen als andere, denn sie bestäubt sich zu rund 60 Prozent selbst; was die Insekten beitragen, kommt obenauf. Am Laub leben 13 Falterarten, 5 davon auf Johannisbeeren spezialisiert; der Johannisbeer-Haarbüschelspanner und der Honiggelbe Haarbüschelspanner tragen ihre Futterpflanze im Namen. Und weil die Beeren nach und nach reif werden, hängt an diesem Strauch über Wochen etwas für die Vögel, wo eine gleichmäßig reifende Sorte an einem Tag leer gepflückt ist.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Ahlbeere, Schwarze Johannisbeere, Cassis, Schwarz-Ribisel, Schwarze Ribisel
- Sorten-Syn.
- Белорусская сладкая, Belorusskaja Sladkaja, Byelorussian Sweet

