Schwarze Johannisbeere Hedda
Ribes nigrum 'Hedda'
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Beschreibung
Die Schwarze Johannisbeere 'Hedda' wächst als halbaufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in den kühlen Teilen Eurasiens, von Mitteleuropa bis in die Mongolei; 'Hedda' selbst stammt aus Norwegen und geht auf Johannes Øydvin zurück, der aus der Resistenzzüchtung kam, bevor er Obst- und Beerensorten züchtete. Er kreuzte die bewährte schwedische 'Öjebyn' mit 'Melalahti', einer alten finnischen Landsorte aus Kainuu im Nordosten des Landes, die selbst als mehltaufest gilt. Diese eine Eigenschaft hat die Tochter geerbt, und sie ist das, wofür 'Hedda' steht: Wo anderen Sorten im Sommer die Blätter weiß anlaufen, bleibt sie frei davon.
Ihre Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die einzelnen Blüten sind außen grün und innen rötlich weiß und fallen kaum auf. Ab Juli lässt sie sich 2 Wochen lang pflücken. Beim Zeitpunkt gibt es etwas zu gewinnen: Die frühesten Trauben geben einen helleren Saft, die Farbe kommt erst mit den letzten Tagen der Reife – wer den Hauptteil stehen lässt, bis er tiefschwarz glänzt, bekommt das dunklere Glas. Die Beeren sind mittelgroß, rund und glänzend, sie sitzen in mittellangen hängenden Trauben. Im Geschmack hält 'Hedda' die Mitte: süß genug für die Hand, säuerlich genug für die Küche. Verarbeitet wird zu Saft, Gelee, Marmelade und Likör, und die Blätter geben Tee und würzen den Einlegesud. Frisch halten sich die Beeren nur wenige Tage. Eines verlangt diese Sorte allerdings: kräftigen Schnitt – der Ertrag hängt daran.
Die Wildform der Schwarzen Johannisbeere steht an Bachufern und in Auwäldern, im Halbschatten und im Kühlen. An den Blütentrauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln – allein 8 Sandbienenarten sind an Johannisbeeren zu finden –, daneben Fliegen und Schwebfliegen. Weil die Blüte in den Mai fällt, kommt sie, wenn die großen Obstblüten schon vorbei sind. Auch der Stachelbeerspanner braucht solche Lagen: Seine Raupen fressen am Johannisbeerlaub, der Falter selbst fliegt nachts, und selten geworden ist er, weil es die feuchten Wälder immer weniger gibt. Und die schwarzen Beeren finden Vögel von selbst, anders als die grünfrüchtigen Sorten, die sie übersehen. Wer beides möchte, Ernte und Vogelbesuch, lässt die untersten Trauben hängen.
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Die Schwarze Johannisbeere 'Hedda' wächst als halbaufrechter Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Zu Hause ist die Art in den kühlen Teilen Eurasiens, von Mitteleuropa bis in die Mongolei; 'Hedda' selbst stammt aus Norwegen und geht auf Johannes Øydvin zurück, der aus der Resistenzzüchtung kam, bevor er Obst- und Beerensorten züchtete. Er kreuzte die bewährte schwedische 'Öjebyn' mit 'Melalahti', einer alten finnischen Landsorte aus Kainuu im Nordosten des Landes, die selbst als mehltaufest gilt. Diese eine Eigenschaft hat die Tochter geerbt, und sie ist das, wofür 'Hedda' steht: Wo anderen Sorten im Sommer die Blätter weiß anlaufen, bleibt sie frei davon.
Ihre Blüte fällt in den Mai und hält 3 Wochen; die einzelnen Blüten sind außen grün und innen rötlich weiß und fallen kaum auf. Ab Juli lässt sie sich 2 Wochen lang pflücken. Beim Zeitpunkt gibt es etwas zu gewinnen: Die frühesten Trauben geben einen helleren Saft, die Farbe kommt erst mit den letzten Tagen der Reife – wer den Hauptteil stehen lässt, bis er tiefschwarz glänzt, bekommt das dunklere Glas. Die Beeren sind mittelgroß, rund und glänzend, sie sitzen in mittellangen hängenden Trauben. Im Geschmack hält 'Hedda' die Mitte: süß genug für die Hand, säuerlich genug für die Küche. Verarbeitet wird zu Saft, Gelee, Marmelade und Likör, und die Blätter geben Tee und würzen den Einlegesud. Frisch halten sich die Beeren nur wenige Tage. Eines verlangt diese Sorte allerdings: kräftigen Schnitt – der Ertrag hängt daran.
Die Wildform der Schwarzen Johannisbeere steht an Bachufern und in Auwäldern, im Halbschatten und im Kühlen. An den Blütentrauben sammeln vor allem Sandbienen und Hummeln – allein 8 Sandbienenarten sind an Johannisbeeren zu finden –, daneben Fliegen und Schwebfliegen. Weil die Blüte in den Mai fällt, kommt sie, wenn die großen Obstblüten schon vorbei sind. Auch der Stachelbeerspanner braucht solche Lagen: Seine Raupen fressen am Johannisbeerlaub, der Falter selbst fliegt nachts, und selten geworden ist er, weil es die feuchten Wälder immer weniger gibt. Und die schwarzen Beeren finden Vögel von selbst, anders als die grünfrüchtigen Sorten, die sie übersehen. Wer beides möchte, Ernte und Vogelbesuch, lässt die untersten Trauben hängen.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Ahlbeere, Schwarze Johannisbeere, Cassis, Schwarz-Ribisel, Schwarze Ribisel

