Japanischer Rosinenbaum
Beschreibung
Der Japanische Rosinenbaum ist ein sommergrüner Baum aus Japan, Korea, China und dem Himalaya mit einer Wuchshöhe von 10 Metern. Er bildet eine lockere, rundliche Krone mit elegant überhängenden Äußeren Zweigen und großen, glänzend dunkelgrünen, herzförmigen Blättern, die sich im Herbst leuchtend gelb färben. Die gräulich-braune Borke ist gefurcht und blättert in kleinen Platten ab, was dem Stamm auch im Winter eine markante Struktur verleiht. Das feine, harte Holz ist als Japanisches Mahagoni bekannt und wird in Asien für den Möbelbau geschätzt. In europäischen Gärten ist diese Rarität noch selten anzutreffen.
Die eigentliche Besonderheit sind die fleischig anschwellenden Fruchtstiele, die sich nach der Blüte geweihartig verzweigen und ab September für etwa drei Wochen reifen. Diese Scheinfrüchte schmecken süß nach Rosinen und Birne mit einer feinen Note von Zimt und Nelke. Sie können frisch genascht, getrocknet oder zu Kompott, Marmelade und Likör verarbeitet werden. Die eigentlichen Kapselfrüchte an den Enden der Stiele sind hingegen hart und ungenießbar.
Ab Juni erscheinen für etwa fünf Wochen kleine, cremefarbene bis grünlich-weiße, duftende Blüten in endständigen Rispen. Als ausdauernder Blüher und Bienenweide lockt der Rosinenbaum über einen langen Zeitraum Bienen und andere Bestäuber an. Die süßen Fruchtstiele bieten im Herbst zudem Vögeln und anderen Wildtieren eine willkommene Nahrungsquelle.
Die nächsten Lieferungen finden zwischen dem 23. Februar und 24. März 2026 statt.
Abholung bei Waldgärtnerei Kyritz verfügbar
Gewöhnlich fertig in 24 Stunden
Standort & Wuchsbedingungen
Wuchsform
Buschbaum und Großbaum
Höhe x Breite
10.0 x 8.0 m
Max. Winterhärte
Zone 06 (-23.3 bis -17.8)
Blüte ab
Juni
Standort
sonnig und geschützt
Mögliche Bodenverhältnisse
Sand, Lehm, durchlässig, humos, frisch, kalkhaltig und feucht
Wurzelsystem
Tiefwurzler
Empfohlene Stellung
Solitär und Plantage
Resilienzen
Krankheiten, Schädlinge, Hitze und Trockenheit
Besonderheiten
Schattenspender, Herbstfärber und Rarität
Nutzung und ökologischer Wert
Essbare Teile
Früchte und Samenmantel
Verwendung
Direktverzehr, Verarbeitung und Bauholz
Befruchtung
Fremdbefruchtung
Ernte ab
September
Ökologischer Wert
Ausdauernder Blüher und Bienenweide
Pflege
Wasserbedarf
mittel
Schnittbedarf
gering
Empfohlene Schutzmaßnahmen
Winterschutz, Sonnenschutz, Mulchen und Ummantelung
Allg. Hinweise
Allgemeine Pflegehinweise
Benennung und Einordnung
Arten-Synonyme
Rosinenbaum, Quaffbirne und Japanisches Mahagoni
Sorten-Synonyme
Familie
Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae)
Gattung
Rosinenbäume (Hovenia)
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