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Beschreibung
Die Veilchenbeere wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem Osten Nordamerikas, von Kanada bis hinunter nach Alabama, und die amerikanische Obstzucht hat aus dieser wilden Stachelbeere geschöpft: Um 1846 fanden Shaker bei Lebanon im Staat New York eine Stachelbeere, die vermutlich aus ihr und der europäischen Gartenstachelbeere hervorgegangen war; als ’Mountain’ stand sie von 1860 bis 1891 in der Obstliste der amerikanischen Pomologengesellschaft. Um 1890 kreuzte William Saunders in Ottawa sie mit der alten Sorte ’Red Warrington’, und auch in europäische Sorten wurden nordamerikanische Wildarten wie diese eingekreuzt, weil einige dem Mehltau widerstehen. Den Namen Veilchenbeere bekam sie erst vor rund 10 Jahren in einer Gärtnerei an der Havel – nach dem Nachgeschmack ihrer vollreifen Beeren.
Im Mai blüht sie für etwa 2 Wochen mit kleinen, grünlichen Blüten, die einzeln oder zu wenigen am Zweig hängen. Ab Juli reifen die Beeren, und gepflückt wird über rund 4 Wochen. Sie werden etwa 1 Zentimeter dick, sind kugelig bis länglich und färben sich weinrot; ihre Haut ist dicht mit Borsten besetzt – daran unterscheidet man sie auf den ersten Blick von der Gartenstachelbeere. Unter der festen Haut ist das Fruchtfleisch saftig, süß wie eine gute Stachelbeere und mit einer leichten Säure, die den Durst löscht. Wer warten kann, lässt die Beeren hängen, bis sie fast überreif sind: Dann schmecken sie blumig und hinterlassen einen kräftigen Nachklang von Veilchen. Gepflückt und gegessen wird mit etwas Bedacht, beim Naschen vom Strauch stören die Borsten aber kaum. Wo sie wild wächst, backte man die Beeren in Kuchen und kochte Gelee und Eingemachtes daraus, und ein altes amerikanisches Nutzpflanzenbuch empfiehlt, wilde Stachelbeeren gewürzt einzumachen und im Winter zu Geflügel und Wild zu reichen.
In ihrer Heimat kommen Hummeln, Sandbienen, Faltenwespen, Schwebfliegen und Ameisen an die Blüten und holen sich Nektar und Pollen; bestäubt werden sie vor allem von den Bienen, und eine nordamerikanische Sandbiene sammelt vermutlich nur an Stachel- und Johannisbeeren. Am Laub dieser und verwandter Sträucher fressen dort die Raupen von Spannern und zweier Edelfalter. Die Beeren sind bei Singvögeln und Hühnervögeln beliebt, außerdem bei Waschbär, Schwarzbär und Mäusen, die ihre Samen weitertragen, und im bestachelten Geäst finden Vögel Deckung und Nistplätze. In Europa frisst die Raupe des Stachelbeerspanners vor allem an der Gartenstachelbeere.
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Die Veilchenbeere wächst als Strauch auf etwa 1,5 Meter heran und braucht rund 1,5 Meter Standfläche. Sie stammt aus dem Osten Nordamerikas, von Kanada bis hinunter nach Alabama, und die amerikanische Obstzucht hat aus dieser wilden Stachelbeere geschöpft: Um 1846 fanden Shaker bei Lebanon im Staat New York eine Stachelbeere, die vermutlich aus ihr und der europäischen Gartenstachelbeere hervorgegangen war; als ’Mountain’ stand sie von 1860 bis 1891 in der Obstliste der amerikanischen Pomologengesellschaft. Um 1890 kreuzte William Saunders in Ottawa sie mit der alten Sorte ’Red Warrington’, und auch in europäische Sorten wurden nordamerikanische Wildarten wie diese eingekreuzt, weil einige dem Mehltau widerstehen. Den Namen Veilchenbeere bekam sie erst vor rund 10 Jahren in einer Gärtnerei an der Havel – nach dem Nachgeschmack ihrer vollreifen Beeren.
Im Mai blüht sie für etwa 2 Wochen mit kleinen, grünlichen Blüten, die einzeln oder zu wenigen am Zweig hängen. Ab Juli reifen die Beeren, und gepflückt wird über rund 4 Wochen. Sie werden etwa 1 Zentimeter dick, sind kugelig bis länglich und färben sich weinrot; ihre Haut ist dicht mit Borsten besetzt – daran unterscheidet man sie auf den ersten Blick von der Gartenstachelbeere. Unter der festen Haut ist das Fruchtfleisch saftig, süß wie eine gute Stachelbeere und mit einer leichten Säure, die den Durst löscht. Wer warten kann, lässt die Beeren hängen, bis sie fast überreif sind: Dann schmecken sie blumig und hinterlassen einen kräftigen Nachklang von Veilchen. Gepflückt und gegessen wird mit etwas Bedacht, beim Naschen vom Strauch stören die Borsten aber kaum. Wo sie wild wächst, backte man die Beeren in Kuchen und kochte Gelee und Eingemachtes daraus, und ein altes amerikanisches Nutzpflanzenbuch empfiehlt, wilde Stachelbeeren gewürzt einzumachen und im Winter zu Geflügel und Wild zu reichen.
In ihrer Heimat kommen Hummeln, Sandbienen, Faltenwespen, Schwebfliegen und Ameisen an die Blüten und holen sich Nektar und Pollen; bestäubt werden sie vor allem von den Bienen, und eine nordamerikanische Sandbiene sammelt vermutlich nur an Stachel- und Johannisbeeren. Am Laub dieser und verwandter Sträucher fressen dort die Raupen von Spannern und zweier Edelfalter. Die Beeren sind bei Singvögeln und Hühnervögeln beliebt, außerdem bei Waschbär, Schwarzbär und Mäusen, die ihre Samen weitertragen, und im bestachelten Geäst finden Vögel Deckung und Nistplätze. In Europa frisst die Raupe des Stachelbeerspanners vor allem an der Gartenstachelbeere.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Stachelbeergewächse(Grossulariaceae)
- Gattung
- Johannisbeeren(Ribes)
- Art-Syn.
- Hagebutten-Stachelbeere, Hunds-Stachelbeere

