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Beschreibung
Der Spottnuss-Hickory wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Er stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo er von Ostkanada über die zentralen bis in die südöstlichen Staaten verbreitet ist. Auffällig sind seine dicht filzigen Triebe; die Borke bleibt flach gefurcht und löst sich nicht ab wie beim Schuppenrinden-Hickory. Die gefiederten Blätter werden 25 bis 30 Zentimeter lang und duften beim Zerreiben aromatisch – unterseits sind sie gelblich filzig behaart, woher der botanische Name tomentosa rührt. Auch die deutschen Namen erzählen etwas: Spottnuss und Vexiernuss spielen darauf an, dass die stattliche Frucht am Ende nur einen kleinen Kern hergibt.
Ab Mai blüht er über 3 Wochen windbestäubt und unscheinbar, mit hängenden Kätzchen an den vorjährigen Zweigen. Geerntet wird ab September über etwa 2 Wochen. Die Früchte sind kugelig bis birnenförmig und mit 3,5 bis 5 Zentimetern stattlich; sie tragen eine nur millimeterdünne Hülle, die sich zur Reife öffnet. Die Nuss darin ist hellbraun und fein gerillt – und dickschalig genug, dass gewöhnliche Nussknacker daran scheitern. Bei dickschaligen Hickorys macht der Kern mitunter nur 20 Prozent des Nussgewichts aus; er schmeckt süß und wird roh gegessen, geröstet, zu Nussmus verarbeitet oder zu Mehl gemahlen, getrocknet hält er 2 bis 3 Jahre. Ertrag kommt spät: Sämlinge benannter Sorten tragen nach 10 bis 12 Jahren, Wildsämlinge können 20 bis 40 brauchen, und viele Bäume wechseln zwischen Voll- und Ruhejahr. Das Holz ist hart, zäh und stoßfest und wird für Werkzeugstiele wie für Brennholz geschätzt.
Die ölreichen Nüsse sind eine begehrte Nahrung für Vögel und Säugetiere; Krähenvögel bekommen selbst die dicke Schale auf und räumen in Schwärmen ganze Ernten ab. Das goldgelbe Herbstlaub und die alten, tief gefurchten Stämme machen ihn darüber hinaus zu einem Baum, der über Jahrhunderte Lebensraum bietet.
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Der Spottnuss-Hickory wächst als Großbaum auf etwa 25 Meter heran und braucht rund 12 Meter Standfläche. Er stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo er von Ostkanada über die zentralen bis in die südöstlichen Staaten verbreitet ist. Auffällig sind seine dicht filzigen Triebe; die Borke bleibt flach gefurcht und löst sich nicht ab wie beim Schuppenrinden-Hickory. Die gefiederten Blätter werden 25 bis 30 Zentimeter lang und duften beim Zerreiben aromatisch – unterseits sind sie gelblich filzig behaart, woher der botanische Name tomentosa rührt. Auch die deutschen Namen erzählen etwas: Spottnuss und Vexiernuss spielen darauf an, dass die stattliche Frucht am Ende nur einen kleinen Kern hergibt.
Ab Mai blüht er über 3 Wochen windbestäubt und unscheinbar, mit hängenden Kätzchen an den vorjährigen Zweigen. Geerntet wird ab September über etwa 2 Wochen. Die Früchte sind kugelig bis birnenförmig und mit 3,5 bis 5 Zentimetern stattlich; sie tragen eine nur millimeterdünne Hülle, die sich zur Reife öffnet. Die Nuss darin ist hellbraun und fein gerillt – und dickschalig genug, dass gewöhnliche Nussknacker daran scheitern. Bei dickschaligen Hickorys macht der Kern mitunter nur 20 Prozent des Nussgewichts aus; er schmeckt süß und wird roh gegessen, geröstet, zu Nussmus verarbeitet oder zu Mehl gemahlen, getrocknet hält er 2 bis 3 Jahre. Ertrag kommt spät: Sämlinge benannter Sorten tragen nach 10 bis 12 Jahren, Wildsämlinge können 20 bis 40 brauchen, und viele Bäume wechseln zwischen Voll- und Ruhejahr. Das Holz ist hart, zäh und stoßfest und wird für Werkzeugstiele wie für Brennholz geschätzt.
Die ölreichen Nüsse sind eine begehrte Nahrung für Vögel und Säugetiere; Krähenvögel bekommen selbst die dicke Schale auf und räumen in Schwärmen ganze Ernten ab. Das goldgelbe Herbstlaub und die alten, tief gefurchten Stämme machen ihn darüber hinaus zu einem Baum, der über Jahrhunderte Lebensraum bietet.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Walnussgewächse(Juglandaceae)
- Gattung
- Hickorys(Carya)
- Art-Syn.
- Filz-Hickory, Filzige Hickorynuss, Spottnuss, Vexiernuss

