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Beschreibung
Die Paw Paw 'Sunflower' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art im östlichen Nordamerika, und diese Sorte kommt von dessen Westrand: Milo Gibson fand den Baum 1970 wild bei Chanute in Kansas, Corwin Davis prüfte ihn, vermehrte ihn und gab ihm seinen Namen. Was in dem Wildfund steckte, zeigte sich erst im Vergleich: In einem Sortenversuch mit 28 Paw Paws kam 'Sunflower' als einzige über 30 Kilogramm je Baum – über 3 Erntejahre zusammengerechnet – und trug dabei, gemessen an ihrer Größe, mehr als jede andere. Beim Paw-Paw-Fest in Ohio wurde sie zweimal zur besten Frucht gewählt, 2006 und 2010, und ihre Sämlinge geben brauchbare Unterlagen für andere Sorten ab.
Geblüht wird im April, 3 Wochen lang; unter den Paw Paws ist diese Sorte damit spät dran. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Die Früchte hängen zu mehreren an einem Büschel, bis zu 5, und wiegen im Mittel 160 bis 200 Gramm, die schwerste 325. In einem bayerischen Versuch brachten die Bäume im 9. Jahr nach der Pflanzung 7 bis 9 Kilogramm, gelegentlich 11. Das Fruchtfleisch ist buttergelb und enthält wenige Kerne, 6 bis 8 in einer Frucht. Beim Geschmack gehen die Urteile auseinander: In einer Verkostungsreihe war sie die beliebteste aller geprüften Sorten, anderen gilt ihr Aroma als mittelmäßig. Reif ist sie, wenn die grüne Schale ins Gelbliche umschlägt und der Duft weit trägt; braune Flecken ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält sie sich 2 bis 3 Tage. Verarbeitet wird allein das Fruchtfleisch – gelöffelt, als Püree, in Eis und Gebäck. Schale und Kerne gehören nicht auf den Teller, sie reizen Magen und Darm, unreife Früchte ebenso wenig; auch vom reifen Fleisch gilt: gelegentlich, nicht täglich.
An der Paw Paw leben mehr Tiere, als man einem Baum aus einer im Übrigen tropischen Verwandtschaft zutrauen würde. Von den Blüten im April zehren Fliegen und Glanzkäfer – Bienen bleiben fern, für sie ist hier nichts zu holen. Am Laub fressen Käfer und die Raupen von Wicklern, und der Zebra-Schwalbenschwanz hängt ganz an dieser Gattung: Seine Raupen nehmen nichts anderes an als junges Paw-Paw-Laub. Über Jahre beobachtet, blieb der Schaden an den Bäumen dabei jedes Mal gering – die Pflanze erträgt ihre Gäste.
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Die Paw Paw 'Sunflower' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Beheimatet ist die Art im östlichen Nordamerika, und diese Sorte kommt von dessen Westrand: Milo Gibson fand den Baum 1970 wild bei Chanute in Kansas, Corwin Davis prüfte ihn, vermehrte ihn und gab ihm seinen Namen. Was in dem Wildfund steckte, zeigte sich erst im Vergleich: In einem Sortenversuch mit 28 Paw Paws kam 'Sunflower' als einzige über 30 Kilogramm je Baum – über 3 Erntejahre zusammengerechnet – und trug dabei, gemessen an ihrer Größe, mehr als jede andere. Beim Paw-Paw-Fest in Ohio wurde sie zweimal zur besten Frucht gewählt, 2006 und 2010, und ihre Sämlinge geben brauchbare Unterlagen für andere Sorten ab.
Geblüht wird im April, 3 Wochen lang; unter den Paw Paws ist diese Sorte damit spät dran. Geerntet wird vom September an, und das Fenster bleibt 4 Wochen offen. Die Früchte hängen zu mehreren an einem Büschel, bis zu 5, und wiegen im Mittel 160 bis 200 Gramm, die schwerste 325. In einem bayerischen Versuch brachten die Bäume im 9. Jahr nach der Pflanzung 7 bis 9 Kilogramm, gelegentlich 11. Das Fruchtfleisch ist buttergelb und enthält wenige Kerne, 6 bis 8 in einer Frucht. Beim Geschmack gehen die Urteile auseinander: In einer Verkostungsreihe war sie die beliebteste aller geprüften Sorten, anderen gilt ihr Aroma als mittelmäßig. Reif ist sie, wenn die grüne Schale ins Gelbliche umschlägt und der Duft weit trägt; braune Flecken ändern am Geschmack nichts. Vollreif hält sie sich 2 bis 3 Tage. Verarbeitet wird allein das Fruchtfleisch – gelöffelt, als Püree, in Eis und Gebäck. Schale und Kerne gehören nicht auf den Teller, sie reizen Magen und Darm, unreife Früchte ebenso wenig; auch vom reifen Fleisch gilt: gelegentlich, nicht täglich.
An der Paw Paw leben mehr Tiere, als man einem Baum aus einer im Übrigen tropischen Verwandtschaft zutrauen würde. Von den Blüten im April zehren Fliegen und Glanzkäfer – Bienen bleiben fern, für sie ist hier nichts zu holen. Am Laub fressen Käfer und die Raupen von Wicklern, und der Zebra-Schwalbenschwanz hängt ganz an dieser Gattung: Seine Raupen nehmen nichts anderes an als junges Paw-Paw-Laub. Über Jahre beobachtet, blieb der Schaden an den Bäumen dabei jedes Mal gering – die Pflanze erträgt ihre Gäste.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Annonengewächse(Annonaceae)
- Gattung
- Paw Paws(Asimina)
- Art-Syn.
- Indianerbanane, Papau, Dreilappige Papau, Papaw, Pawpaw

