Paw Paw Overleese — Asimina triloba 'Overleese'
Paw Paw Overleese — Asimina triloba 'Overleese'

Paw Paw Overleese

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Asimina triloba 'Overleese'

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Beschreibung

Die Paw Paw 'Overleese' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Die Art stammt aus dem östlichen Nordamerika, und Indiana liegt mitten in ihrem Gebiet: Dort fand W. B. Ward 1950 auf einem Grundstück bei Rushville einen Zufallssämling und vermehrte ihn weiter. Ihren Namen trägt sie nach diesem Grundstück. Sie ist seither der Maßstab geblieben, an dem neue Paw Paws gemessen werden – wegen der Fruchtgröße, des Geschmacks und des hohen Fleischanteils –, und aus ihren Samen sind mehrere der heute verbreiteten Sorten hervorgegangen. 2011 wurde sie beim Ohio Pawpaw Festival als beste Frucht ausgezeichnet. Damit sie trägt, muss eine andere Sorte oder die unveredelte Art in Reichweite stehen.

Im April öffnen sich die braunroten Glocken, einzeln und nickend am Holz des Vorjahres und noch vor dem Laub; rund 3 Wochen lang. Vom September an sind die Früchte reif, verteilt über etwa 4 Wochen; sie hängen zu dritt bis zu sechst in kleinen Büscheln. 'Overleese' gehört zu den großfrüchtigsten Paw Paws überhaupt: Im Mittel wiegen die Früchte 200 bis 250 Gramm, die schwersten fast 400. Sie sind oval bis rundlich, das Fruchtfleisch gelb bis orange, weich und schmelzend, der Geschmack sehr gut und fruchtig. Kerne enthält sie wenige, dafür große – es bleibt viel übrig. Anders als bei anderen Paw Paws bleibt die Schale auch reif grün und dunkelt nicht nach; beim Ernten hilft deshalb nicht die Farbe weiter, sondern der Griff: Reif ist, was auf sanften Druck nachgibt; da die Früchte eines Baumes nacheinander so weit sind, wird 3- bis 4-mal gepflückt. Vollreif ist sie nach 2 bis 3 Tagen aufgebraucht, im Kühlschrank nach einer Woche; vorreif geerntet hält sie dort bis zu 3 Wochen. Gegessen wird nur das Fruchtfleisch – ausgelöffelt oder zu Püree, Eis und Gebäck verarbeitet. Schale, Kerne und unreife Früchte verursachen Magen- und Darmbeschwerden, und auch vom reifen Fleisch sollte man nicht regelmäßig große Mengen essen.

Der schwache Aasgeruch der Blüten gilt nicht den Bienen – die bleiben fern –, sondern Fliegen und Glanzkäfern; sie allein tragen hier den Pollen. In Nordamerika hängt ein Falter an dieser Pflanze: Die Raupen des Zebra-Schwalbenschwanzes fressen nichts als junges Paw-Paw-Laub – nie in Massen, sodass der Baum keinen Schaden nimmt.

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Winterhärte

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−51°
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−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C

Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Großstrauch
Höhe
5.0 m
Breite
3.0 m
Wurzelsystem
Tiefwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig, geschützt
Wasserbedarf
hoch
Stellung
Solitär, Gruppe, Plantage
Bodenart
Sand, Lehm, durchlässig, humos
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass

Ökologie & Verwendung

Verwendung

Früchte Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Rarität Herbstfärber Schattenspender

Phänologie und Vermehrung

Blüte3 Wo
Ernte4 Wo
MrzAprMaiJunJulAugSepOkt

Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen

Pflege

Schnittbedarf
gering
Resilienzen
Hitze Winterfrost Krankheiten Schädlinge
Schutz
Mulchen Ummantelung

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Annonengewächse(Annonaceae)
Gattung
Paw Paws(Asimina)
Art-Syn.
Indianerbanane, Papau, Dreilappige Papau, Papaw, Pawpaw