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Beschreibung
Die Klee-Ulme wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist das östliche Nordamerika, von Südkanada bis nach Mexiko. Nach Europa gelangte sie früh: 1704 stand sie zum ersten Mal in England, heimisch in den Gärten wurde sie aber erst, als der Pflanzensammler Mark Catesby 1724 eine große Menge Samen aus den Carolinas herüberschickte. Eine Ulme ist sie trotz des Namens nicht – Ptelea, griechisch für Ulme, meint die rundum geflügelten Früchte, das "Klee" die dreiteiligen Blätter. Sie gehört zu den Rautengewächsen und damit in die Verwandtschaft der Zitruspflanzen, und das merkt man, sobald man ein Blatt zwischen den Fingern zerreibt: Es riecht kräftig aromatisch.
Ab Juni öffnen sich für rund 4 Wochen die grünlich weißen Blüten, kaum 1 Zentimeter breit, zu vielen in kurzen Rispen gebündelt. Ihr Geruch ist stark – in Amerika hat er dem Strauch den Namen "Stinking Ash" eingetragen. Die Früchte tragen weibliche Pflanzen: runde, papierdünne Scheiben von 2 bis 2,5 Zentimeter, in deren Mitte der Samen sitzt und um die ein Flügel mit feinem Adernetz läuft. Sie erscheinen reichlich, hängen in dichten Büscheln, sind zuerst hellgrün und werden ab August strohfarben bis braun. Zu essen sind sie nicht. Ihrer Bitterkeit wegen wurden sie in Nordamerika aber als Hopfenersatz ins Bier gegeben, daher der zweite englische Name "Hop Tree". Am Zweig bleiben sie bis tief in den Winter, und was zu Boden fällt, verliert über die kalten Monate das Gewebe des Flügels, bis nur das Adernetz übrig ist. Im Herbst färbt sich das Laub oft goldgelb. Der Saft von Blättern und Früchten kann die Haut unter Sonnenlicht reizen.
Die kleinen Blüten sind offen und flach wie eine Schale gebaut, sodass Pollen und Nektar frei liegen und auch Insekten mit kurzem Rüssel ohne Mühe herankommen. Zwischen 20 und 100 davon stehen in einem Blütenstand beisammen. Bienen finden an der Klee-Ulme beides, Pollen wie Nektar, und die Royal Horticultural Society führt sie in England unter ihren empfohlenen Pflanzen für Bestäuber – eine Auszeichnung für Gewächse, deren Blüten Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen besonders nützen.
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Die Klee-Ulme wächst als Großstrauch oder Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Heimat ist das östliche Nordamerika, von Südkanada bis nach Mexiko. Nach Europa gelangte sie früh: 1704 stand sie zum ersten Mal in England, heimisch in den Gärten wurde sie aber erst, als der Pflanzensammler Mark Catesby 1724 eine große Menge Samen aus den Carolinas herüberschickte. Eine Ulme ist sie trotz des Namens nicht – Ptelea, griechisch für Ulme, meint die rundum geflügelten Früchte, das "Klee" die dreiteiligen Blätter. Sie gehört zu den Rautengewächsen und damit in die Verwandtschaft der Zitruspflanzen, und das merkt man, sobald man ein Blatt zwischen den Fingern zerreibt: Es riecht kräftig aromatisch.
Ab Juni öffnen sich für rund 4 Wochen die grünlich weißen Blüten, kaum 1 Zentimeter breit, zu vielen in kurzen Rispen gebündelt. Ihr Geruch ist stark – in Amerika hat er dem Strauch den Namen "Stinking Ash" eingetragen. Die Früchte tragen weibliche Pflanzen: runde, papierdünne Scheiben von 2 bis 2,5 Zentimeter, in deren Mitte der Samen sitzt und um die ein Flügel mit feinem Adernetz läuft. Sie erscheinen reichlich, hängen in dichten Büscheln, sind zuerst hellgrün und werden ab August strohfarben bis braun. Zu essen sind sie nicht. Ihrer Bitterkeit wegen wurden sie in Nordamerika aber als Hopfenersatz ins Bier gegeben, daher der zweite englische Name "Hop Tree". Am Zweig bleiben sie bis tief in den Winter, und was zu Boden fällt, verliert über die kalten Monate das Gewebe des Flügels, bis nur das Adernetz übrig ist. Im Herbst färbt sich das Laub oft goldgelb. Der Saft von Blättern und Früchten kann die Haut unter Sonnenlicht reizen.
Die kleinen Blüten sind offen und flach wie eine Schale gebaut, sodass Pollen und Nektar frei liegen und auch Insekten mit kurzem Rüssel ohne Mühe herankommen. Zwischen 20 und 100 davon stehen in einem Blütenstand beisammen. Bienen finden an der Klee-Ulme beides, Pollen wie Nektar, und die Royal Horticultural Society führt sie in England unter ihren empfohlenen Pflanzen für Bestäuber – eine Auszeichnung für Gewächse, deren Blüten Bienen, Schmetterlingen und Schwebfliegen besonders nützen.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rautengewächse(Rutaceae)
- Gattung
- Kleeulmen(Ptelea)
- Art-Syn.
- Lederstrauch, Hopfenstrauch, Dreiblättriger Lederstrauch, Gewöhnliche Kleeulme, Kleeulme

