Japanische Eberesche Dodong
Sorbus commixta 'Dodong'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 250 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 12,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 500 € versandkostenfrei
Sonst 35 € · Mindestbestellwert 250 €
Beschreibung
Die Japanische Eberesche 'Dodong' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Ihre Wildform stammt von Ulleungdo, einer abgelegenen Insel im Japanischen Meer rund 120 Kilometer vor der koreanischen Küste, die in der letzten Eiszeit eisfrei blieb und deshalb Dutzende eigener Pflanzen trägt. Dort sammelte der schwedische Botaniker Tor Nitzelius 1976 Saatgut. An der Landwirtschaftsuniversität in Alnarp wurde unter den Sämlingen ausgelesen, und der gewählte Baum, benannt nach dem Hafen der Insel, lässt sich seither nur vegetativ vermehren – veredelt auf unsere heimische Eberesche. Von der Japanischen Eberesche, der man die Inselbäume lange zurechnete, unterscheidet sich 'Dodong' durch größeres Laub, größere Früchte und kräftigeren Wuchs. In Schweden und Norwegen trägt sie das E hinter dem Namen, ein Auswahlzeichen für besonders gesunde und wüchsige Gehölze – zuerkannt für die intensive Herbstfärbung und die großen Blüten- und Fruchtstände.
Sie treibt früh aus: ihre großen, klebrigen Knospen öffnen sich zeitig im Frühjahr, und ein Spätfrost kann den jungen Austrieb treffen, richtet aber selten bleibenden Schaden an. In Blüte steht sie um den Monatswechsel von Mai zu Juni und damit etwas später als die heimische Eberesche, weiß und in großen, reich verzweigten Schirmrispen. Daraus werden glänzende, orangerote Früchte, die nicht kugelrund sind wie bei der Japanischen Eberesche, sondern leicht birnenförmig, und die in großen, hängenden Dolden sitzen. Geerntet wird ab September. Erste Früchte trägt schon ein junger Baum, reich aber erst mit 6 bis 8 Jahren. Essbar sind sie gekocht, und weil sie so gebündelt hängen, geht die Ernte schnell: Man nimmt sie doldenweise ab. Jung wächst sie kräftig und schmal aufrecht, erst später wölbt sich die Krone eiförmig. Schneiden muss man kaum – sie verträgt es, braucht es aber selten. Ein Stammschutz kann dagegen nötig sein, denn Hasen benagen die Rinde dieser Eberesche offenbar lieber als die verwandter Arten.
Im Herbst färbt sich das große Fiederlaub leuchtend orangerot bis rot, und die Früchte hängen noch lange nach dem Laubfall, solange die Vögel sie lassen. Für die Japanische Eberesche, der man die Inselbäume lange zurechnete, sind Vögel mehr als Gäste: Im Fruchtfleisch keimen ihre Samen nicht, und ungefressen verlieren die meisten über den ersten Sommer ihre Keimkraft. Ohne Vogel kommt kaum ein Sämling auf. Mit Nektar geizt dieselbe Art: Unter 8 in Südkorea gemessenen Parkbaumarten gab ihre Blüte am wenigsten Nektar und Zucker, obwohl sie dort als Trachtpflanze geführt wird.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Japanische Eberesche 'Dodong' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 10 Meter heran und braucht rund 6 Meter Standfläche. Ihre Wildform stammt von Ulleungdo, einer abgelegenen Insel im Japanischen Meer rund 120 Kilometer vor der koreanischen Küste, die in der letzten Eiszeit eisfrei blieb und deshalb Dutzende eigener Pflanzen trägt. Dort sammelte der schwedische Botaniker Tor Nitzelius 1976 Saatgut. An der Landwirtschaftsuniversität in Alnarp wurde unter den Sämlingen ausgelesen, und der gewählte Baum, benannt nach dem Hafen der Insel, lässt sich seither nur vegetativ vermehren – veredelt auf unsere heimische Eberesche. Von der Japanischen Eberesche, der man die Inselbäume lange zurechnete, unterscheidet sich 'Dodong' durch größeres Laub, größere Früchte und kräftigeren Wuchs. In Schweden und Norwegen trägt sie das E hinter dem Namen, ein Auswahlzeichen für besonders gesunde und wüchsige Gehölze – zuerkannt für die intensive Herbstfärbung und die großen Blüten- und Fruchtstände.
Sie treibt früh aus: ihre großen, klebrigen Knospen öffnen sich zeitig im Frühjahr, und ein Spätfrost kann den jungen Austrieb treffen, richtet aber selten bleibenden Schaden an. In Blüte steht sie um den Monatswechsel von Mai zu Juni und damit etwas später als die heimische Eberesche, weiß und in großen, reich verzweigten Schirmrispen. Daraus werden glänzende, orangerote Früchte, die nicht kugelrund sind wie bei der Japanischen Eberesche, sondern leicht birnenförmig, und die in großen, hängenden Dolden sitzen. Geerntet wird ab September. Erste Früchte trägt schon ein junger Baum, reich aber erst mit 6 bis 8 Jahren. Essbar sind sie gekocht, und weil sie so gebündelt hängen, geht die Ernte schnell: Man nimmt sie doldenweise ab. Jung wächst sie kräftig und schmal aufrecht, erst später wölbt sich die Krone eiförmig. Schneiden muss man kaum – sie verträgt es, braucht es aber selten. Ein Stammschutz kann dagegen nötig sein, denn Hasen benagen die Rinde dieser Eberesche offenbar lieber als die verwandter Arten.
Im Herbst färbt sich das große Fiederlaub leuchtend orangerot bis rot, und die Früchte hängen noch lange nach dem Laubfall, solange die Vögel sie lassen. Für die Japanische Eberesche, der man die Inselbäume lange zurechnete, sind Vögel mehr als Gäste: Im Fruchtfleisch keimen ihre Samen nicht, und ungefressen verlieren die meisten über den ersten Sommer ihre Keimkraft. Ohne Vogel kommt kaum ein Sämling auf. Mit Nektar geizt dieselbe Art: Unter 8 in Südkorea gemessenen Parkbaumarten gab ihre Blüte am wenigsten Nektar und Zucker, obwohl sie dort als Trachtpflanze geführt wird.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Mehlbeeren(Sorbus)
- Art-Syn.
- Japanische Eberesche, Sorbus ulleungensis, Sorbus commixta var. ulleungensis, ullungrönn, ulleungrogn
- Sorten-Syn.
- Olympic Flame

