Großfrüchtige Blutpflaume Trailblazer
Prunus cerasifera 'Trailblazer'
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Beschreibung
Die Großfrüchtige Blutpflaume ’Trailblazer’ wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Kreuzung aus Linien, die weit auseinanderliegen: einer purpurlaubigen Kirschpflaume und der Japanischen Pflaume, die trotz ihres Namens aus China stammt. Solche Kreuzungen wurden mit einer Absicht gemacht – es sollten Sorten mit großen, süßen, schmackhaften Früchten entstehen. Bei ’Trailblazer’ ist das aufgegangen: Ihre Früchte messen 4 bis 5 Zentimeter, wo die Kirschpflaume sonst bei 2 bis 3 aufhört. Das braun- bis dunkelrote Laub hat sie vom purpurlaubigen Elternteil; im Handel heißt dieselbe Sorte auch ’Hollywood’. Allein bleibt sie ohne Frucht – dafür braucht es eine andere Kirschpflaume; eine Hauspflaume hilft nicht, die blüht zu spät.
Ab März öffnen sich die Blüten, weiß mit bronzefarben überhauchtem Kelch und vor dem ersten Blatt; etwa 3 Wochen hält der Flor. Geerntet wird ab August, voll reif sind die Früchte Mitte bis Ende des Monats, und das Fenster ist weit: Sie haften lange am Zweig und lassen sich über etwa 4 Wochen in mehreren Durchgängen abnehmen. Sie sind kugelig und dunkelrot. 4 bis 5 Zentimeter bedeuten dabei zweierlei – für eine Kirschpflaume ist das groß, für eine Japanische Pflaume gewöhnlich, und genau dazwischen liegt diese Sorte. Süß und saftig ist das Fleisch erst in der Vollreife; wer früher pflückt, erntet die Farbe und nicht den Geschmack. Der Ertrag fällt reichlich und regelmäßig aus, was bei der Kirschpflaume nicht selbstverständlich ist. Frisch vom Baum schmecken die Früchte am besten, und anders als die meisten Kirschpflaumen halten sie sich danach noch einige Zeit im Kühlen. In der Küche werden Kompott, Gelee und Saft daraus.
Die Blüte kommt früh, und das liegt an beiden Eltern: Die Kirschpflaume blüht im März und April, und die Japanische Pflaume braucht weniger Kälte als unsere Hauspflaumen, blüht also ebenfalls vor ihnen – deshalb überschneiden sich die beiden Blühzeiten kaum, und deshalb braucht diese Sorte einen Partner aus der eigenen Verwandtschaft. Für Insekten ist die frühe Blüte der Wert dieser Pflanze. Die Blüten halten reichlich Nektar bereit; Bienen holen ihn, Schwebfliegen und Falter ebenso. Dann tragen die Früchte weiter, was von ihnen hängen bleibt, holen die Vögel. Das dunkelrote Laub arbeitet den ganzen Sommer – es setzt dunkle Flächen zwischen grüne Gehölze, vom Austrieb bis zum Blattfall.
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Die Großfrüchtige Blutpflaume ’Trailblazer’ wächst als Kleinbaum auf etwa 6 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Sie ist eine Kreuzung aus Linien, die weit auseinanderliegen: einer purpurlaubigen Kirschpflaume und der Japanischen Pflaume, die trotz ihres Namens aus China stammt. Solche Kreuzungen wurden mit einer Absicht gemacht – es sollten Sorten mit großen, süßen, schmackhaften Früchten entstehen. Bei ’Trailblazer’ ist das aufgegangen: Ihre Früchte messen 4 bis 5 Zentimeter, wo die Kirschpflaume sonst bei 2 bis 3 aufhört. Das braun- bis dunkelrote Laub hat sie vom purpurlaubigen Elternteil; im Handel heißt dieselbe Sorte auch ’Hollywood’. Allein bleibt sie ohne Frucht – dafür braucht es eine andere Kirschpflaume; eine Hauspflaume hilft nicht, die blüht zu spät.
Ab März öffnen sich die Blüten, weiß mit bronzefarben überhauchtem Kelch und vor dem ersten Blatt; etwa 3 Wochen hält der Flor. Geerntet wird ab August, voll reif sind die Früchte Mitte bis Ende des Monats, und das Fenster ist weit: Sie haften lange am Zweig und lassen sich über etwa 4 Wochen in mehreren Durchgängen abnehmen. Sie sind kugelig und dunkelrot. 4 bis 5 Zentimeter bedeuten dabei zweierlei – für eine Kirschpflaume ist das groß, für eine Japanische Pflaume gewöhnlich, und genau dazwischen liegt diese Sorte. Süß und saftig ist das Fleisch erst in der Vollreife; wer früher pflückt, erntet die Farbe und nicht den Geschmack. Der Ertrag fällt reichlich und regelmäßig aus, was bei der Kirschpflaume nicht selbstverständlich ist. Frisch vom Baum schmecken die Früchte am besten, und anders als die meisten Kirschpflaumen halten sie sich danach noch einige Zeit im Kühlen. In der Küche werden Kompott, Gelee und Saft daraus.
Die Blüte kommt früh, und das liegt an beiden Eltern: Die Kirschpflaume blüht im März und April, und die Japanische Pflaume braucht weniger Kälte als unsere Hauspflaumen, blüht also ebenfalls vor ihnen – deshalb überschneiden sich die beiden Blühzeiten kaum, und deshalb braucht diese Sorte einen Partner aus der eigenen Verwandtschaft. Für Insekten ist die frühe Blüte der Wert dieser Pflanze. Die Blüten halten reichlich Nektar bereit; Bienen holen ihn, Schwebfliegen und Falter ebenso. Dann tragen die Früchte weiter, was von ihnen hängen bleibt, holen die Vögel. Das dunkelrote Laub arbeitet den ganzen Sommer – es setzt dunkle Flächen zwischen grüne Gehölze, vom Austrieb bis zum Blattfall.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Steinobstgewächse(Prunus)
- Art-Syn.
- Blutpflaume, Kirschpflaume, Blut-Kirschpflaume, Kirsch-Pflaume, Kirschpflaumenbaum, Kriachlbaum, Myrobalane, Türkische Pflaume
- Sorten-Syn.
- Hollywood

