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Beschreibung
Die Eberesche 'Emiel' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 9 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Art, die Chinesische Mehlbeere, stammt aus Mittel- und Südwestchina und kam um 1901 mit dem Pflanzensammler Ernest Wilson nach England. Um 2000 brachte der Baumschuler Dirk Benoit aus dem belgischen Deerlijk 'Emiel' unter diesem Namen heraus – eine Auslese, die ihr schmales Laub besonders elegant trägt und sich Jahr für Jahr verlässlich rot färbt. Bei der Art ist gerade das nicht selbstverständlich: Ihr Herbstlaub wechselt den Ton von Jahr zu Jahr, und die Herbste, in denen es golden-rosa über der silbrigen Unterseite glüht, sind selten. 2012 hat die Royal Horticultural Society 'Emiel' ihren Award of Garden Merit zuerkannt.
Schon der Austrieb ist hell: Junge Blätter und Triebe sind grauweiß befilzt, und erst später wird die Oberseite glänzend dunkelgrün, während die Unterseite silbrig weiß bleibt – der Filz hält so beständig, dass die Art in China Kalkbaum heißt. Weil die weichen Blätter locker an den dünnen, weit überhängenden Zweigen hängen, flimmert die Krone bei Wind zweifarbig. Im Mai blüht sie reich, rund 3 Wochen lang, mit etwa 1 Zentimeter großen weißen Blüten, die dicht gedrängt in Ständen von bis zu 10 Zentimeter Breite sitzen. Im Herbst leuchtet das Laub in Orange und Rot, und darunter hängen in Büscheln die ovalen, gut 1 Zentimeter langen Früchte. Sie reifen spät, im Spätherbst oder zu Beginn des Winters, und färben sich rot bis dunkelrot; oft bleiben sie bis in den Dezember am Baum. Die Früchte sind Schmuck und nicht zum Essen gedacht.
In ihrer Heimat ist die Art weit verbreitet und wächst in den Mischwäldern der Berghänge zwischen 800 und 2.000 Metern Höhe, in Tälern, an Bachufern und bis an die Wegränder. Wie sehr solche Blüten auf Insekten angewiesen sind, zeigt eine nahe Verwandte, die Erlenblättrige Mehlbeere: Eingebeutelt und so vor Insekten geschützt, setzten ihre Blüten keine Frucht an, frei abgeblüht dagegen 23,5 Prozent. Am wirksamsten bestäubten dabei Bienen, die vor allem wegen des Nektars kamen. Auf ihren eigenen Pollen ist kaum Verlass: Von Hand damit bestäubt, trugen nur 8,6 Prozent der Blüten Frucht.
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Die Eberesche 'Emiel' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 9 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Ihre Art, die Chinesische Mehlbeere, stammt aus Mittel- und Südwestchina und kam um 1901 mit dem Pflanzensammler Ernest Wilson nach England. Um 2000 brachte der Baumschuler Dirk Benoit aus dem belgischen Deerlijk 'Emiel' unter diesem Namen heraus – eine Auslese, die ihr schmales Laub besonders elegant trägt und sich Jahr für Jahr verlässlich rot färbt. Bei der Art ist gerade das nicht selbstverständlich: Ihr Herbstlaub wechselt den Ton von Jahr zu Jahr, und die Herbste, in denen es golden-rosa über der silbrigen Unterseite glüht, sind selten. 2012 hat die Royal Horticultural Society 'Emiel' ihren Award of Garden Merit zuerkannt.
Schon der Austrieb ist hell: Junge Blätter und Triebe sind grauweiß befilzt, und erst später wird die Oberseite glänzend dunkelgrün, während die Unterseite silbrig weiß bleibt – der Filz hält so beständig, dass die Art in China Kalkbaum heißt. Weil die weichen Blätter locker an den dünnen, weit überhängenden Zweigen hängen, flimmert die Krone bei Wind zweifarbig. Im Mai blüht sie reich, rund 3 Wochen lang, mit etwa 1 Zentimeter großen weißen Blüten, die dicht gedrängt in Ständen von bis zu 10 Zentimeter Breite sitzen. Im Herbst leuchtet das Laub in Orange und Rot, und darunter hängen in Büscheln die ovalen, gut 1 Zentimeter langen Früchte. Sie reifen spät, im Spätherbst oder zu Beginn des Winters, und färben sich rot bis dunkelrot; oft bleiben sie bis in den Dezember am Baum. Die Früchte sind Schmuck und nicht zum Essen gedacht.
In ihrer Heimat ist die Art weit verbreitet und wächst in den Mischwäldern der Berghänge zwischen 800 und 2.000 Metern Höhe, in Tälern, an Bachufern und bis an die Wegränder. Wie sehr solche Blüten auf Insekten angewiesen sind, zeigt eine nahe Verwandte, die Erlenblättrige Mehlbeere: Eingebeutelt und so vor Insekten geschützt, setzten ihre Blüten keine Frucht an, frei abgeblüht dagegen 23,5 Prozent. Am wirksamsten bestäubten dabei Bienen, die vor allem wegen des Nektars kamen. Auf ihren eigenen Pollen ist kaum Verlass: Von Hand damit bestäubt, trugen nur 8,6 Prozent der Blüten Frucht.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Mehlbeeren(Sorbus)
- Art-Syn.
- Chinesische Mehlbeere, Micromeles folgneri, Alniaria folgneri, Aria folgneri, Pyrus folgneri

