Chinesischer Blumenhartriegel
Cornus kousa subsp. chinensis
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Beschreibung
Der Chinesische Blumenhartriegel wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; er stammt aus China, während die Art im Übrigen in Japan und Korea zu Hause ist. Aus dieser östlichen Verwandtschaft ist er der kräftigere Teil: Er wird höher als die japanische Form, wächst williger baumartig heran und blüht und fruchtet reicher. Seine Zweige stellen sich mit den Jahren waagerecht, sodass der Strauch in Etagen aufgebaut erscheint. Woran man ihn erkennt, sind die Hochblätter: Bis 6 Zentimeter lang werden sie, breiter am Grund als bei der japanischen Form – und sie überlappen sich dort, statt einen Spalt zu lassen.
Was im Juni aufgeht und gut 4 Wochen bleibt, ist streng genommen gar keine Blüte, sondern ein Schauapparat aus vier weißen Hochblättern; in warmen Jahren beginnt das schon Ende Mai. Die eigentlichen Blüten sind die 20 bis 30 winzigen grünlichen Köpfchen in der Mitte. Aus jedem dieser Köpfchen wird eine einzige Frucht: Die Einzelfrüchte verwachsen zu einer kugeligen Scheinfrucht von 1 bis 2,5 Zentimetern, die ab September rosarot bis rot ausfärbt und an langen Stielen hängt. Reif ist sie, wenn sie weich wird – dann fällt sie auch, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Schale ist ledrig, warzig und etwas bitter, das Fruchtfleisch darunter cremig und süß; im Aroma geht es Richtung Aprikose und Papaya. Gegessen wird deshalb nur das Innere: Man bricht die Frucht auf und löffelt oder drückt das Mark heraus, frisch geerntet und vollreif ist es am besten. Für Vorrat taugt sie wenig – aus dem passierten Mark wird ein Fruchtaufstrich oder eine Creme, und die Schale bleibt dabei außen vor.
Ökologisch trägt er das, was ein Gast tragen kann. Seine winzigen Blüten stehen zu Dutzenden in jedem Köpfchen und öffnen sich im Frühsommer, wenn die Frühblüher längst durch sind – Insekten finden hier dann noch Nahrung. Im Herbst kommen die Früchte dazu, die weich werden und leicht zu öffnen sind; was nicht geerntet wird, nehmen Vögel an. Spezialisierte Partner unter unseren Insekten hat er als ostasiatische Art nicht, und deshalb steht er hier für das, was er wirklich leistet: eine Tracht im Juni und Früchte im Oktober.
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Der Chinesische Blumenhartriegel wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; er stammt aus China, während die Art im Übrigen in Japan und Korea zu Hause ist. Aus dieser östlichen Verwandtschaft ist er der kräftigere Teil: Er wird höher als die japanische Form, wächst williger baumartig heran und blüht und fruchtet reicher. Seine Zweige stellen sich mit den Jahren waagerecht, sodass der Strauch in Etagen aufgebaut erscheint. Woran man ihn erkennt, sind die Hochblätter: Bis 6 Zentimeter lang werden sie, breiter am Grund als bei der japanischen Form – und sie überlappen sich dort, statt einen Spalt zu lassen.
Was im Juni aufgeht und gut 4 Wochen bleibt, ist streng genommen gar keine Blüte, sondern ein Schauapparat aus vier weißen Hochblättern; in warmen Jahren beginnt das schon Ende Mai. Die eigentlichen Blüten sind die 20 bis 30 winzigen grünlichen Köpfchen in der Mitte. Aus jedem dieser Köpfchen wird eine einzige Frucht: Die Einzelfrüchte verwachsen zu einer kugeligen Scheinfrucht von 1 bis 2,5 Zentimetern, die ab September rosarot bis rot ausfärbt und an langen Stielen hängt. Reif ist sie, wenn sie weich wird – dann fällt sie auch, und die Ernte zieht sich über gut 4 Wochen. Die Schale ist ledrig, warzig und etwas bitter, das Fruchtfleisch darunter cremig und süß; im Aroma geht es Richtung Aprikose und Papaya. Gegessen wird deshalb nur das Innere: Man bricht die Frucht auf und löffelt oder drückt das Mark heraus, frisch geerntet und vollreif ist es am besten. Für Vorrat taugt sie wenig – aus dem passierten Mark wird ein Fruchtaufstrich oder eine Creme, und die Schale bleibt dabei außen vor.
Ökologisch trägt er das, was ein Gast tragen kann. Seine winzigen Blüten stehen zu Dutzenden in jedem Köpfchen und öffnen sich im Frühsommer, wenn die Frühblüher längst durch sind – Insekten finden hier dann noch Nahrung. Im Herbst kommen die Früchte dazu, die weich werden und leicht zu öffnen sind; was nicht geerntet wird, nehmen Vögel an. Spezialisierte Partner unter unseren Insekten hat er als ostasiatische Art nicht, und deshalb steht er hier für das, was er wirklich leistet: eine Tracht im Juni und Früchte im Oktober.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hartriegelgewächse(Cornaceae)
- Gattung
- Hartriegel(Cornus)
- Art-Syn.
- Chinesischer Blumenhartriegel, Chinesischer Hartriegel, Asiatischer Blüten-Hartriegel, Japanischer Blüten-Hartriegel, Japanischer Blumen-Hartriegel

