Bernstein-Eberesche Joseph Rock
Sorbus × arnoldiana 'Joseph Rock'
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Beschreibung
Die Bernstein-Eberesche 'Joseph Rock' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie stammt aus den Bergen Yunnans im Südwesten Chinas, wo der österreichisch-amerikanische Botaniker Joseph Rock 1932 ihren Samen sammelte. Rock lebte damals in einem Dorf bei Lijiang und trug in 27 Jahren über 10.000 Pflanzen zusammen. Aus seinem Saatgut wuchs, wohl über den Botanischen Garten in Edinburgh, ein Baum im Garten der Royal Horticultural Society in Wisley heran – ein Bastard, der in der Wildnis zufällig entstanden war. Aus Samen fällt er nicht echt, und so ist jeder Baum, der seinen Namen trägt, über Reiser oder Stecklinge aus diesem einen Baum in Wisley vermehrt. 1962 zeichnete die Gesellschaft sie mit ihrem First Class Certificate aus.
Das Bernsteingelb, das ihr den deutschen Namen gibt, erreichen die Früchte im Oktober, und bis dahin wechseln sie mehrmals die Farbe: Im Sommer stehen sie hellgrün im frischgrünen Laub, dann werden sie weiß und färben von September an um. Auf der Schattenseite bleiben sie weiß, und am Kelch behalten sie immer einen rosa Hauch. Knapp 1 Zentimeter groß, sitzen sie zu bis zu fünfzig in einem Stand und bleiben lange hängen, manchmal bis Mitte Dezember – vor Herbstlaub, das sich orange, rot und purpurn färbt. Wie reich ein Baum behangen ist, schwankt allerdings stark. Gepflanzt wird sie für dieses Bild und nicht für die Küche: Zum Essen sind die Früchte nicht gedacht. Den Auftakt macht Ende Mai, Anfang Juni die Blüte, rund 3 Wochen lang, in lockeren weißen Schirmen von etwa 10 Zentimeter Breite, deren Staubbeutel erst rosa sind und dann über Purpur zu Schwarz nachdunkeln.
Ihre Früchte sind mit knapp 1 Zentimeter so groß wie die der heimischen Eberesche, und Früchte dieser Größe schlucken nicht nur Drosseln, sondern auch kleinere Singvögel wie Rotkehlchen, Grasmücken und Hausrotschwanz im Ganzen. Fruchtfressende Vögel greifen meist zuerst zu schwarzen und roten Früchten, während gelbe und weiße oft bis in den Winter hängen bleiben. In Volierenversuchen mieden Vögel Gelb allerdings nur schwach; mehr zählte dort, wie deutlich sich eine Frucht von ihrer Umgebung abhob.
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Die Bernstein-Eberesche 'Joseph Rock' wächst als mittelhoher Baum auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Sie stammt aus den Bergen Yunnans im Südwesten Chinas, wo der österreichisch-amerikanische Botaniker Joseph Rock 1932 ihren Samen sammelte. Rock lebte damals in einem Dorf bei Lijiang und trug in 27 Jahren über 10.000 Pflanzen zusammen. Aus seinem Saatgut wuchs, wohl über den Botanischen Garten in Edinburgh, ein Baum im Garten der Royal Horticultural Society in Wisley heran – ein Bastard, der in der Wildnis zufällig entstanden war. Aus Samen fällt er nicht echt, und so ist jeder Baum, der seinen Namen trägt, über Reiser oder Stecklinge aus diesem einen Baum in Wisley vermehrt. 1962 zeichnete die Gesellschaft sie mit ihrem First Class Certificate aus.
Das Bernsteingelb, das ihr den deutschen Namen gibt, erreichen die Früchte im Oktober, und bis dahin wechseln sie mehrmals die Farbe: Im Sommer stehen sie hellgrün im frischgrünen Laub, dann werden sie weiß und färben von September an um. Auf der Schattenseite bleiben sie weiß, und am Kelch behalten sie immer einen rosa Hauch. Knapp 1 Zentimeter groß, sitzen sie zu bis zu fünfzig in einem Stand und bleiben lange hängen, manchmal bis Mitte Dezember – vor Herbstlaub, das sich orange, rot und purpurn färbt. Wie reich ein Baum behangen ist, schwankt allerdings stark. Gepflanzt wird sie für dieses Bild und nicht für die Küche: Zum Essen sind die Früchte nicht gedacht. Den Auftakt macht Ende Mai, Anfang Juni die Blüte, rund 3 Wochen lang, in lockeren weißen Schirmen von etwa 10 Zentimeter Breite, deren Staubbeutel erst rosa sind und dann über Purpur zu Schwarz nachdunkeln.
Ihre Früchte sind mit knapp 1 Zentimeter so groß wie die der heimischen Eberesche, und Früchte dieser Größe schlucken nicht nur Drosseln, sondern auch kleinere Singvögel wie Rotkehlchen, Grasmücken und Hausrotschwanz im Ganzen. Fruchtfressende Vögel greifen meist zuerst zu schwarzen und roten Früchten, während gelbe und weiße oft bis in den Winter hängen bleiben. In Volierenversuchen mieden Vögel Gelb allerdings nur schwach; mehr zählte dort, wie deutlich sich eine Frucht von ihrer Umgebung abhob.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Mehlbeeren(Sorbus)
- Art-Syn.
- Arnolds Eberesche, Sorbus arnoldiana

