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Beschreibung
Die Apfelbeere wächst als buschiger Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in den Südosten der Vereinigten Staaten. Sie ist die Wildart, aus der die Sorten des Erwerbsanbaus hervorgegangen sind. Um 1900 gelangte sie von Deutschland aus nach Russland, zu Züchtungszwecken; nach 1945 entstanden dort die großen Plantagen, und angebaut wird bis heute. Im Garten hat sie gegenüber ihren Auslesen einen eigenen Zuschnitt behalten – sie bleibt breiter und lockerer als die aufrecht gezogenen Sorten und schiebt kurze Ausläufer, aus denen mit den Jahren ein geschlossenes Dickicht wird. Deshalb steht sie in der Hecke und im Windschutz, wo die Sorten in der Reihe stehen.
Die Blüten öffnen sich im Mai, reinweiß und zu 7 bis 15 in einer Trugdolde. Die Früchte reifen von Anfang bis Ende August; sie werden bis 8,5 Millimeter dick, sind anfangs auberginenfarben und zur Reife glänzend schwarz. Anders als bei den Sorten hängen sie nicht lange – die Wildart lässt sie bald nach der Reife fallen, und was hängen bleibt, nehmen die Vögel. Wer ernten will, ist also im August dran und nimmt die Dolde ganz ab; ein älterer Strauch trägt 6 bis 17 Kilogramm. Frisch vom Strauch schmecken die Beeren herb-säuerlich und zusammenziehend, für den Rohgenuss taugen sie wenig. Ihre Stärke ist der Saft: Rund 75 Prozent der Frucht lassen sich auspressen, er färbt tief dunkelrot und ist so kräftig, dass 5 bis 7 Prozent genügen, um einen hellen Saft einzufärben – die Lebensmittelindustrie nutzt ihn genau dafür. Im Haushalt geht er in Gelee und Mischmarmelade, am besten mit Apfel; getrocknet verlieren die Beeren viel von ihrer Herbe.
Die Vögel sind hier früh dran: Anders als die Sorten, die bis in den Winter hängen, ist die Wildart meist schon im Spätsommer abgeräumt. Das Dickicht aus Ausläufern gibt Deckung und wird als Nistplatz angenommen – bei einer Wildhecke ist genau das der Zweck. Ein junger Strauch braucht im Freiland allerdings Schutz: Rehe äsen die Endknospen ab, und Böcke fegen an den dünnen Trieben, was einzelne Pflanzen zum Absterben bringen kann.
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Die Apfelbeere wächst als buschiger Strauch auf etwa 2 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Zu Hause ist sie im Osten Nordamerikas, von Ostkanada bis in den Südosten der Vereinigten Staaten. Sie ist die Wildart, aus der die Sorten des Erwerbsanbaus hervorgegangen sind. Um 1900 gelangte sie von Deutschland aus nach Russland, zu Züchtungszwecken; nach 1945 entstanden dort die großen Plantagen, und angebaut wird bis heute. Im Garten hat sie gegenüber ihren Auslesen einen eigenen Zuschnitt behalten – sie bleibt breiter und lockerer als die aufrecht gezogenen Sorten und schiebt kurze Ausläufer, aus denen mit den Jahren ein geschlossenes Dickicht wird. Deshalb steht sie in der Hecke und im Windschutz, wo die Sorten in der Reihe stehen.
Die Blüten öffnen sich im Mai, reinweiß und zu 7 bis 15 in einer Trugdolde. Die Früchte reifen von Anfang bis Ende August; sie werden bis 8,5 Millimeter dick, sind anfangs auberginenfarben und zur Reife glänzend schwarz. Anders als bei den Sorten hängen sie nicht lange – die Wildart lässt sie bald nach der Reife fallen, und was hängen bleibt, nehmen die Vögel. Wer ernten will, ist also im August dran und nimmt die Dolde ganz ab; ein älterer Strauch trägt 6 bis 17 Kilogramm. Frisch vom Strauch schmecken die Beeren herb-säuerlich und zusammenziehend, für den Rohgenuss taugen sie wenig. Ihre Stärke ist der Saft: Rund 75 Prozent der Frucht lassen sich auspressen, er färbt tief dunkelrot und ist so kräftig, dass 5 bis 7 Prozent genügen, um einen hellen Saft einzufärben – die Lebensmittelindustrie nutzt ihn genau dafür. Im Haushalt geht er in Gelee und Mischmarmelade, am besten mit Apfel; getrocknet verlieren die Beeren viel von ihrer Herbe.
Die Vögel sind hier früh dran: Anders als die Sorten, die bis in den Winter hängen, ist die Wildart meist schon im Spätsommer abgeräumt. Das Dickicht aus Ausläufern gibt Deckung und wird als Nistplatz angenommen – bei einer Wildhecke ist genau das der Zweck. Ein junger Strauch braucht im Freiland allerdings Schutz: Rehe äsen die Endknospen ab, und Böcke fegen an den dünnen Trieben, was einzelne Pflanzen zum Absterben bringen kann.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Apfelbeeren(Aronia)
- Art-Syn.
- Schwarzfrüchtige Apfelbeere, Kahle Apfelbeere

