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Beschreibung
Die Gewöhnliche Berberitze wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist in Europa heimisch und war früher überall zu finden, ehe sie im 20. Jahrhundert aus der Landschaft verschwand: Sie ist Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, und deshalb wurde sie über Jahrzehnte hinweg planmäßig entfernt. In Getreidebaugebieten gilt dieser Zusammenhang bis heute; abseits davon ist sie ein Gehölz, das kaum Ansprüche stellt. Ihre dreiteiligen Dornen sitzen so dicht, dass sie eine undurchdringliche Hecke bildet, und ihr Holz ist im Inneren leuchtend gelb.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die goldgelben Blüten in hängenden Trauben, und sie duften kräftig. Ab September lassen sich die Beeren über 5 Wochen ernten. Sie sind länglich, leuchtend rot und von einer Säure, die den Rohverzehr wenig angenehm macht – verarbeitet dagegen sind sie eine alte und weit verbreitete Zutat. In der persischen Küche gehören sie unter dem Namen Zereshk zu Reisgerichten, wo ihre Säure das Fett bricht; in Mitteleuropa wurden sie zu Gelee, Konfitüre und Saft verkocht und als Ersatz für Zitronen verwendet, solange diese teuer waren. Getrocknet halten sie sich und lassen sich wie Rosinen einsetzen, nur eben sauer statt süß. Nur die Beeren sind zum Verzehr geeignet – Wurzeln, Rinde und Blätter enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig rot und orange.
Die Blüte im Mai ist ein Insektenmagnet, und sie hat einen Mechanismus, den man beobachten kann: Berührt ein Insekt die Staubblätter am Grund, schnellen sie nach innen und pudern es mit Pollen. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer besuchen die Blüten. Die roten Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Seidenschwänzen und Gimpeln genommen. Das dichte Dornengestrüpp ist einer der sichersten Nistplätze, die ein Garten bieten kann – Neuntöter, Grasmücken und Zaunkönig nutzen es.
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Die Gewöhnliche Berberitze wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche. Sie ist in Europa heimisch und war früher überall zu finden, ehe sie im 20. Jahrhundert aus der Landschaft verschwand: Sie ist Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, und deshalb wurde sie über Jahrzehnte hinweg planmäßig entfernt. In Getreidebaugebieten gilt dieser Zusammenhang bis heute; abseits davon ist sie ein Gehölz, das kaum Ansprüche stellt. Ihre dreiteiligen Dornen sitzen so dicht, dass sie eine undurchdringliche Hecke bildet, und ihr Holz ist im Inneren leuchtend gelb.
Im Mai öffnen sich über 4 Wochen die goldgelben Blüten in hängenden Trauben, und sie duften kräftig. Ab September lassen sich die Beeren über 5 Wochen ernten. Sie sind länglich, leuchtend rot und von einer Säure, die den Rohverzehr wenig angenehm macht – verarbeitet dagegen sind sie eine alte und weit verbreitete Zutat. In der persischen Küche gehören sie unter dem Namen Zereshk zu Reisgerichten, wo ihre Säure das Fett bricht; in Mitteleuropa wurden sie zu Gelee, Konfitüre und Saft verkocht und als Ersatz für Zitronen verwendet, solange diese teuer waren. Getrocknet halten sie sich und lassen sich wie Rosinen einsetzen, nur eben sauer statt süß. Nur die Beeren sind zum Verzehr geeignet – Wurzeln, Rinde und Blätter enthalten Alkaloide und gehören nicht in die Küche. Im Herbst färbt sich das Laub kräftig rot und orange.
Die Blüte im Mai ist ein Insektenmagnet, und sie hat einen Mechanismus, den man beobachten kann: Berührt ein Insekt die Staubblätter am Grund, schnellen sie nach innen und pudern es mit Pollen. Honigbienen, Wildbienen, Schwebfliegen und Käfer besuchen die Blüten. Die roten Beeren hängen bis in den Winter und werden dann von Amseln, Drosseln, Seidenschwänzen und Gimpeln genommen. Das dichte Dornengestrüpp ist einer der sichersten Nistplätze, die ein Garten bieten kann – Neuntöter, Grasmücken und Zaunkönig nutzen es.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Berberitzengewächse(Berberidaceae)
- Gattung
- Berberitzen(Berberis)
- Art-Syn.
- Sauerdorn, Essigbeere, Echte Berberitze, Dreidorn, Spießdorn, Bubenlaub, Zizerlstrauch, Weinzäpferchen, Essigscharf, Kuckucksbrot, Berberitze, Gemeine Berberitze

