Haselnuss Rotblättrige Zellernuss
Corylus avellana × maxima 'Rotblättrige Zellernuss'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Haselnuss 'Rotblättrige Zellernuss' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; in den Handel gekommen ist sie zwischen 1915 und 1926 aus einer Baumschule im ostfriesischen Weener. Von dort hat sie sich als Doppelbegabung verbreitet, denn sie ist beides – Fruchtsorte und Ziergehölz. Ihr Kennzeichen steht schon im Austrieb: Die Blätter kommen dunkelrot heraus und vergrünen bis zur Sommermitte, ein rötlicher Ton bleibt. Rot sind auch die Kätzchen im Vorfrühling und später die Hüllen um die Nüsse. Dazu passt der Wuchs: schwach, breit bis flachkronig, also deutlich gedrungener als die übrigen Fruchthaseln. Botanisch ist sie eine Zeller-Hybride, in der die Gemeine Hasel und die Lambertshasel zusammenkommen – aus dieser Gruppe stammen die meisten Fruchthaseln der Gärten.
Die Blüte beginnt im März und dauert etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind dunkelrot und damit von weitem zu sehen, die weiblichen Blüten bleiben winzig. Ab August reifen die Nüsse, und das zieht sich bis in den September; wann es so weit ist, zeigt die Hülle, indem sie vergilbt. Sie sind mittelgroß, 1,8 Zentimeter, länglich eiförmig bis kugelig, dünnschalig und dunkelbraun, und der Kern füllt die Schale vollständig aus – im Geschmack angenehm mandelartig und süß. Woran man die Sorte im Zweifel erkennt: Die Fruchthülle ist auffallend lang und umschließt die Nuss ganz, während sie bei der ähnlich rotlaubigen Wald-Hasel nur bis zur Mitte reicht. Geerntet wird deshalb die Hülle mitsamt Nuss, und beides lässt sich zusammen trocknen; erst danach wird gepult. Wer die Nüsse länger halten will, trocknet sie in der Schale. Weil der Geschmack an Mandeln erinnert, gehen sie dorthin, wo sonst Mandeln hingehören – ins Gebäck.
Ökologisch fällt bei dieser Sorte auf, wie früh sie liefert. Schon ab August fallen die ersten Nüsse, zu einer Zeit, in der die übrigen Haseln noch grün sind – für Eichhörnchen und Vögel ist das die erste Nussernte des Jahres. Am anderen Ende des Jahres stehen die Kätzchen: Sie öffnen sich im März, lange vor dem Laub, und was an ihnen rot ist, ändert nichts daran, dass sie dieselbe frühe Pollentracht liefern wie jede Hasel. Dazwischen liegt das Laub, an dem die Raupen zahlreicher Schmetterlinge fressen.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Haselnuss 'Rotblättrige Zellernuss' wächst als Großstrauch auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; in den Handel gekommen ist sie zwischen 1915 und 1926 aus einer Baumschule im ostfriesischen Weener. Von dort hat sie sich als Doppelbegabung verbreitet, denn sie ist beides – Fruchtsorte und Ziergehölz. Ihr Kennzeichen steht schon im Austrieb: Die Blätter kommen dunkelrot heraus und vergrünen bis zur Sommermitte, ein rötlicher Ton bleibt. Rot sind auch die Kätzchen im Vorfrühling und später die Hüllen um die Nüsse. Dazu passt der Wuchs: schwach, breit bis flachkronig, also deutlich gedrungener als die übrigen Fruchthaseln. Botanisch ist sie eine Zeller-Hybride, in der die Gemeine Hasel und die Lambertshasel zusammenkommen – aus dieser Gruppe stammen die meisten Fruchthaseln der Gärten.
Die Blüte beginnt im März und dauert etwa 3 Wochen; die Kätzchen sind dunkelrot und damit von weitem zu sehen, die weiblichen Blüten bleiben winzig. Ab August reifen die Nüsse, und das zieht sich bis in den September; wann es so weit ist, zeigt die Hülle, indem sie vergilbt. Sie sind mittelgroß, 1,8 Zentimeter, länglich eiförmig bis kugelig, dünnschalig und dunkelbraun, und der Kern füllt die Schale vollständig aus – im Geschmack angenehm mandelartig und süß. Woran man die Sorte im Zweifel erkennt: Die Fruchthülle ist auffallend lang und umschließt die Nuss ganz, während sie bei der ähnlich rotlaubigen Wald-Hasel nur bis zur Mitte reicht. Geerntet wird deshalb die Hülle mitsamt Nuss, und beides lässt sich zusammen trocknen; erst danach wird gepult. Wer die Nüsse länger halten will, trocknet sie in der Schale. Weil der Geschmack an Mandeln erinnert, gehen sie dorthin, wo sonst Mandeln hingehören – ins Gebäck.
Ökologisch fällt bei dieser Sorte auf, wie früh sie liefert. Schon ab August fallen die ersten Nüsse, zu einer Zeit, in der die übrigen Haseln noch grün sind – für Eichhörnchen und Vögel ist das die erste Nussernte des Jahres. Am anderen Ende des Jahres stehen die Kätzchen: Sie öffnen sich im März, lange vor dem Laub, und was an ihnen rot ist, ändert nichts daran, dass sie dieselbe frühe Pollentracht liefern wie jede Hasel. Dazwischen liegt das Laub, an dem die Raupen zahlreicher Schmetterlinge fressen.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Birkengewächse(Betulaceae)
- Gattung
- Haseln(Corylus)
- Art-Syn.
- Lambertshasel, Lambertsnuss, Große Hasel, Bluthasel
- Sorten-Syn.
- Rote Zeller, Rote Lambertsnuss

