Seidenraupenbaum

Cudrania tricuspidata

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Beschreibung

Der Seidenraupenbaum stammt aus Ostasien und erreicht Wuchshöhen von bis zu 5 Metern. Die Rinde des sommergrüne Kleinbaums  ist graubraun und blättert im Alter ab. Junge Pflanzen tragen oft kleine Dornen, während ältere Zweige meist dornenlos wachsen. Die glänzend grünen Blätter sind bei jungen Pflanzen häufig dreilappig, während an älteren Gehölzen auch ungelappte Blätter auftreten. Die Blätter werden bis zu14 Zentimeter lang und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb. Der Seidenraupenbaum diente in China als Ersatzfutter für Seidenraupen, wenn nicht genügend Blätter des bevorzugten Weißen Maulbeerbaums verfügbar waren.

Ab September reifen über einen Zeitraum von etwa 7 Wochen die kugelförmigen Früchte, die 2 bis 5 Zentimeter im Durchmesser erreichen und sich rot bis dunkelrot färben. Das saftige Fruchtfleisch überrascht mit einem einzigartigen Geschmack, der an Wassermelone erinnert, wobei der Zuckergehalt dem gut gereifter Feigen entspricht. Die Früchte können roh verzehrt oder zu Marmelade verarbeitet werden. Für eine erfolgreiche Fruchtbildung ist in der Regel ein Befruchter erforderlich, da männliche und weibliche Blüten meist auf getrennten Pflanzen wachsen. Bereits ab dem dritten Jahr nach der Pflanzung können erste Erträge erwartet werden.

Von Juni bis Juli erscheinen die eher unscheinbaren Blüten in den Blattachseln. Die männlichen Blütenstände sind anfangs grün und färben sich später gelb, während die weiblichen grün bleiben. Die reifen Früchte dienen Vögeln als Nahrungsquelle.

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Winterhärte

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−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
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Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C

Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Kleinbaum
Höhe
5.0 m
Breite
4.0 m
Wurzelsystem
Herzwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig
Wasserbedarf
gering
Stellung
Solitär, Gruppe, Plantage
Bodenart
Sand, Lehm, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Vogelnährgehölz

Verwendung

Beeren Direktverzehr Verarbeitung

Besonderheiten

Rarität Herbstfärber Schattenspender

Phänologie und Vermehrung

Blüte4 Wo
Ernte7 Wo
JunJulAugSepOktNov

Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen

Pflege

Schnittbedarf
gering
Resilienzen
Trockenheit Hitze Krankheiten Schädlinge
Schutz
Mulchen Winterschutz Ummantelung

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Maulbeergewächse(Moraceae)
Gattung
Cudranien(Cudrania)
Art-Syn.
Che-Baum