Echte Feige Brown Turkey
Ficus carica 'Brown Turkey'
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Beschreibung
Die Feige 'Brown Turkey' wurde 1755 erstmals beschrieben und stammt wahrscheinlich aus Italien, wurde aber in England wegen ihrer außergewöhnlichen Winterhärte weitergezüchtet. In Deutschland wird sie auch als Blaue Pfälzer Fruchtfeige oder Bornholm bezeichnet. Der sommergrüne Strauch oder Kleinbaum erreicht 4 Meter Höhe und wächst ausladend mit sparrig abstehenden Zweigen. Die drei- bis fünflappigen Blätter werden bis 20 Zentimeter lang und färben sich im Herbst gelb bis hellgrün. Die Sorte verträgt Temperaturen bis minus 18 Grad Celsius und zählt damit zu den winterhärtesten Feigensorten überhaupt. Sie ist selbstfruchtend und bildet Früchte ohne Bestäubung durch die in Mitteleuropa fehlenden Feigenwespen. Von den geschätzten 80.000 Feigenbäumen in der Pfalz gehören 80 Prozent dieser robusten und ertragreichen Sorte an.
'Brown Turkey' trägt unter günstigen Bedingungen zweimal im Jahr Früchte. Die erste Ernte der Blühfeigen beginnt Ende Juli und dauert bis Mitte August. Diese Früchte sind goldbraun, birnenförmig und wiegen zwischen 50 und 100 Gramm. Ab Mitte September reifen die kleineren Herbstfeigen, die dunkel-maronibraun bis violett-bronzefarben werden und 40 bis 50 Gramm wiegen. Das Fruchtfleisch ist rosa bis erdbeerfarben und schmeckt süß-aromatisch mit einer zitronigen Frische. Die Feigen werden frisch verzehrt, zu Marmelade und Kompott verarbeitet oder getrocknet. Getrocknete Feigen lassen sich mehrere Monate lagern und werden traditionell in Honig oder Wein eingelegt. Sie eignen sich auch als Backzutat und Gewürz für herzhafte Speisen. In Mitteleuropa reift bei kühleren Sommern oder starkem Fruchtbehang manchmal nicht die gesamte zweite Ernte aus.
Die Blüten der Feige entwickeln sich unsichtbar im Inneren der jungen Fruchtanlagen und sind von außen nicht erkennbar. Der Blütenstand ist ein nach innen gestülpter fleischiger Hohlraum, in dem die winzigen Einzelblüten sitzen. Da die Blüten vollständig von Gewebe umschlossen sind, bietet 'Brown Turkey' keinen Wert für Bienen oder andere Insekten. Die Fruchtbildung erfolgt parthenokarp ohne Befruchtung, weshalb die Sorte auch in Regionen ohne Feigenwespen zuverlässig trägt. Die Fruchtansätze erscheinen ab Juni zusammen mit dem Laubaustrieb.
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Die Feige 'Brown Turkey' wurde 1755 erstmals beschrieben und stammt wahrscheinlich aus Italien, wurde aber in England wegen ihrer außergewöhnlichen Winterhärte weitergezüchtet. In Deutschland wird sie auch als Blaue Pfälzer Fruchtfeige oder Bornholm bezeichnet. Der sommergrüne Strauch oder Kleinbaum erreicht 4 Meter Höhe und wächst ausladend mit sparrig abstehenden Zweigen. Die drei- bis fünflappigen Blätter werden bis 20 Zentimeter lang und färben sich im Herbst gelb bis hellgrün. Die Sorte verträgt Temperaturen bis minus 18 Grad Celsius und zählt damit zu den winterhärtesten Feigensorten überhaupt. Sie ist selbstfruchtend und bildet Früchte ohne Bestäubung durch die in Mitteleuropa fehlenden Feigenwespen. Von den geschätzten 80.000 Feigenbäumen in der Pfalz gehören 80 Prozent dieser robusten und ertragreichen Sorte an.
'Brown Turkey' trägt unter günstigen Bedingungen zweimal im Jahr Früchte. Die erste Ernte der Blühfeigen beginnt Ende Juli und dauert bis Mitte August. Diese Früchte sind goldbraun, birnenförmig und wiegen zwischen 50 und 100 Gramm. Ab Mitte September reifen die kleineren Herbstfeigen, die dunkel-maronibraun bis violett-bronzefarben werden und 40 bis 50 Gramm wiegen. Das Fruchtfleisch ist rosa bis erdbeerfarben und schmeckt süß-aromatisch mit einer zitronigen Frische. Die Feigen werden frisch verzehrt, zu Marmelade und Kompott verarbeitet oder getrocknet. Getrocknete Feigen lassen sich mehrere Monate lagern und werden traditionell in Honig oder Wein eingelegt. Sie eignen sich auch als Backzutat und Gewürz für herzhafte Speisen. In Mitteleuropa reift bei kühleren Sommern oder starkem Fruchtbehang manchmal nicht die gesamte zweite Ernte aus.
Die Blüten der Feige entwickeln sich unsichtbar im Inneren der jungen Fruchtanlagen und sind von außen nicht erkennbar. Der Blütenstand ist ein nach innen gestülpter fleischiger Hohlraum, in dem die winzigen Einzelblüten sitzen. Da die Blüten vollständig von Gewebe umschlossen sind, bietet 'Brown Turkey' keinen Wert für Bienen oder andere Insekten. Die Fruchtbildung erfolgt parthenokarp ohne Befruchtung, weshalb die Sorte auch in Regionen ohne Feigenwespen zuverlässig trägt. Die Fruchtansätze erscheinen ab Juni zusammen mit dem Laubaustrieb.
Winterhärte
Zone 8: −12,2 bis −6,7 °C
Diese Pflanze ist mäßig frosthart und eignet sich für Regionen mit milden Wintern.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Maulbeergewächse(Moraceae)
- Gattung
- Echte Feigen(Ficus)
- Art-Syn.
- Feige
- Sorten-Syn.
- Rivers Brown Turkey, English Brown Turkey, Eastern Brown Turkey, Blaue Pfälzer Fruchtfeige, Bornholm , Everbearing








































