Wintergrüne Eiche
Quercus x turneri
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Beschreibung
Die Wintergrüne Eiche ist eine um 1780 in der Baumschule Turner in Essex entstandene Kreuzung aus der mediterranen Steineiche (Quercus ilex) und der heimischen Stieleiche (Quercus robur). Diese Züchtung wurde geschaffen, um eine winterhärtere Alternative zur frostempfindlichen Steineiche für englische Landschaftsgärten zu erhalten. Der Baum erreicht in Mitteleuropa Wuchshöhen bis 15 Metern. Er bildet eine eiförmige bis rundliche, geschlossene Krone auf meist kurzem Stamm aus und wächst gelegentlich mehrstämmig. Die lederartigen Blätter sind 5 bis 13 Zentimeter lang, schwach gelappt oder gezähnt, oberseits dunkelgrün glänzend und unterseits grau filzig behaart. Das besondere Merkmal dieser Eiche ist ihr wintergrünes Laub, das in milden Wintern am Baum verbleibt und erst beim Neuaustrieb im Frühjahr abgeworfen wird. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend orangegelb. Die jungen Zweige sind blassgelb und filzig behaart, im Alter wird die Rinde graubraun und korkartig.
Ab September reifen die eiförmigen, etwa 2 Zentimeter langen Eicheln heran. Sie sitzen auf dünnen, filzigen Stielen und werden zu einem Drittel bis zur Hälfte von Fruchtbechern umgeben. Die Eicheln sind nach gründlichem Auslaugen essbar und lassen sich zu Mehl verarbeiten oder geröstet als Kaffeeersatz verwenden. Als Zierbaum hat die Wintergrüne Eiche keine holzwirtschaftliche Bedeutung.
Von Mai bis Juni erscheinen die unscheinbaren, grüngelben Blütenkätzchen. Wie alle Eichen ist auch die Wintergrüne Eiche windbestäubt. Die Eicheln dienen Vögeln als wertvolle Nahrungsquelle und machen den Baum zu einem wichtigen Vogelnährgehölz.
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Die Wintergrüne Eiche ist eine um 1780 in der Baumschule Turner in Essex entstandene Kreuzung aus der mediterranen Steineiche (Quercus ilex) und der heimischen Stieleiche (Quercus robur). Diese Züchtung wurde geschaffen, um eine winterhärtere Alternative zur frostempfindlichen Steineiche für englische Landschaftsgärten zu erhalten. Der Baum erreicht in Mitteleuropa Wuchshöhen bis 15 Metern. Er bildet eine eiförmige bis rundliche, geschlossene Krone auf meist kurzem Stamm aus und wächst gelegentlich mehrstämmig. Die lederartigen Blätter sind 5 bis 13 Zentimeter lang, schwach gelappt oder gezähnt, oberseits dunkelgrün glänzend und unterseits grau filzig behaart. Das besondere Merkmal dieser Eiche ist ihr wintergrünes Laub, das in milden Wintern am Baum verbleibt und erst beim Neuaustrieb im Frühjahr abgeworfen wird. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend orangegelb. Die jungen Zweige sind blassgelb und filzig behaart, im Alter wird die Rinde graubraun und korkartig.
Ab September reifen die eiförmigen, etwa 2 Zentimeter langen Eicheln heran. Sie sitzen auf dünnen, filzigen Stielen und werden zu einem Drittel bis zur Hälfte von Fruchtbechern umgeben. Die Eicheln sind nach gründlichem Auslaugen essbar und lassen sich zu Mehl verarbeiten oder geröstet als Kaffeeersatz verwenden. Als Zierbaum hat die Wintergrüne Eiche keine holzwirtschaftliche Bedeutung.
Von Mai bis Juni erscheinen die unscheinbaren, grüngelben Blütenkätzchen. Wie alle Eichen ist auch die Wintergrüne Eiche windbestäubt. Die Eicheln dienen Vögeln als wertvolle Nahrungsquelle und machen den Baum zu einem wichtigen Vogelnährgehölz.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Buchengewächse(Fagaceae)
- Gattung
- Eichen(Quercus)
- Art-Syn.
- Turner-Eiche








































