Spanischer Ginster
Spartium junceum
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Beschreibung
Der Spanische Ginster ist ein sommergrüner Strauch aus dem gesamten Mittelmeerraum, Nordwestafrika und Kleinasien, der 3 Meter hoch wird. Er gehört zu den Rutensträuchern, die ihre wenigen kleinen Blätter bereits im Frühsommer abwerfen. Die Photosynthese findet dann ausschließlich in den langen, dünnen, binsenartigen grünen Zweigen statt, um Wasserverdunstung zu minimieren. Der Strauch wächst aufrecht und reichverzweigt, im Alter breit buschig. Die grünen Ruten wurden im Mittelmeerraum traditionell für Flechtwerk, Taue und Seile verwendet, worauf auch der botanische Name Spartium (vom griechischen "sparton" für Seil) hinweist. Alle Pflanzenteile sind stark giftig. Wie alle Hülsenfrüchtler ist der Spanische Ginster Stickstoff-fixierend und verbessert durch Symbiose mit Knöllchenbakterien nährstoffarme Böden.
Von Mai bis September erscheinen zahlreiche leuchtend goldgelbe Schmetterlingsblüten in langen Trauben an den jungen Trieben. Die Blüten verströmen einen intensiven, süßlich-jasminartigen Duft, der sich hunderte Meter weit trägt und den Spanischen Ginster zu einer Duftpflanze ersten Ranges macht. Die Blüten sind sehr groß und entwickeln sich über viele Wochen hinweg kontinuierlich, wodurch die Blütezeit besonders lang ausfällt. Aus den Blüten entwickeln sich schmale, flache Hülsenfrüchte mit mehreren Samen, die ebenfalls stark giftig sind.
Die nektarreichen Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge über viele Monate hinweg. Als Pionierpflanze stabilisiert der Spanische Ginster durch sein tiefreichendes Wurzelsystem das Erdreich und eignet sich zur Begrünung von Hängen und zur Wiederherstellung geschädigter Landschaften. Durch seine Stickstoffbindung bereichert er nährstoffarme Böden und schafft Voraussetzungen für andere Pflanzen. Seine Anspruchslosigkeit und Trockenheitstoleranz machen ihn zu einem wertvollen Gehölz für warme, trockene Standorte und als Windschutz.
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Der Spanische Ginster ist ein sommergrüner Strauch aus dem gesamten Mittelmeerraum, Nordwestafrika und Kleinasien, der 3 Meter hoch wird. Er gehört zu den Rutensträuchern, die ihre wenigen kleinen Blätter bereits im Frühsommer abwerfen. Die Photosynthese findet dann ausschließlich in den langen, dünnen, binsenartigen grünen Zweigen statt, um Wasserverdunstung zu minimieren. Der Strauch wächst aufrecht und reichverzweigt, im Alter breit buschig. Die grünen Ruten wurden im Mittelmeerraum traditionell für Flechtwerk, Taue und Seile verwendet, worauf auch der botanische Name Spartium (vom griechischen "sparton" für Seil) hinweist. Alle Pflanzenteile sind stark giftig. Wie alle Hülsenfrüchtler ist der Spanische Ginster Stickstoff-fixierend und verbessert durch Symbiose mit Knöllchenbakterien nährstoffarme Böden.
Von Mai bis September erscheinen zahlreiche leuchtend goldgelbe Schmetterlingsblüten in langen Trauben an den jungen Trieben. Die Blüten verströmen einen intensiven, süßlich-jasminartigen Duft, der sich hunderte Meter weit trägt und den Spanischen Ginster zu einer Duftpflanze ersten Ranges macht. Die Blüten sind sehr groß und entwickeln sich über viele Wochen hinweg kontinuierlich, wodurch die Blütezeit besonders lang ausfällt. Aus den Blüten entwickeln sich schmale, flache Hülsenfrüchte mit mehreren Samen, die ebenfalls stark giftig sind.
Die nektarreichen Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge über viele Monate hinweg. Als Pionierpflanze stabilisiert der Spanische Ginster durch sein tiefreichendes Wurzelsystem das Erdreich und eignet sich zur Begrünung von Hängen und zur Wiederherstellung geschädigter Landschaften. Durch seine Stickstoffbindung bereichert er nährstoffarme Böden und schafft Voraussetzungen für andere Pflanzen. Seine Anspruchslosigkeit und Trockenheitstoleranz machen ihn zu einem wertvollen Gehölz für warme, trockene Standorte und als Windschutz.
Winterhärte
Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C
Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hülsenfrüchtler(Fabaceae)
- Gattung
- Ginster(Spartium)
- Art-Syn.
- Pfriemenginster, Binsenginster








































