Schwarze Maulbeere
Morus nigra
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Beschreibung
Die Schwarze Maulbeere ist ein sommergrüner, mittelgroßer Baum oder Großstrauch mit ausladender, breiter Krone, der eine Wuchshöhe von etwa 12 Metern erreicht. Die Art stammt ursprünglich aus Südwestasien, insbesondere aus dem Mesopotamien und dem Armenischen Hochland in den Regionen des heutigen Iran, Irak, Kaukasus und der Türkei. Sie wird seit der Antike im Mittelmeerraum kultiviert und war bereits den alten Griechen und Römern bekannt. Im 17. Jahrhundert wurde sie nach Großbritannien importiert, ursprünglich in der Hoffnung, sie für die Seidenraupenzucht nutzen zu können. Die Schwarze Maulbeere ist als Wildart bekannt und weist praktisch keine genetische Vielfalt auf – alle Bäume weltweit sind genetisch identische Klone.
Im Mai erscheinen für etwa 3 Wochen unscheinbare, gelblich-grüne Blüten in kurzen, dichten, hängenden Kätzchenn. Von Juni bis August reifen über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen kontinuierlich die Früchte. Die schwarzen Maulbeeren sind länglich, etwa 3 Zentimeter lang, purpurschwarz bis fast schwarz und erinnern in Aussehen und Konsistenz an Brombeeren. Sie sind außergewöhnlich saftig mit einem süß-aromatischen Geschmack und gelten als die wohlschmeckendsten Früchte aller Maulbeerarten, mit einer ausgewogenen Balance aus Süße und leichter Säure. Die Beeren eignen sich hervorragend zum Frischverzehr direkt vom Baum oder zur Verarbeitung zu Marmelade, Gelee, Saft, Sirup, Wein oder getrocknet als Snack. Sie sind nicht lagerfähig und sollten möglichst frisch genossen oder zeitnah verarbeitet werden. Neben den Früchten sind auch die Blätter essbar und können als Gemüse gekocht oder für Tee verwendet werden. Die Blätter verfärben sich im Herbst leuchtend gelb bis golden.
Die Schwarze Maulbeere ist ökologisch wertvoll als Vogelnährgehölz. Die reifenden Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten und andere Wildtiere. Der dichte Blattbesatz bietet Vögeln Nistmöglichkeiten und Schutz.
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Die Schwarze Maulbeere ist ein sommergrüner, mittelgroßer Baum oder Großstrauch mit ausladender, breiter Krone, der eine Wuchshöhe von etwa 12 Metern erreicht. Die Art stammt ursprünglich aus Südwestasien, insbesondere aus dem Mesopotamien und dem Armenischen Hochland in den Regionen des heutigen Iran, Irak, Kaukasus und der Türkei. Sie wird seit der Antike im Mittelmeerraum kultiviert und war bereits den alten Griechen und Römern bekannt. Im 17. Jahrhundert wurde sie nach Großbritannien importiert, ursprünglich in der Hoffnung, sie für die Seidenraupenzucht nutzen zu können. Die Schwarze Maulbeere ist als Wildart bekannt und weist praktisch keine genetische Vielfalt auf – alle Bäume weltweit sind genetisch identische Klone.
Im Mai erscheinen für etwa 3 Wochen unscheinbare, gelblich-grüne Blüten in kurzen, dichten, hängenden Kätzchenn. Von Juni bis August reifen über einen Zeitraum von etwa 8 Wochen kontinuierlich die Früchte. Die schwarzen Maulbeeren sind länglich, etwa 3 Zentimeter lang, purpurschwarz bis fast schwarz und erinnern in Aussehen und Konsistenz an Brombeeren. Sie sind außergewöhnlich saftig mit einem süß-aromatischen Geschmack und gelten als die wohlschmeckendsten Früchte aller Maulbeerarten, mit einer ausgewogenen Balance aus Süße und leichter Säure. Die Beeren eignen sich hervorragend zum Frischverzehr direkt vom Baum oder zur Verarbeitung zu Marmelade, Gelee, Saft, Sirup, Wein oder getrocknet als Snack. Sie sind nicht lagerfähig und sollten möglichst frisch genossen oder zeitnah verarbeitet werden. Neben den Früchten sind auch die Blätter essbar und können als Gemüse gekocht oder für Tee verwendet werden. Die Blätter verfärben sich im Herbst leuchtend gelb bis golden.
Die Schwarze Maulbeere ist ökologisch wertvoll als Vogelnährgehölz. Die reifenden Beeren sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten und andere Wildtiere. Der dichte Blattbesatz bietet Vögeln Nistmöglichkeiten und Schutz.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Maulbeergewächse(Moraceae)
- Gattung
- Maulbeeren(Morus)
- Art-Syn.
- Schwarze Maulbeere, Schwarzer Maulbeerbaum








































