Kornelkirsche
Cornus mas
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Wurzelnackte Ware – ausgewählte Pflanzen als Topfware
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Beschreibung
Die Kornelkirsche ist ein laubabwerfender, mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Baum, der eine Höhe von bis zu 8 Metern erreicht und mehrere hundert Jahre alt werden kann. Heimisch in Süd- und Mitteleuropa sowie Westasien, wurde sie bereits seit dem Mittelalter in Klostergärten kultiviert. Mit aufsteigenden Ästen, die im Alter eine breite, baumartige Krone bilden, ist sie ein eindrucksvolles Solitärgehölz. Das dunkelgrüne, eiförmige Laub färbt sich im Herbst leuchtend gelborange bis purpurrot. Eine Besonderheit ist das außergewöhnlich harte, schwere Holz – es sinkt im Wasser und wurde seit der Antike für Speere, Werkzeugstiele und Wanderstöcke geschätzt. Die leuchtend roten Steinfrüchte sind essbar.
Die glänzenden, ellipsenförmigen Steinfrüchte reifen ab August über einen Zeitraum von rund drei Wochen. Bei der Wildform erreichen sie etwa zwei Zentimeter Länge und wiegen zwei bis drei Gramm. Unreif schmecken sie herb-sauer, vollreif färben sie sich dunkelrot bis fast schwarz und werden deutlich süßer – der Geschmack erinnert dann an Sauerkirschen. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, lassen sich aber auch vielseitig verarbeiten: zu Marmelade, Gelee, Saft, Kompott, Likör und Edelbrand sowie als Trockenobst. Auch pikante Zubereitungen wie Chutneys oder in Salzlake eingelegte „falsche Oliven" sind möglich.
Die zahlreichen kleinen, goldgelben Blüten erscheinen ab Februar in kugeligen Dolden und halten rund drei Wochen an – noch vor dem Laubaustrieb, was die Kornelkirsche zu einem der frühesten Blüher überhaupt macht. Die leicht honigduftenden Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten zu einer Jahreszeit mit sehr begrenztem Blütenangebot. Die reifen Früchte werden von zahlreichen Vogelarten gefressen, und das dichte Geäst bietet Vögeln sichere Nistplätze.
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Die Kornelkirsche ist ein laubabwerfender, mehrstämmiger Großstrauch oder kleiner Baum, der eine Höhe von bis zu 8 Metern erreicht und mehrere hundert Jahre alt werden kann. Heimisch in Süd- und Mitteleuropa sowie Westasien, wurde sie bereits seit dem Mittelalter in Klostergärten kultiviert. Mit aufsteigenden Ästen, die im Alter eine breite, baumartige Krone bilden, ist sie ein eindrucksvolles Solitärgehölz. Das dunkelgrüne, eiförmige Laub färbt sich im Herbst leuchtend gelborange bis purpurrot. Eine Besonderheit ist das außergewöhnlich harte, schwere Holz – es sinkt im Wasser und wurde seit der Antike für Speere, Werkzeugstiele und Wanderstöcke geschätzt. Die leuchtend roten Steinfrüchte sind essbar.
Die glänzenden, ellipsenförmigen Steinfrüchte reifen ab August über einen Zeitraum von rund drei Wochen. Bei der Wildform erreichen sie etwa zwei Zentimeter Länge und wiegen zwei bis drei Gramm. Unreif schmecken sie herb-sauer, vollreif färben sie sich dunkelrot bis fast schwarz und werden deutlich süßer – der Geschmack erinnert dann an Sauerkirschen. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, lassen sich aber auch vielseitig verarbeiten: zu Marmelade, Gelee, Saft, Kompott, Likör und Edelbrand sowie als Trockenobst. Auch pikante Zubereitungen wie Chutneys oder in Salzlake eingelegte „falsche Oliven" sind möglich.
Die zahlreichen kleinen, goldgelben Blüten erscheinen ab Februar in kugeligen Dolden und halten rund drei Wochen an – noch vor dem Laubaustrieb, was die Kornelkirsche zu einem der frühesten Blüher überhaupt macht. Die leicht honigduftenden Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten zu einer Jahreszeit mit sehr begrenztem Blütenangebot. Die reifen Früchte werden von zahlreichen Vogelarten gefressen, und das dichte Geäst bietet Vögeln sichere Nistplätze.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hartriegelgewächse(Cornaceae)
- Gattung
- Hartriegel(Cornus)
- Art-Syn.
- Gelber Hartriegel, Herlitze, Dürlitze, Hirlnuss, Dirndlstrauch, Tierlibaum Schweiz, Welscher Kirschenbaum








































