Korallenölweide Ruby
Elaeagnus umbellata 'Ruby'
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Beschreibung
Die Korallenölweide 'Ruby' wächst als breitwüchsiger Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie stammt aus einer amerikanischen Auslese ostasiatischer Wildsträucher, und was sie auszeichnet, sitzt in der Frucht: groß, leuchtend rot, süß – und mit nur leicht herbem Abgang. Bei einer Art, deren Beeren bis zur Vollreife den Gaumen zusammenziehen, ist gerade das der Unterschied, auf den es ankommt. Reich trägt sie obendrein, und beides zusammen macht sie zu einer Sorte, von der man nicht nur nascht, sondern erntet.
Die Blütezeit fällt in den Mai und dauert 3 Wochen. Die Blüten selbst sind unscheinbar: gelblich weiße Röhrchen, die zu wenigen in den Blattachseln sitzen. Zu bemerken sind sie am Duft, der weit um den Strauch herum steht. Ab September brauchen die Früchte etwa 5 Wochen bis zur Reife: rund, verhältnismäßig groß und leuchtend rot, überzogen von silbrigen und braunen Pünktchen. Vollreif sind sie saftig und süß, und das Herbe bleibt auf einen leichten Nachklang beschränkt – zu früh gepflückt schmecken allerdings auch sie herb, darin ist die Sorte keine Ausnahme. Geerntet wird, wenn die Beere auf Druck nachgibt. Weil sie groß ausfällt, geht das Pflücken von Hand hier rascher als bei den kleinfrüchtigen Sorten; ein Tuch unter dem Strauch fängt auf, was dabei danebengeht. Frisch vom Strauch ist 'Ruby' eine Naschfrucht, die Menge aber geht seit jeher in den Saft – neben dem Frischverzehr ist er die Verwendung, für die diese Sorte steht. Für ein Lager taugen die Beeren nicht: Nach gut 2 Wochen bei Zimmertemperatur ist Schluss, und was bis dahin übrig ist, wird zu Gelee und Mus eingekocht. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe stehen, sonst bleibt die Ernte aus.
Im Mai gehört der Strauch zu den frühen Nektarquellen im Garten, und für Bienen und Hummeln ist er über 3 Wochen hinweg eine verlässliche Tracht. Im Herbst übernehmen die Vögel, was am Zweig hängen bleibt. Der dauerhafteste Beitrag aber ist unsichtbar: An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze Luftstickstoff festlegen. Über das Falllaub und die feinen Wurzeln geht er in den Oberboden über, und weil sich das nach der Fläche bemisst, die der Strauch einnimmt, wird der Beitrag größer, je älter die Ölweide wird – zu sehen ist das an den Pflanzen, die um sie herum stehen.
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Die Korallenölweide 'Ruby' wächst als breitwüchsiger Großstrauch auf etwa 4 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche. Sie stammt aus einer amerikanischen Auslese ostasiatischer Wildsträucher, und was sie auszeichnet, sitzt in der Frucht: groß, leuchtend rot, süß – und mit nur leicht herbem Abgang. Bei einer Art, deren Beeren bis zur Vollreife den Gaumen zusammenziehen, ist gerade das der Unterschied, auf den es ankommt. Reich trägt sie obendrein, und beides zusammen macht sie zu einer Sorte, von der man nicht nur nascht, sondern erntet.
Die Blütezeit fällt in den Mai und dauert 3 Wochen. Die Blüten selbst sind unscheinbar: gelblich weiße Röhrchen, die zu wenigen in den Blattachseln sitzen. Zu bemerken sind sie am Duft, der weit um den Strauch herum steht. Ab September brauchen die Früchte etwa 5 Wochen bis zur Reife: rund, verhältnismäßig groß und leuchtend rot, überzogen von silbrigen und braunen Pünktchen. Vollreif sind sie saftig und süß, und das Herbe bleibt auf einen leichten Nachklang beschränkt – zu früh gepflückt schmecken allerdings auch sie herb, darin ist die Sorte keine Ausnahme. Geerntet wird, wenn die Beere auf Druck nachgibt. Weil sie groß ausfällt, geht das Pflücken von Hand hier rascher als bei den kleinfrüchtigen Sorten; ein Tuch unter dem Strauch fängt auf, was dabei danebengeht. Frisch vom Strauch ist 'Ruby' eine Naschfrucht, die Menge aber geht seit jeher in den Saft – neben dem Frischverzehr ist er die Verwendung, für die diese Sorte steht. Für ein Lager taugen die Beeren nicht: Nach gut 2 Wochen bei Zimmertemperatur ist Schluss, und was bis dahin übrig ist, wird zu Gelee und Mus eingekocht. Ein zweiter Strauch einer anderen Korallenölweiden-Sorte muss in der Nähe stehen, sonst bleibt die Ernte aus.
Im Mai gehört der Strauch zu den frühen Nektarquellen im Garten, und für Bienen und Hummeln ist er über 3 Wochen hinweg eine verlässliche Tracht. Im Herbst übernehmen die Vögel, was am Zweig hängen bleibt. Der dauerhafteste Beitrag aber ist unsichtbar: An den Wurzeln sitzen Knöllchen, in denen Strahlenpilze Luftstickstoff festlegen. Über das Falllaub und die feinen Wurzeln geht er in den Oberboden über, und weil sich das nach der Fläche bemisst, die der Strauch einnimmt, wird der Beitrag größer, je älter die Ölweide wird – zu sehen ist das an den Pflanzen, die um sie herum stehen.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Ölweiden(Elaeagnus)
- Art-Syn.
- Schirm-Ölweide, Doldige Ölweide, Ölweide

