Ginkgo Tokuro
Ginkgo biloba 'Tokuro'
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Beschreibung
Ginkgo 'Tokuro' ist eine aus Japan stammende Fruchtsorte, die 8 Meter hoch wird. Der sommergrüne Baum wächst in den ersten Jahrzehnten aufrecht und entwickelt später eine ausladende Krone. Als weibliche Sorte trägt 'Tokuro' Früchte und benötigt einen männlichen Ginkgo in der Nähe zur Befruchtung. Die fächerförmigen Blätter färben sich im Herbst leuchtend goldgelb, bevor sie abfallen. Die essbare Besonderheit dieser Sorte liegt in den Samen, die in Japan und China seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel kultiviert werden. Als Fruchtsorte ist 'Tokuro' in Europa eine Rarität, da hier überwiegend männliche Bäume wegen des strengen Geruchs der Früchte an weiblichen Bäumen gepflanzt werden.
Die mirabellenähnlichen Früchte reifen ab November und fallen erst mehrere Wochen nach dem Laubfall ab. Sie sind rundlich, etwa 2 bis 3 Zentimeter groß und färben sich von Grün zu Gelb-Orange. Die äußere fleischige Schicht riecht intensiv nach Buttersäure und sollte nicht berührt werden, da sie Hautreizungen verursachen kann. Der innere Kern wird nach Entfernung der Schale geröstet oder gekocht und schmeckt maronenartig. In der asiatischen Küche werden die Kerne in Reis mitgekocht, als Gewürz verwendet oder gesalzen als Snack serviert. Die Samen sind nahrhaft, sollten jedoch nur in Maßen verzehrt werden, da sie in größeren Mengen leicht giftig wirken können.
Die Blütezeit liegt im April oder Mai, wenn die jungen Blätter austreiben. Die weiblichen Blüten sind klein und unscheinbar, sie erscheinen einzeln oder paarweise an langen Stielen. Die Befruchtung erfolgt durch Windbestäubung. Nach der Befruchtung entwickeln sich über den Sommer die Früchte, die charakteristisch für diese japanische Sorte sind und sie von den in Europa üblichen männlichen Zierformen unterscheiden.
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Ginkgo 'Tokuro' ist eine aus Japan stammende Fruchtsorte, die 8 Meter hoch wird. Der sommergrüne Baum wächst in den ersten Jahrzehnten aufrecht und entwickelt später eine ausladende Krone. Als weibliche Sorte trägt 'Tokuro' Früchte und benötigt einen männlichen Ginkgo in der Nähe zur Befruchtung. Die fächerförmigen Blätter färben sich im Herbst leuchtend goldgelb, bevor sie abfallen. Die essbare Besonderheit dieser Sorte liegt in den Samen, die in Japan und China seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel kultiviert werden. Als Fruchtsorte ist 'Tokuro' in Europa eine Rarität, da hier überwiegend männliche Bäume wegen des strengen Geruchs der Früchte an weiblichen Bäumen gepflanzt werden.
Die mirabellenähnlichen Früchte reifen ab November und fallen erst mehrere Wochen nach dem Laubfall ab. Sie sind rundlich, etwa 2 bis 3 Zentimeter groß und färben sich von Grün zu Gelb-Orange. Die äußere fleischige Schicht riecht intensiv nach Buttersäure und sollte nicht berührt werden, da sie Hautreizungen verursachen kann. Der innere Kern wird nach Entfernung der Schale geröstet oder gekocht und schmeckt maronenartig. In der asiatischen Küche werden die Kerne in Reis mitgekocht, als Gewürz verwendet oder gesalzen als Snack serviert. Die Samen sind nahrhaft, sollten jedoch nur in Maßen verzehrt werden, da sie in größeren Mengen leicht giftig wirken können.
Die Blütezeit liegt im April oder Mai, wenn die jungen Blätter austreiben. Die weiblichen Blüten sind klein und unscheinbar, sie erscheinen einzeln oder paarweise an langen Stielen. Die Befruchtung erfolgt durch Windbestäubung. Nach der Befruchtung entwickeln sich über den Sommer die Früchte, die charakteristisch für diese japanische Sorte sind und sie von den in Europa üblichen männlichen Zierformen unterscheiden.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ginkgogewächse(Ginkgoaceae)
- Gattung
- Gingko(Ginkgo)
- Art-Syn.
- Fächerblattbaum, Goethebaum, Mädchenhaarbaum, Entenfußbaum, Tempelbaum, Elefantenohrbaum, Silberaprikose, Großvater-Enkel-Baum








































