Konstantinopeler Apfelquitte
Cydonia oblonga 'Konstantinopeler'
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Beschreibung
Die Konstantinopeler Apfelquitte ist ein aufrecht und breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die alte Kultursorte ist in ihrer Herkunft nicht eindeutig geklärt, möglicherweise stammt sie aus der Türkei oder dem Kaukasusgebiet. Seit Jahrhunderten wird sie in Mitteleuropa kultiviert und gehört zu den beliebtesten und robustesten Quittensorten. Der Wuchs ist mittelstark mit oft sparriger Verzweigung, die Krone entwickelt sich breit und ausladend. Im Herbst färbt sich das eiförmige, mittelgrüne Laub leuchtend gelb. Die Sorte ist selbstfruchtbar, bringt jedoch gemeinsam mit einer zweiten Quittensorte höhere Erträge und gilt als ausgezeichneter Pollenspender für andere Quitten. Die Erträge setzen früh ein und fallen regelmäßig aus.
Die mittelgroßen Früchte erreichen ein Gewicht von etwa 250 Gramm und zeigen eine unregelmäßig apfelrunde bis flachrunde Form. Die Schale ist hellgelb mit grünlichem Schimmer, bei Vollreife goldgelb und auf der Sonnenseite leicht rostbraun gefärbt. Das weißgelbe bis hellgelbe Fruchtfleisch ist fest und wird beim Kochen weicher, teilweise schmelzend. Die Früchte reifen von Anfang bis Mitte Oktober und verströmen einen intensiven, charakteristischen Apfelduft. Roh sind sie ungenießbar und herb-säuerlich, doch nach dem Kochen entfaltet sich ein vollmundiges, aromatisches Aroma. Sie eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Mus, Saft, Sirup und Likör. Die Früchte sind gut lagerfähig und können bis in den Dezember, teils bis Januar verwendet werden.
Von Mai bis Juni erscheinen die großen, schalenförmigen, hellrosafarbenen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Sie zählen zu den schönsten Obstbaumblüten und werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen, die reichlich Nektar und Pollen finden. Die Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern genutzt. Die Konstantinopeler Apfelquitte ist eine robuste, anspruchslose Sorte, die auch für weniger warme Standorte geeignet ist und deren Holz relativ strengen Frost verträgt.
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Die Konstantinopeler Apfelquitte ist ein aufrecht und breit wachsender Kleinbaum, der eine Wuchshöhe von 4 Metern erreicht. Die alte Kultursorte ist in ihrer Herkunft nicht eindeutig geklärt, möglicherweise stammt sie aus der Türkei oder dem Kaukasusgebiet. Seit Jahrhunderten wird sie in Mitteleuropa kultiviert und gehört zu den beliebtesten und robustesten Quittensorten. Der Wuchs ist mittelstark mit oft sparriger Verzweigung, die Krone entwickelt sich breit und ausladend. Im Herbst färbt sich das eiförmige, mittelgrüne Laub leuchtend gelb. Die Sorte ist selbstfruchtbar, bringt jedoch gemeinsam mit einer zweiten Quittensorte höhere Erträge und gilt als ausgezeichneter Pollenspender für andere Quitten. Die Erträge setzen früh ein und fallen regelmäßig aus.
Die mittelgroßen Früchte erreichen ein Gewicht von etwa 250 Gramm und zeigen eine unregelmäßig apfelrunde bis flachrunde Form. Die Schale ist hellgelb mit grünlichem Schimmer, bei Vollreife goldgelb und auf der Sonnenseite leicht rostbraun gefärbt. Das weißgelbe bis hellgelbe Fruchtfleisch ist fest und wird beim Kochen weicher, teilweise schmelzend. Die Früchte reifen von Anfang bis Mitte Oktober und verströmen einen intensiven, charakteristischen Apfelduft. Roh sind sie ungenießbar und herb-säuerlich, doch nach dem Kochen entfaltet sich ein vollmundiges, aromatisches Aroma. Sie eignen sich hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Kompott, Mus, Saft, Sirup und Likör. Die Früchte sind gut lagerfähig und können bis in den Dezember, teils bis Januar verwendet werden.
Von Mai bis Juni erscheinen die großen, schalenförmigen, hellrosafarbenen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Sie zählen zu den schönsten Obstbaumblüten und werden stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen angeflogen, die reichlich Nektar und Pollen finden. Die Früchte bleiben bis in den Herbst am Baum und werden gelegentlich von Vögeln und Kleinsäugern genutzt. Die Konstantinopeler Apfelquitte ist eine robuste, anspruchslose Sorte, die auch für weniger warme Standorte geeignet ist und deren Holz relativ strengen Frost verträgt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Quitten(Cydonia)
- Art-Syn.
- Quitte, Echte Quitte, Kido, Kütten, Kretischer Apfel, Kydonischer Apfel, Hesperiden-Apfel, Venus-Apfel, Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Schmeckbirne
- Sorten-Syn.
- Konstantinopeler Quitte








































