Eastern-Mayhaw-Weißdorn
Crataegus aestivalis
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Beschreibung
Der Eastern-Mayhaw-Weißdorn wächst als mittelhoher Baum oder Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Zu Hause ist er im Südosten der USA, von North Carolina bis Mississippi, und er steht dort, wo sonst kaum ein Obstgehölz steht: in flachen Tümpeln, in Sumpfwäldern und in Senken, die einen Teil des Jahres unter Wasser liegen. Mayhaw heißt er nach dem Monat, in dem er dort geerntet wird – seine Früchte reifen früher als die jedes anderen Weißdorns. Neben ihm steht der westliche Mayhaw; lange galten beide als eine Art, und im Handel werden sie bis heute zusammengeworfen. Ausgelesen wurde aus dem Wildbestand: Thomas Crocker und Tom Stone fanden im Thomas County in Georgia die beiden Formen 'Lori' und 'Lindsey', gesucht wurde nach Fruchtgröße, Reifezeit und Ertrag. Die Zweige stehen im Zickzack und tragen lange, gerade Dornen, die graue Rinde blättert an alten Stämmen in schmalen Schuppen ab.
Die Blüte kommt sehr früh und verträgt Frost. In der Heimat öffnet sie sich schon Ende Februar, hier ab April, und sie steht etwa 3 Wochen: weiße Blüten mit 5 Blättern, einzeln oder zu dritt. Ab Juni wird geerntet, über rund 3 Wochen. Die Früchte werden bis zu 2 Zentimeter groß und leuchtend rot; sie sehen aus wie Cranberrys und schmecken wie ein Holzapfel – sauer, saftig und aromatisch. Roh lassen sie sich essen, ihr eigentliches Feld ist aber das Glas. Im Süden der USA ist daraus ein Wirtschaftszweig geworden: Mindestens 8 Betriebe stellen Mayhaw-Gelee gewerblich her, und über 300.000 Bäume stehen dafür in Plantagen. Daneben werden Sirup, Saft und Obstwein daraus gemacht; getrocknet halten sich die Früchte. An 30 bis 40 Jahre alten Wildbäumen in Georgia sind 30 Kilogramm je Baum geerntet worden. Unter den Weißdornen gilt er als der widerstandsfähigste gegen Krankheiten; die Ausnahme sind die Rostpilze, die in den amerikanischen Anbaugebieten regelmäßig zuschlagen.
Nasse Füße sind bei diesem Weißdorn kein Notfall, sondern die Regel: In seiner Heimat steht er monatelang mit den Wurzeln im Wasser und nimmt saure Böden mit, an denen andere Obstgehölze aufgeben. Damit taugt er für die Senke, die im Winter absäuft. Eingewachsen kommt er auch durch trockene Sommer. Ökologisch zählt, wie früh er dran ist: Wenn er blüht, hat kaum etwas anderes geöffnet, und was dann schon fliegt, findet eine der ersten Trachten des Jahres. Die Blüten duften kräftig, und die Meinungen darüber gehen auseinander. Im Frühsommer folgen die Früchte – die frühesten der Gattung –, und sie gehen an die Vögel; das dornige Geäst gibt dazu Deckung.
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Der Eastern-Mayhaw-Weißdorn wächst als mittelhoher Baum oder Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche. Zu Hause ist er im Südosten der USA, von North Carolina bis Mississippi, und er steht dort, wo sonst kaum ein Obstgehölz steht: in flachen Tümpeln, in Sumpfwäldern und in Senken, die einen Teil des Jahres unter Wasser liegen. Mayhaw heißt er nach dem Monat, in dem er dort geerntet wird – seine Früchte reifen früher als die jedes anderen Weißdorns. Neben ihm steht der westliche Mayhaw; lange galten beide als eine Art, und im Handel werden sie bis heute zusammengeworfen. Ausgelesen wurde aus dem Wildbestand: Thomas Crocker und Tom Stone fanden im Thomas County in Georgia die beiden Formen 'Lori' und 'Lindsey', gesucht wurde nach Fruchtgröße, Reifezeit und Ertrag. Die Zweige stehen im Zickzack und tragen lange, gerade Dornen, die graue Rinde blättert an alten Stämmen in schmalen Schuppen ab.
Die Blüte kommt sehr früh und verträgt Frost. In der Heimat öffnet sie sich schon Ende Februar, hier ab April, und sie steht etwa 3 Wochen: weiße Blüten mit 5 Blättern, einzeln oder zu dritt. Ab Juni wird geerntet, über rund 3 Wochen. Die Früchte werden bis zu 2 Zentimeter groß und leuchtend rot; sie sehen aus wie Cranberrys und schmecken wie ein Holzapfel – sauer, saftig und aromatisch. Roh lassen sie sich essen, ihr eigentliches Feld ist aber das Glas. Im Süden der USA ist daraus ein Wirtschaftszweig geworden: Mindestens 8 Betriebe stellen Mayhaw-Gelee gewerblich her, und über 300.000 Bäume stehen dafür in Plantagen. Daneben werden Sirup, Saft und Obstwein daraus gemacht; getrocknet halten sich die Früchte. An 30 bis 40 Jahre alten Wildbäumen in Georgia sind 30 Kilogramm je Baum geerntet worden. Unter den Weißdornen gilt er als der widerstandsfähigste gegen Krankheiten; die Ausnahme sind die Rostpilze, die in den amerikanischen Anbaugebieten regelmäßig zuschlagen.
Nasse Füße sind bei diesem Weißdorn kein Notfall, sondern die Regel: In seiner Heimat steht er monatelang mit den Wurzeln im Wasser und nimmt saure Böden mit, an denen andere Obstgehölze aufgeben. Damit taugt er für die Senke, die im Winter absäuft. Eingewachsen kommt er auch durch trockene Sommer. Ökologisch zählt, wie früh er dran ist: Wenn er blüht, hat kaum etwas anderes geöffnet, und was dann schon fliegt, findet eine der ersten Trachten des Jahres. Die Blüten duften kräftig, und die Meinungen darüber gehen auseinander. Im Frühsommer folgen die Früchte – die frühesten der Gattung –, und sie gehen an die Vögel; das dornige Geäst gibt dazu Deckung.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Sommer-Weißdorn, Sommer-Dorn, Sommer-Hagedorn, Sommerweißdorn, May Hawthorn, Mayhaw, Eastern Mayhaw, Apple Hawthorn, Crataegus luculenta, Crataegus maloides

