Silberbüffelbeere
Shepherdia argentea
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Beschreibung
Die Silberbüffelbeere ist ein sommergrüner, dichtkroniger Großstrauch, der eine Wuchshöhe von etwa 4,5 Metern erreicht und ursprünglich aus den Prärien und Flussufern des zentralen und westlichen Nordamerikas stammt, wo er von Kanada (Alberta, Saskatchewan, Manitoba) bis nach Kalifornien, Arizona, New Mexico und Oklahoma verbreitet ist. Der stark verzweigte Strauch wächst aufrecht und bildet durch unterirdische Rhizome und Wurzelausläufer dichte Dickichte, die hervorragenden Windschutz und Erosionsschutz bieten. Die Zweige und jungen Triebe sind dicht mit silbrigen, seidigen Haaren bedeckt, die dem Strauch sein charakteristisches silbriges Erscheinungsbild verleihen. Die Rinde ist graubraun und abblätternd. Die Pflanze trägt zahlreiche kräftige Dornen bis 5 Zentimeter Länge. Die ovalen Blätter sind auf beiden Seiten silbrig-seidig behaart. Für Fruchtertrag werden beide Geschlechter benötigt. Da im jungen Stadium das Geschlecht nicht zu erkennen ist, empfiehlt es sich, mehrere Pflanzen zu setzen, um die Wahrscheinlichkeit für Fruchtertrag zu erhöhen. Die Pflanze ist ein Stickstoff-Fixierer und verbessert durch symbiontische Frankia-Bakterien in ihren Wurzelknöllchen die Bodenfruchtbarkeit, weshalb sie auch als Gründünger und Bodenverbesserer geschätzt wird.
Die kleinen, gelblichen, röhrenförmigen Blüten erscheinen sehr früh im März über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen, noch vor dem Laubaustrieb. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die leuchtend roten, kugeligen bis ovalen Steinfrüchte mit einem Durchmesser von 4 bis 6 Millimetern, die oft mit silbrigen Schuppen überzogen sind. Die Früchte sind botanisch keine echten Beeren, sondern Steinfrüchte mit einem zentralen Samenkern, ähnlich einer Miniatur-Kirsche. Sie schmecken sehr sauer bis herb und leicht bitter, werden aber süßer nach dem ersten Frost. Die Beeren enthalten Saponine, die beim Schlagen oder Rühren einen süßen Schaum bilden (daher auch der Name "Soapberry"), weshalb sie von Ureinwohnern Nordamerikas traditionell zu einer schaumigen Delikatesse geschlagen wurden, die heute noch bei Festlichkeiten genossen wird. Die Beeren können roh gegessen werden, eignen sich aber besonders gut zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Saft, Kompott oder als würzige Sauce – die Ureinwohner verwendeten sie traditionell als Gewürzsauce für Büffelfleisch, was der Pflanze ihren Namen gab. Die Früchte bleiben oft bis in den Winter am Strauch und werden traditionell durch Schütteln geerntet: Eine Plane wird unter dem Strauch ausgebreitet und die Zweige geschüttelt, wobei nur die reifen Früchte abfallen.
Die Silberbüffelbeere ist ökologisch wertvoll als Vogelnährgehölz, Bodenverbesserer und Gründünger. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten und Kleinsäuger im Herbst und Winter. Die dichten, dornigen Zweige bieten Vögeln hervorragenden Schutz sowie Nist- und Brutmöglichkeiten. Die Stickstoff-Fixierung verbessert die Bodenfruchtbarkeit auch für benachbarte Pflanzen. Der Strauch ist extrem winterhart, dürretolerant und gedeiht auf ärmsten Böden von sandig bis lehmig, wodurch er sich ausgezeichnet für Windschutzpflanzungen, Erosionskontrolle und extensive Standorte eignet.
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Die Silberbüffelbeere ist ein sommergrüner, dichtkroniger Großstrauch, der eine Wuchshöhe von etwa 4,5 Metern erreicht und ursprünglich aus den Prärien und Flussufern des zentralen und westlichen Nordamerikas stammt, wo er von Kanada (Alberta, Saskatchewan, Manitoba) bis nach Kalifornien, Arizona, New Mexico und Oklahoma verbreitet ist. Der stark verzweigte Strauch wächst aufrecht und bildet durch unterirdische Rhizome und Wurzelausläufer dichte Dickichte, die hervorragenden Windschutz und Erosionsschutz bieten. Die Zweige und jungen Triebe sind dicht mit silbrigen, seidigen Haaren bedeckt, die dem Strauch sein charakteristisches silbriges Erscheinungsbild verleihen. Die Rinde ist graubraun und abblätternd. Die Pflanze trägt zahlreiche kräftige Dornen bis 5 Zentimeter Länge. Die ovalen Blätter sind auf beiden Seiten silbrig-seidig behaart. Für Fruchtertrag werden beide Geschlechter benötigt. Da im jungen Stadium das Geschlecht nicht zu erkennen ist, empfiehlt es sich, mehrere Pflanzen zu setzen, um die Wahrscheinlichkeit für Fruchtertrag zu erhöhen. Die Pflanze ist ein Stickstoff-Fixierer und verbessert durch symbiontische Frankia-Bakterien in ihren Wurzelknöllchen die Bodenfruchtbarkeit, weshalb sie auch als Gründünger und Bodenverbesserer geschätzt wird.
Die kleinen, gelblichen, röhrenförmigen Blüten erscheinen sehr früh im März über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen, noch vor dem Laubaustrieb. Von August bis Oktober reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die leuchtend roten, kugeligen bis ovalen Steinfrüchte mit einem Durchmesser von 4 bis 6 Millimetern, die oft mit silbrigen Schuppen überzogen sind. Die Früchte sind botanisch keine echten Beeren, sondern Steinfrüchte mit einem zentralen Samenkern, ähnlich einer Miniatur-Kirsche. Sie schmecken sehr sauer bis herb und leicht bitter, werden aber süßer nach dem ersten Frost. Die Beeren enthalten Saponine, die beim Schlagen oder Rühren einen süßen Schaum bilden (daher auch der Name "Soapberry"), weshalb sie von Ureinwohnern Nordamerikas traditionell zu einer schaumigen Delikatesse geschlagen wurden, die heute noch bei Festlichkeiten genossen wird. Die Beeren können roh gegessen werden, eignen sich aber besonders gut zur Verarbeitung zu Gelee, Marmelade, Saft, Kompott oder als würzige Sauce – die Ureinwohner verwendeten sie traditionell als Gewürzsauce für Büffelfleisch, was der Pflanze ihren Namen gab. Die Früchte bleiben oft bis in den Winter am Strauch und werden traditionell durch Schütteln geerntet: Eine Plane wird unter dem Strauch ausgebreitet und die Zweige geschüttelt, wobei nur die reifen Früchte abfallen.
Die Silberbüffelbeere ist ökologisch wertvoll als Vogelnährgehölz, Bodenverbesserer und Gründünger. Die Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten und Kleinsäuger im Herbst und Winter. Die dichten, dornigen Zweige bieten Vögeln hervorragenden Schutz sowie Nist- und Brutmöglichkeiten. Die Stickstoff-Fixierung verbessert die Bodenfruchtbarkeit auch für benachbarte Pflanzen. Der Strauch ist extrem winterhart, dürretolerant und gedeiht auf ärmsten Böden von sandig bis lehmig, wodurch er sich ausgezeichnet für Windschutzpflanzungen, Erosionskontrolle und extensive Standorte eignet.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Ölweidengewächse(Elaeagnaceae)
- Gattung
- Büffelbeeren(Shepherdia)
- Art-Syn.
- Silberblättrige Büffelbeere, Silber-Büffelbeere, Büffelbeere








































