Mexikanischer Weißdorn
Crataegus mexicana
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Beschreibung
Der Mexikanische Weißdorn wächst als Großstrauch oder kleiner Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; zu Hause ist er im Bergland Mexikos und Mittelamerikas. Dort steht er zwischen 1.200 und 3.000 Metern Höhe – in Lagen mit Jahresmitteln um 16 Grad, in denen der Frost bei etwa 5 Grad unter null aufhört. Daran hängt alles Weitere: Er verträgt Frost bis 17,7 Grad unter null und ist damit der frostempfindlichste unter den Weißdornen. In Weinbaulagen und im Stadtklima kommt er durch; sonst gehört er im Winter unter Vlies. Sein Laub ist ledrig und glänzend dunkelgrün. Wo es nicht friert, bleibt es über den Winter hängen; unterhalb von 8 Grad unter null wirft er es ab – in Mitteleuropa also in jedem Winter. Die Dornen sind gerade und kräftig, 3,5 bis 5 Zentimeter; den mexikanischen Kulturformen fehlen sie, der Wildform nicht. Die graurote Rinde schält sich in schmalen Bändern vom Stamm. Rund 40 Jahre wird er alt.
Er blüht spät. Von Juni an öffnen sich über rund 3 Wochen weiße Blüten, zu zweit bis zu sechst in endständigen Dolden, die Blütenblätter 7 bis 10 Millimeter lang; die meisten Weißdorne blühen im Mai und sind bis dahin durch. Ab Oktober reift über 3 Wochen die Ernte: gelbe bis kupferorange Früchte, 15 bis 25 Millimeter groß, fein gesprenkelt, in Größe und Form kleine Äpfel. Gepflückt wird, sobald ins Gelb ein rötlicher Ton kommt. Der Geschmack ist säuerlich und süß zugleich, und Pektin bringt die Frucht reichlich mit – das zählt beim Einkochen. In jeder Frucht stecken 4 bis 5 harte Kerne, also lohnt das Passieren: einmal aufkochen, bis alles weich ist, und durch die Flotte Lotte drehen. Aus dem Mus wird in Mexiko Ate, eine feste Fruchtpaste zum Schneiden, dazu Marmelade, Eingemachtes und Likör. Ihren Auftritt haben die Früchte im Dezember: Im Ponche navideño, dem Weihnachtspunsch, kochen sie ganz mit, und in die Piñatas kommen sie ebenso. Tejocote heißen sie dort, aus dem Nahuatl texocotl – „harte Frucht mit saurem Geschmack“. Einlagern lassen sie sich über Wochen.
Bienen fliegen die Blüten an; in Mexiko zählt der Baum ausdrücklich zu den Gehölzen, die für die Imkerei taugen. Im Herbst gibt er die Früchte an Tiere ab, die die Kerne weitertragen und dabei aussäen – darauf beruht seine Ausbreitung im Bergland. Und der Bau zählt: Die Krone ist eiförmig ausgebreitet und wirft dichten Schatten, das Geäst ist steif und bewehrt. In seiner Heimat wird er gerade deshalb gepflanzt – als Schatten und Zuflucht für Tiere und an steilen Hängen und in Schluchten, wo er den Boden hält.
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Der Mexikanische Weißdorn wächst als Großstrauch oder kleiner Baum auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; zu Hause ist er im Bergland Mexikos und Mittelamerikas. Dort steht er zwischen 1.200 und 3.000 Metern Höhe – in Lagen mit Jahresmitteln um 16 Grad, in denen der Frost bei etwa 5 Grad unter null aufhört. Daran hängt alles Weitere: Er verträgt Frost bis 17,7 Grad unter null und ist damit der frostempfindlichste unter den Weißdornen. In Weinbaulagen und im Stadtklima kommt er durch; sonst gehört er im Winter unter Vlies. Sein Laub ist ledrig und glänzend dunkelgrün. Wo es nicht friert, bleibt es über den Winter hängen; unterhalb von 8 Grad unter null wirft er es ab – in Mitteleuropa also in jedem Winter. Die Dornen sind gerade und kräftig, 3,5 bis 5 Zentimeter; den mexikanischen Kulturformen fehlen sie, der Wildform nicht. Die graurote Rinde schält sich in schmalen Bändern vom Stamm. Rund 40 Jahre wird er alt.
Er blüht spät. Von Juni an öffnen sich über rund 3 Wochen weiße Blüten, zu zweit bis zu sechst in endständigen Dolden, die Blütenblätter 7 bis 10 Millimeter lang; die meisten Weißdorne blühen im Mai und sind bis dahin durch. Ab Oktober reift über 3 Wochen die Ernte: gelbe bis kupferorange Früchte, 15 bis 25 Millimeter groß, fein gesprenkelt, in Größe und Form kleine Äpfel. Gepflückt wird, sobald ins Gelb ein rötlicher Ton kommt. Der Geschmack ist säuerlich und süß zugleich, und Pektin bringt die Frucht reichlich mit – das zählt beim Einkochen. In jeder Frucht stecken 4 bis 5 harte Kerne, also lohnt das Passieren: einmal aufkochen, bis alles weich ist, und durch die Flotte Lotte drehen. Aus dem Mus wird in Mexiko Ate, eine feste Fruchtpaste zum Schneiden, dazu Marmelade, Eingemachtes und Likör. Ihren Auftritt haben die Früchte im Dezember: Im Ponche navideño, dem Weihnachtspunsch, kochen sie ganz mit, und in die Piñatas kommen sie ebenso. Tejocote heißen sie dort, aus dem Nahuatl texocotl – „harte Frucht mit saurem Geschmack“. Einlagern lassen sie sich über Wochen.
Bienen fliegen die Blüten an; in Mexiko zählt der Baum ausdrücklich zu den Gehölzen, die für die Imkerei taugen. Im Herbst gibt er die Früchte an Tiere ab, die die Kerne weitertragen und dabei aussäen – darauf beruht seine Ausbreitung im Bergland. Und der Bau zählt: Die Krone ist eiförmig ausgebreitet und wirft dichten Schatten, das Geäst ist steif und bewehrt. In seiner Heimat wird er gerade deshalb gepflanzt – als Schatten und Zuflucht für Tiere und an steilen Hängen und in Schluchten, wo er den Boden hält.
Winterhärte
Zone 7: −17,8 bis −12,2 °C
Diese Pflanze ist frosttolerant und übersteht milde Winter sicher.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Tejocote, Manzanilla

