Orientalischer Weißdorn Pojarkovae
Crataegus orientalis subsp. pojarkovae
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Beschreibung
Der Orientalische Weißdorn 'Pojarkovae' wächst als Großstrauch oder kleiner Baum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist er auf einem einzigen Berg: dem Kara-Dag im Südosten der Krim, über dem Schwarzen Meer, und sonst nirgends auf der Welt. Wie selten das ist, sagt eine Zählung von 2002: 469 Bäume, und das waren alle. Er steht unter Schutz, und die Zahl geht Jahr für Jahr zurück – wer ihn in den Garten holt, pflanzt einen Baum, von dem es wild ein paar Hundert Stück gibt. Kossych hat ihn dort als eigene Art aufgestellt und nach der Botanikerin A. I. Pojarkova benannt; ob es wirklich eine Art ist oder eine Unterart, ist bis heute strittig. Sein Ruf als Obstgehölz kommt aus der Ukraine: Dort hat V. Mezhenskyj aus ihm die Fruchtsorte 'Zlat' ausgelesen, goldgelb und süß-säuerlich.
Die Blüte kommt spät. Erst im Juni öffnen sich über rund 2 Wochen die weißen Blüten, 10 bis 18 Millimeter breit, zu viert bis zu achtzehnt in kompakten, wollig behaarten Trugdolden – der Mai, in dem die Gattung sonst blüht, geht ohne ihn vorbei. Ab September reift über 4 Wochen die Ernte, und sie ist der Grund, warum dieser Weißdorn im Obstgarten steht: zitronengelbe Früchte, rundlich oder birnenförmig, und sie erreichen 25 Millimeter. Von der Art, unter der er heute steht, trennt ihn genau diese Farbe: Der Orientalische Weißdorn trägt die Frucht orange bis ziegelrot. Unter Weißdornfrüchten ist das große Ware. Die Kerne sind hart, und es sind 4 bis 5 je Frucht – wer Gelee will, passiert; frisch vom Baum geht ebenso. Als Obstbaum steht die Art im Irak, in Georgien und in Armenien in den Gärten; getrocknet und zu Pulver vermahlen wandert die Frucht dort ins Backmehl für Süßgebäck. Das Pflücken geht rasch: Die Triebe sind nur spärlich bedornt.
Die Blüten sind eine Bienenweide, und sie kommen zur rechten Zeit: Sie stehen offen und flach in ihren Schirmen, und im Juni ist die große Weißdornblüte vorüber. Dazu kommt, was der Kara-Dag über ihn verrät. Dort wächst er auf trockenen, erodierten Steinhängen und im lichten Buschwald, zwischen 50 und 300 Metern über dem Meer, zusammen mit anderen Weißdornen – wer das aushält, kommt auch mit einem mageren, warmen, sonnigen Platz im Garten zurecht. Und er sieht dabei gut aus: Das tief eingeschnittene Blatt ist auf beiden Seiten behaart und unterseits filzig, was dem Laub den ganzen Sommer über einen grausilbrigen Ton gibt.
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Der Orientalische Weißdorn 'Pojarkovae' wächst als Großstrauch oder kleiner Baum auf etwa 5 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche. Zu Hause ist er auf einem einzigen Berg: dem Kara-Dag im Südosten der Krim, über dem Schwarzen Meer, und sonst nirgends auf der Welt. Wie selten das ist, sagt eine Zählung von 2002: 469 Bäume, und das waren alle. Er steht unter Schutz, und die Zahl geht Jahr für Jahr zurück – wer ihn in den Garten holt, pflanzt einen Baum, von dem es wild ein paar Hundert Stück gibt. Kossych hat ihn dort als eigene Art aufgestellt und nach der Botanikerin A. I. Pojarkova benannt; ob es wirklich eine Art ist oder eine Unterart, ist bis heute strittig. Sein Ruf als Obstgehölz kommt aus der Ukraine: Dort hat V. Mezhenskyj aus ihm die Fruchtsorte 'Zlat' ausgelesen, goldgelb und süß-säuerlich.
Die Blüte kommt spät. Erst im Juni öffnen sich über rund 2 Wochen die weißen Blüten, 10 bis 18 Millimeter breit, zu viert bis zu achtzehnt in kompakten, wollig behaarten Trugdolden – der Mai, in dem die Gattung sonst blüht, geht ohne ihn vorbei. Ab September reift über 4 Wochen die Ernte, und sie ist der Grund, warum dieser Weißdorn im Obstgarten steht: zitronengelbe Früchte, rundlich oder birnenförmig, und sie erreichen 25 Millimeter. Von der Art, unter der er heute steht, trennt ihn genau diese Farbe: Der Orientalische Weißdorn trägt die Frucht orange bis ziegelrot. Unter Weißdornfrüchten ist das große Ware. Die Kerne sind hart, und es sind 4 bis 5 je Frucht – wer Gelee will, passiert; frisch vom Baum geht ebenso. Als Obstbaum steht die Art im Irak, in Georgien und in Armenien in den Gärten; getrocknet und zu Pulver vermahlen wandert die Frucht dort ins Backmehl für Süßgebäck. Das Pflücken geht rasch: Die Triebe sind nur spärlich bedornt.
Die Blüten sind eine Bienenweide, und sie kommen zur rechten Zeit: Sie stehen offen und flach in ihren Schirmen, und im Juni ist die große Weißdornblüte vorüber. Dazu kommt, was der Kara-Dag über ihn verrät. Dort wächst er auf trockenen, erodierten Steinhängen und im lichten Buschwald, zwischen 50 und 300 Metern über dem Meer, zusammen mit anderen Weißdornen – wer das aushält, kommt auch mit einem mageren, warmen, sonnigen Platz im Garten zurecht. Und er sieht dabei gut aus: Das tief eingeschnittene Blatt ist auf beiden Seiten behaart und unterseits filzig, was dem Laub den ganzen Sommer über einen grausilbrigen Ton gibt.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Weißdorne(Crataegus)
- Art-Syn.
- Balkan-Weißdorn, Pojarkovas Weißdorn

