Mönchspfeffer
Vitex agnus-castus
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Beschreibung
Der Mönchspfeffer ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum aus dem Mittelmeerraum, Südwestasien bis Pakistan und zur Krim, der bis zu 3 Meter hoch wird. Er wächst mehrstämmig, aufrecht und locker verzweigt mit ausladender Krone. Die charakteristischen, handförmig gefingerten Blätter bestehen aus schmal lanzettlichen Fiederblättern und ähneln Hanf- oder Kastanienblättern. Sie sind oberseits dunkelgrün und kahl, unterseits dicht graufilzig behaart und verströmen einen intensiven, würzig-aromatischen Duft. Im Herbst färben sie sich gelblich bis rötlich. Der Name "Mönchspfeffer" bezieht sich darauf, dass Mönche im Mittelalter die pfefferartig schmeckenden Früchte aßen, um ihr Keuschheitsgelübde leichter einhalten zu können. Daher auch "agnus castus" (keusches Lamm). Die Pflanze vertreibt Zecken und andere blutsaugende Arthropoden.
Von Juli bis Oktober erscheinen die aufrechten, langen Blütenrispen mit zahlreichen kleinen, meist lavendel- bis violettfarbenen, seltener weißen oder rosafarbenen Blüten. Die Blütezeit erstreckt sich über bis zu 14 Wochen und macht den Mönchspfeffer zu einem wertvollen Spätblüher. Optisch erinnert er während der Blüte an den Schmetterlingsflieder, wird aber als weniger invasive Alternative diskutiert, da die Samen in Mitteleuropa selten ausreifen. Ab September reifen die rotbraunen bis schwarzen, erbsengroßen Früchte mit ihrem charakteristischen, scharf-pfefferartigen Geschmack. Sie wurden früher als Pfefferersatz verwendet und sind schwach giftig.
Die nektarreichen Blüten sind eine ausgezeichnete Bienenweide und locken Bienen, Hummeln, Holzbienen, Wollbienen und andere Bestäuber magisch an. Die lang anhaltende Blütezeit im Spätsommer ist besonders wertvoll, da zu dieser Zeit weniger Nahrungsquellen für Insekten verfügbar sind. Der Mönchspfeffer treibt sehr spät aus (ähnlich Hibiskus) und blüht am einjährigen Holz.
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Der Mönchspfeffer ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum aus dem Mittelmeerraum, Südwestasien bis Pakistan und zur Krim, der bis zu 3 Meter hoch wird. Er wächst mehrstämmig, aufrecht und locker verzweigt mit ausladender Krone. Die charakteristischen, handförmig gefingerten Blätter bestehen aus schmal lanzettlichen Fiederblättern und ähneln Hanf- oder Kastanienblättern. Sie sind oberseits dunkelgrün und kahl, unterseits dicht graufilzig behaart und verströmen einen intensiven, würzig-aromatischen Duft. Im Herbst färben sie sich gelblich bis rötlich. Der Name "Mönchspfeffer" bezieht sich darauf, dass Mönche im Mittelalter die pfefferartig schmeckenden Früchte aßen, um ihr Keuschheitsgelübde leichter einhalten zu können. Daher auch "agnus castus" (keusches Lamm). Die Pflanze vertreibt Zecken und andere blutsaugende Arthropoden.
Von Juli bis Oktober erscheinen die aufrechten, langen Blütenrispen mit zahlreichen kleinen, meist lavendel- bis violettfarbenen, seltener weißen oder rosafarbenen Blüten. Die Blütezeit erstreckt sich über bis zu 14 Wochen und macht den Mönchspfeffer zu einem wertvollen Spätblüher. Optisch erinnert er während der Blüte an den Schmetterlingsflieder, wird aber als weniger invasive Alternative diskutiert, da die Samen in Mitteleuropa selten ausreifen. Ab September reifen die rotbraunen bis schwarzen, erbsengroßen Früchte mit ihrem charakteristischen, scharf-pfefferartigen Geschmack. Sie wurden früher als Pfefferersatz verwendet und sind schwach giftig.
Die nektarreichen Blüten sind eine ausgezeichnete Bienenweide und locken Bienen, Hummeln, Holzbienen, Wollbienen und andere Bestäuber magisch an. Die lang anhaltende Blütezeit im Spätsommer ist besonders wertvoll, da zu dieser Zeit weniger Nahrungsquellen für Insekten verfügbar sind. Der Mönchspfeffer treibt sehr spät aus (ähnlich Hibiskus) und blüht am einjährigen Holz.
Winterhärte
Zone 8: −12,2 bis −6,7 °C
Diese Pflanze ist mäßig frosthart und eignet sich für Regionen mit milden Wintern.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Lippenblütler(Lamiaceae)
- Gattung
- Mönchspfeffer(Vitex)
- Art-Syn.
- Keuschbaum








































