Hainbuche
Carpinus betulus
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Beschreibung
Die Hainbuche erreicht etwa 20 Meter Höhe und bildet zusammen mit Eichen die charakteristischen Eichen-Hainbuchen-Mischwälder Mitteleuropas. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mitteleuropa über den Balkan und Kleinasien bis zum Kaukasus. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Buchen, sondern zur Familie der Birkengewächse. Die silbergraue, glatte Rinde und die charakteristisch gerippten Blätter mit doppelt gesägtem Rand machen sie weithin erkennbar. Das Laub färbt sich im Herbst leuchtend gelb. Die vertrockneten Blätter bleiben oft bis zum Frühjahr am Baum haften und bieten als Heckenpflanze einen winterlichen Sichtschutz.
Ab April erscheinen die unauffälligen Kätzchen für etwa fünf Wochen. Die männlichen Blütenstände werden 4 bis 7 Zentimeter lang und leuchten gelb, während die weiblichen grünen Kätzchen mit etwa 3 Zentimetern deutlich kürzer bleiben. Ab September reifen über etwa sechs Wochen die kleinen, dreiflügeligen Nüsse heran, die 5 bis 10 Millimeter groß werden. Die geschälten Samen sind essbar, schmecken jedoch bitter und sollten vor dem Verzehr in Salzwasser eingelegt werden. Auch junge Blätter lassen sich nutzen, haben aber wenig Eigengeschmack. Das extrem harte Holz wurde historisch für mechanisch beanspruchte Werkzeuge, Zahnräder und Maschinenteile verwendet und findet heute noch Verwendung im Klavierbau für die Mechanik, als Parkett sowie für Hackklötze und Sportgeräte. Als hochwertiges Brennholz besitzt es einen ausgezeichneten Heizwert.
Die Kätzchen bieten früh im Jahr Pollen für Insekten. Die Nüsse ernähren Waldvögel und Nagetiere, das dichte Geäst bietet Brutvögeln Schutz und Kleinsäugern Unterschlupf. Die Blätter dienen als Raupenfutter für Nachtfalter. Das schnell zersetzbare Laub fördert Regenwürmer und Humusbildung und macht die Hainbuche zu einem wertvollen Baum für die Bodenpflege.
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Die Hainbuche erreicht etwa 20 Meter Höhe und bildet zusammen mit Eichen die charakteristischen Eichen-Hainbuchen-Mischwälder Mitteleuropas. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mitteleuropa über den Balkan und Kleinasien bis zum Kaukasus. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Buchen, sondern zur Familie der Birkengewächse. Die silbergraue, glatte Rinde und die charakteristisch gerippten Blätter mit doppelt gesägtem Rand machen sie weithin erkennbar. Das Laub färbt sich im Herbst leuchtend gelb. Die vertrockneten Blätter bleiben oft bis zum Frühjahr am Baum haften und bieten als Heckenpflanze einen winterlichen Sichtschutz.
Ab April erscheinen die unauffälligen Kätzchen für etwa fünf Wochen. Die männlichen Blütenstände werden 4 bis 7 Zentimeter lang und leuchten gelb, während die weiblichen grünen Kätzchen mit etwa 3 Zentimetern deutlich kürzer bleiben. Ab September reifen über etwa sechs Wochen die kleinen, dreiflügeligen Nüsse heran, die 5 bis 10 Millimeter groß werden. Die geschälten Samen sind essbar, schmecken jedoch bitter und sollten vor dem Verzehr in Salzwasser eingelegt werden. Auch junge Blätter lassen sich nutzen, haben aber wenig Eigengeschmack. Das extrem harte Holz wurde historisch für mechanisch beanspruchte Werkzeuge, Zahnräder und Maschinenteile verwendet und findet heute noch Verwendung im Klavierbau für die Mechanik, als Parkett sowie für Hackklötze und Sportgeräte. Als hochwertiges Brennholz besitzt es einen ausgezeichneten Heizwert.
Die Kätzchen bieten früh im Jahr Pollen für Insekten. Die Nüsse ernähren Waldvögel und Nagetiere, das dichte Geäst bietet Brutvögeln Schutz und Kleinsäugern Unterschlupf. Die Blätter dienen als Raupenfutter für Nachtfalter. Das schnell zersetzbare Laub fördert Regenwürmer und Humusbildung und macht die Hainbuche zu einem wertvollen Baum für die Bodenpflege.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Birkengewächse(Betulaceae)
- Gattung
- Hainbuchen(Carpinus)
- Art-Syn.
- Hain-Buche, Weißbuche, Hagebuche, Steinbuche, Eisenholz








































