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Beschreibung
Die Gemeine Heckenkirsche wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche; heimisch ist sie in ganz Europa und weiter bis nach Nordanatolien und Westsibirien. Dort steht sie im Unterholz von Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und in Hecken – und weil sie das gewohnt ist, kommt sie mit Schatten und Halbschatten zurecht, wo die meisten Fruchtsträucher aufgeben. Sie wächst langsam und dicht verzweigt, mit aufrechten Trieben, und bevorzugt kalkreiche, lockere Böden. Woran man sie erkennt: Bricht man einen Zweig, ist er innen hohl. Ihr Holz ist hart und zäh – man hat daraus früher Holznägel gemacht, dazu Pfeifenrohre und Peitschenstiele.
Die Blüte beginnt im Mai und hält etwa 4 Wochen, in höheren Lagen verschiebt sie sich in den Juni. Die Blüten stehen immer zu zweit in einer Blattachsel, sind knapp 1 Zentimeter lang und zweilippig; anfangs weiß, färben sie sich mit den Tagen blassgelb. Ab Juli reifen daraus die Beeren, ebenfalls paarweise und an ihrem Grund miteinander verwachsen, sodass sie wie ein Doppelfrüchtchen auf einem Stiel sitzen: erbsengroß, glänzend rot, bei Vollreife dunkelrot. Sie sind für den Menschen nicht essbar und leicht giftig – schon eine größere Menge löst Übelkeit und Erbrechen aus. Es gibt bei dieser Art also nichts zu ernten, und wir führen sie ausdrücklich als Zier- und Wildgehölz. Zweierlei ist stattdessen zu wissen: Der dichte Aufbau macht sie zu einem der besten Sträucher für schattige Hecken und Gehölzränder, und in Kirschanbaugebieten gehört sie nicht in die Nähe der Bäume – sie ist eine Wirtspflanze der Kirschfruchtfliege.
Ökologisch gehört sie zu den nützlichsten heimischen Sträuchern, gerade weil sie im Halbschatten steht, wo das Angebot dünn ist. Ihre Blüten im Mai sind eine ausgewiesene Bienenweide, und für Schmetterlingsraupen ist sie Futterpflanze. Was den Menschen von ihren Beeren fernhält, stört Vögel nicht: Für sie sind die Früchte unbedenklich, und sie holen sie ab Juli. Dazu kommt der Bau des Strauchs – dicht verzweigt vom Boden auf, wird er als Vogelschutz- und Nistgehölz geführt, und das flache, weit streichende Wurzelwerk hält dabei den Boden.
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Die Gemeine Heckenkirsche wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2 Meter Standfläche; heimisch ist sie in ganz Europa und weiter bis nach Nordanatolien und Westsibirien. Dort steht sie im Unterholz von Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und in Hecken – und weil sie das gewohnt ist, kommt sie mit Schatten und Halbschatten zurecht, wo die meisten Fruchtsträucher aufgeben. Sie wächst langsam und dicht verzweigt, mit aufrechten Trieben, und bevorzugt kalkreiche, lockere Böden. Woran man sie erkennt: Bricht man einen Zweig, ist er innen hohl. Ihr Holz ist hart und zäh – man hat daraus früher Holznägel gemacht, dazu Pfeifenrohre und Peitschenstiele.
Die Blüte beginnt im Mai und hält etwa 4 Wochen, in höheren Lagen verschiebt sie sich in den Juni. Die Blüten stehen immer zu zweit in einer Blattachsel, sind knapp 1 Zentimeter lang und zweilippig; anfangs weiß, färben sie sich mit den Tagen blassgelb. Ab Juli reifen daraus die Beeren, ebenfalls paarweise und an ihrem Grund miteinander verwachsen, sodass sie wie ein Doppelfrüchtchen auf einem Stiel sitzen: erbsengroß, glänzend rot, bei Vollreife dunkelrot. Sie sind für den Menschen nicht essbar und leicht giftig – schon eine größere Menge löst Übelkeit und Erbrechen aus. Es gibt bei dieser Art also nichts zu ernten, und wir führen sie ausdrücklich als Zier- und Wildgehölz. Zweierlei ist stattdessen zu wissen: Der dichte Aufbau macht sie zu einem der besten Sträucher für schattige Hecken und Gehölzränder, und in Kirschanbaugebieten gehört sie nicht in die Nähe der Bäume – sie ist eine Wirtspflanze der Kirschfruchtfliege.
Ökologisch gehört sie zu den nützlichsten heimischen Sträuchern, gerade weil sie im Halbschatten steht, wo das Angebot dünn ist. Ihre Blüten im Mai sind eine ausgewiesene Bienenweide, und für Schmetterlingsraupen ist sie Futterpflanze. Was den Menschen von ihren Beeren fernhält, stört Vögel nicht: Für sie sind die Früchte unbedenklich, und sie holen sie ab Juli. Dazu kommt der Bau des Strauchs – dicht verzweigt vom Boden auf, wird er als Vogelschutz- und Nistgehölz geführt, und das flache, weit streichende Wurzelwerk hält dabei den Boden.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Geißblattgewächse(Caprifoliaceae)
- Gattung
- Heckenkirschen(Lonicera)
- Art-Syn.
- Rote Heckenkirsche, Beinholz, Rotes Geissblatt

