Kornelkirsche Schönbrunner Gourmet Dirndl
Cornus mas 'Schönbrunner Gourmet Dirndl'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Kornelkirsche 'Schönbrunner Gourmet Dirndl' wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an der Gartenbauschule in Wien-Schönbrunn, die seit Jahrzehnten an der Dirndl arbeitet. 1999 stellte man sie dort in zwei Fachzeitschriften vor, und seither steht sie für das, wofür ihr Name steht: Es ging nicht um Menge, sondern um Geschmack. Ihre Schwestersorte aus demselben Haus, 'Jolico', trägt schwerer und regelmäßiger, schmeckt aber herb und wird erst bei Vollreife süß – diese hier ist von Anfang an auf Süße ausgelesen. Bezahlt wird das mit Unregelmäßigkeit: Sie fruchtet nicht in jedem Jahr gleich, und im Ertrag bleibt sie hinter 'Jolico' zurück.
Die Blüte beginnt im Februar und hält etwa 4 Wochen, lange vor dem Laub. Geerntet wird ab Ende August, und die Haupternte fällt in die erste Septemberhälfte – insgesamt zieht sich das über gut 6 Wochen, weil auch diese Sorte nach und nach reift. Die Früchte sind birnenförmig und messen 2,7 bis 3,5 Zentimeter bei einem Gewicht von bis zu 5,4 Gramm; das ist gut das Doppelte der Wildform und macht die Ernte zu einer anderen Arbeit, weil eine Handvoll schon etwas hergibt. Rot sind sie früh, reif erst später – und darauf kommt hier alles an: Vollreif schmecken sie ausgewogen süß und lassen sich aus der Hand essen, zu zeitig gepflückt dagegen sauer. Man wartet also, bis die Frucht auf leichten Druck nachgibt und sich fast von selbst löst. Ein 20-jähriger Strauch bringt etwa 15 Kilogramm, in guten Jahren bis zu 30. Frisch halten sie sich nicht; getrocknet werden sie zu einem süßen Naschwerk, und weil das Fruchtfleisch süß genug ist, braucht ein Gelee oder ein Mus daraus weniger Zucker als von der Wildform. Für einen guten Fruchtansatz sollte eine zweite Kornelkirsche danebenstehen.
Ökologisch ist bei dieser Sorte die Dauer der Blüte entscheidend. 4 Wochen lang steht sie offen, und das im Februar und März, wenn Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an manchen Tagen fliegen und an anderen nicht – eine Tracht, die sich über Wochen zieht, trifft die wenigen warmen Stunden zuverlässiger als eine kurze. Im Spätsommer folgen die Früchte, und ihre Größe macht hier den Unterschied: Was Vögel und Kleinsäuger sonst in vielen kleinen Portionen holen, hängt an dieser Sorte in wenigen großen.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Kornelkirsche 'Schönbrunner Gourmet Dirndl' wächst als Großstrauch auf etwa 7 Meter heran und braucht rund 4 Meter Standfläche; ausgelesen wurde sie an der Gartenbauschule in Wien-Schönbrunn, die seit Jahrzehnten an der Dirndl arbeitet. 1999 stellte man sie dort in zwei Fachzeitschriften vor, und seither steht sie für das, wofür ihr Name steht: Es ging nicht um Menge, sondern um Geschmack. Ihre Schwestersorte aus demselben Haus, 'Jolico', trägt schwerer und regelmäßiger, schmeckt aber herb und wird erst bei Vollreife süß – diese hier ist von Anfang an auf Süße ausgelesen. Bezahlt wird das mit Unregelmäßigkeit: Sie fruchtet nicht in jedem Jahr gleich, und im Ertrag bleibt sie hinter 'Jolico' zurück.
Die Blüte beginnt im Februar und hält etwa 4 Wochen, lange vor dem Laub. Geerntet wird ab Ende August, und die Haupternte fällt in die erste Septemberhälfte – insgesamt zieht sich das über gut 6 Wochen, weil auch diese Sorte nach und nach reift. Die Früchte sind birnenförmig und messen 2,7 bis 3,5 Zentimeter bei einem Gewicht von bis zu 5,4 Gramm; das ist gut das Doppelte der Wildform und macht die Ernte zu einer anderen Arbeit, weil eine Handvoll schon etwas hergibt. Rot sind sie früh, reif erst später – und darauf kommt hier alles an: Vollreif schmecken sie ausgewogen süß und lassen sich aus der Hand essen, zu zeitig gepflückt dagegen sauer. Man wartet also, bis die Frucht auf leichten Druck nachgibt und sich fast von selbst löst. Ein 20-jähriger Strauch bringt etwa 15 Kilogramm, in guten Jahren bis zu 30. Frisch halten sie sich nicht; getrocknet werden sie zu einem süßen Naschwerk, und weil das Fruchtfleisch süß genug ist, braucht ein Gelee oder ein Mus daraus weniger Zucker als von der Wildform. Für einen guten Fruchtansatz sollte eine zweite Kornelkirsche danebenstehen.
Ökologisch ist bei dieser Sorte die Dauer der Blüte entscheidend. 4 Wochen lang steht sie offen, und das im Februar und März, wenn Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an manchen Tagen fliegen und an anderen nicht – eine Tracht, die sich über Wochen zieht, trifft die wenigen warmen Stunden zuverlässiger als eine kurze. Im Spätsommer folgen die Früchte, und ihre Größe macht hier den Unterschied: Was Vögel und Kleinsäuger sonst in vielen kleinen Portionen holen, hängt an dieser Sorte in wenigen großen.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Hartriegelgewächse(Cornaceae)
- Gattung
- Hartriegel(Cornus)
- Art-Syn.
- Gelber Hartriegel, Herlitze, Dürlitze, Hirlnuss, Dirndlstrauch, Tierlibaum Schweiz, Welscher Kirschenbaum, Tierlibaum Schweiz und Welscher Kirschenbaum, Gelber Hornstrauch, Tierlibaum

