Vogelkirsche
Prunus avium
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Beschreibung
Die Vogelkirsche ist in Europa, Nordafrika und Westasien heimisch und wird als sommergrüner, langschäftiger Baum 20 Meter hoch. Der Baum bildet eine kegelförmige Krone mit aufrecht stehenden Ästen. Die glatte, glänzende Rinde ist hellgrau bis rotbraun gefärbt und mit bandartigen Querwülsten besetzt. Im Alter wird sie grauschwarz und löst sich in großen Streifen ab. Die eiförmigen Blätter sind grob gezähnt und werden bis 15 Zentimeter lang. Am Blattgrund befinden sich zwei rötliche Drüsen, die Ameisen anlocken. Im Herbst verfärbt sich das Laub leuchtend orangegelb bis orangerot. Die Wildform ist Ausgangspunkt aller kultivierten Süßkirschen.
Die kugeligen, etwa erbsengroßen Kirschen reifen ab Juni über etwa zwei Wochen. Sie sind rot bis schwarzrot gefärbt und schmecken bittersüß, oft mit herber Note. Die Früchte sind kleiner als bei Kulturformen, haben aber den Vorteil, dass sie selten Würmer enthalten. Sie werden frisch gegessen, zu Marmelade, Kompott, Saft, Likör, Wein oder Kuchen verarbeitet. Das aus den Früchten gebrannte Kirschwasser ist traditionell beliebt. Die getrockneten Fruchtstiele werden als Tee verwendet. Junge Blätter und Blüten lassen sich Salaten und Suppen beigeben. Das rötlich getönte Holz ist als begehrtes Edelholz für Möbel, Furniere und Intarsien geschätzt. Getrocknete Kirschkerne dienen als Wärmekissen.
Von April bis Mai erscheinen über etwa drei Wochen zahlreiche reinweiße, duftende Blüten in dichten Dolden zu je zwei bis sechs Stück. Sie öffnen sich vor dem Laubaustrieb und verwandeln den Baum in ein beeindruckendes Blütenmeer. Die Blüten bieten sehr viel Nektar mit hohem Zuckergehalt und sind bei Imkern als wertvolle Tracht geschätzt. Sie locken Bienen, Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen an. Die Blätter dienen zahlreichen Schmetterlingsraupen als Futter. Die Früchte sind wichtige Nahrung für über 40 Vogelarten sowie Eichhörnchen und Mäuse, die zur Verbreitung des Baumes beitragen und ihm seinen Namen gaben.
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Die Vogelkirsche ist in Europa, Nordafrika und Westasien heimisch und wird als sommergrüner, langschäftiger Baum 20 Meter hoch. Der Baum bildet eine kegelförmige Krone mit aufrecht stehenden Ästen. Die glatte, glänzende Rinde ist hellgrau bis rotbraun gefärbt und mit bandartigen Querwülsten besetzt. Im Alter wird sie grauschwarz und löst sich in großen Streifen ab. Die eiförmigen Blätter sind grob gezähnt und werden bis 15 Zentimeter lang. Am Blattgrund befinden sich zwei rötliche Drüsen, die Ameisen anlocken. Im Herbst verfärbt sich das Laub leuchtend orangegelb bis orangerot. Die Wildform ist Ausgangspunkt aller kultivierten Süßkirschen.
Die kugeligen, etwa erbsengroßen Kirschen reifen ab Juni über etwa zwei Wochen. Sie sind rot bis schwarzrot gefärbt und schmecken bittersüß, oft mit herber Note. Die Früchte sind kleiner als bei Kulturformen, haben aber den Vorteil, dass sie selten Würmer enthalten. Sie werden frisch gegessen, zu Marmelade, Kompott, Saft, Likör, Wein oder Kuchen verarbeitet. Das aus den Früchten gebrannte Kirschwasser ist traditionell beliebt. Die getrockneten Fruchtstiele werden als Tee verwendet. Junge Blätter und Blüten lassen sich Salaten und Suppen beigeben. Das rötlich getönte Holz ist als begehrtes Edelholz für Möbel, Furniere und Intarsien geschätzt. Getrocknete Kirschkerne dienen als Wärmekissen.
Von April bis Mai erscheinen über etwa drei Wochen zahlreiche reinweiße, duftende Blüten in dichten Dolden zu je zwei bis sechs Stück. Sie öffnen sich vor dem Laubaustrieb und verwandeln den Baum in ein beeindruckendes Blütenmeer. Die Blüten bieten sehr viel Nektar mit hohem Zuckergehalt und sind bei Imkern als wertvolle Tracht geschätzt. Sie locken Bienen, Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen an. Die Blätter dienen zahlreichen Schmetterlingsraupen als Futter. Die Früchte sind wichtige Nahrung für über 40 Vogelarten sowie Eichhörnchen und Mäuse, die zur Verbreitung des Baumes beitragen und ihm seinen Namen gaben.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Prunus
- Art-Syn.
- Wilde Vogelkirsche, Waldkirsche








































