Kolchische Pimpernuss
Staphylea colchica
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Beschreibung
Die Kolchische Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Georgien, dem westlichen Transkaukasus und dem angrenzenden Iran, der 4 Meter hoch wird. Sie wächst straff aufrecht und wenig verzweigt, im Alter ausladend und breit buschig. Die olivgrünen Triebe tragen gefiederte Blätter mit meist fünf hellgrünen Fiederblättchen. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb. Der deutsche Name "Pimpernuss" leitet sich vom mittelhochdeutschen "pimpern" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind ein charakteristisches Klappergeräusch erzeugen. In Georgien werden die noch ungeöffneten Blütenknospen im April als "Dschondscholi" gepflückt, eingelegt und als Salat gegessen. Sie ähneln im Geschmack Kapern. Aus den ölreichen Samen wird Öl gewonnen, das nach Pistazien schmeckt.
Im Mai erscheinen die cremeweißen, glockenförmigen Blüten in aufrechten bis nickenden Rispen. Die Einzelblüten sind bis zu 1,5 Zentimeter lang und damit die größten innerhalb der Gattung. Sie verströmen einen intensiven, feinen Orangenblütenduft, der sie von der heimischen Gemeinen Pimpernuss unterscheidet. Die nektarreichen Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die namensgebenden, blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den erbsengroßen, glänzend braunen Samen. Die Kapseln bleiben sehr lange am Strauch haften und bieten einen dekorativen Winterschmuck. Anders als bei der Gemeinen Pimpernuss zerfallen die Kapseln noch an der Pflanze hängend und setzen die Samen frei.
Die lang anhaltende Blüte ist eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten im Mai. Die Fruchtkapseln bieten Vögeln und Kleintieren Nahrung und Unterschlupf. Die Kolchische Pimpernuss ist ein langsam wachsender, anspruchsloser Strauch, der auch schattigere Standorte verträgt. Sie bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. In ihrer georgischen Heimat ist sie gemäß der Roten Liste als gefährdet eingetragen.
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Die Kolchische Pimpernuss ist ein sommergrüner Großstrauch aus Georgien, dem westlichen Transkaukasus und dem angrenzenden Iran, der 4 Meter hoch wird. Sie wächst straff aufrecht und wenig verzweigt, im Alter ausladend und breit buschig. Die olivgrünen Triebe tragen gefiederte Blätter mit meist fünf hellgrünen Fiederblättchen. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend gelb. Der deutsche Name "Pimpernuss" leitet sich vom mittelhochdeutschen "pimpern" für klappern ab, da die erbsengroßen Samen in den hohlen Fruchtkapseln bei Wind ein charakteristisches Klappergeräusch erzeugen. In Georgien werden die noch ungeöffneten Blütenknospen im April als "Dschondscholi" gepflückt, eingelegt und als Salat gegessen. Sie ähneln im Geschmack Kapern. Aus den ölreichen Samen wird Öl gewonnen, das nach Pistazien schmeckt.
Im Mai erscheinen die cremeweißen, glockenförmigen Blüten in aufrechten bis nickenden Rispen. Die Einzelblüten sind bis zu 1,5 Zentimeter lang und damit die größten innerhalb der Gattung. Sie verströmen einen intensiven, feinen Orangenblütenduft, der sie von der heimischen Gemeinen Pimpernuss unterscheidet. Die nektarreichen Blüten locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ab September entwickeln sich die namensgebenden, blasig aufgetriebenen, gelbgrünen Fruchtkapseln mit den erbsengroßen, glänzend braunen Samen. Die Kapseln bleiben sehr lange am Strauch haften und bieten einen dekorativen Winterschmuck. Anders als bei der Gemeinen Pimpernuss zerfallen die Kapseln noch an der Pflanze hängend und setzen die Samen frei.
Die lang anhaltende Blüte ist eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten im Mai. Die Fruchtkapseln bieten Vögeln und Kleintieren Nahrung und Unterschlupf. Die Kolchische Pimpernuss ist ein langsam wachsender, anspruchsloser Strauch, der auch schattigere Standorte verträgt. Sie bildet Wurzelausläufer und kann dadurch vermehrt werden. In ihrer georgischen Heimat ist sie gemäß der Roten Liste als gefährdet eingetragen.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Pimpernussgewächse(Staphyleaceae)
- Gattung
- Pimpernüsse(Staphylea)
- Art-Syn.
- Kolchische Klappernuss, Kaukasische Pimpernuss








































