Japanische Eberesche Dodong
Sorbus commixta 'Dodong'
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Beschreibung
Die Japanische Eberesche 'Dodong' ist eine säulenförmige Zuchtform, die eine Wuchshöhe von etwa 10 Metern erreicht und 1976 von einer schwedisch-dänischen Expedition auf der südkoreanischen Vulkaninsel Ulleungdo gesammelt wurde. Der schwedische Botaniker Tor Nitzelius selektierte die Sorte aus den gesammelten Samen und benannte sie nach der Hafenstadt Dodong auf Ulleungdo. 'Dodong' erhielt sowohl den schwedischen "E-planta" Elite-Pflanzen-Preis als auch den Royal Horticultural Society Award of Garden Merit. Der sommergrüne Baum wächst schlank, aufrecht und säulenförmig, oft mehrstämmig als Großstrauch oder Baum. Die Rinde ist graubraun und glatt, junge Triebe rotbraun. Die gefiederten Blätter werden bis 30 Zentimeter lang und treiben bräunlich aus. Im Herbst verfärben sich die Blätter in eine spektakuläre Palette von Dunkelgelb über leuchtendes Orange bis zu feuerrotem Scharlach und Purpur – 'Dodong' gilt als eine der Ebereschen mit der intensivsten Herbstfärbung.
Von Mai bis Juni erscheinen über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen lockere, schirmförmige Blütendolden mit einem Durchmesser von bis zu 12 Zentimetern, die aus zahlreichen kleinen, cremeweißen Einzelblüten bestehen. Ab August bis in den Herbst reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die scharlachroten bis orange-roten Apfelfrüchte (Pomes), die charakteristischerweise birnenförmig bis tropfenförmig und weich sind. Die Früchte hängen locker in Dolden und bleiben oft bis in den Winter am Baum. Sie sind essbar, schmecken aber roh sehr herb, sauer und adstringierend und werden daher am besten zu Marmelade, Gelee, Kompott oder Saft verarbeitet, wobei Kochen oder Einfrieren die herbstoffhaltigen Parasorbinsäuren abbaut und den Geschmack milder macht.
Die Japanische Eberesche 'Dodong' ist ökologisch wertvoll als Bienenweide und Vogelnährgehölz. Die cremeweißen Blütendolden locken im Frühsommer zahlreiche Bienen, Hummeln und andere Insekten an, die Nektar und Pollen sammeln. Die leuchtend roten Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten wie Drosseln, Amseln, Seidenschwänze und Stare, die im Herbst und Winter von den nährstoffreichen Beeren profitieren und dabei zur Verbreitung der Samen beitragen. Die Blätter dienen verschiedenen Schmetterlingsraupen als Futterpflanze. Das dichte Laub bietet Vögeln und Kleinsäugern Schutz, Nist- und Lebensraum.
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Die Japanische Eberesche 'Dodong' ist eine säulenförmige Zuchtform, die eine Wuchshöhe von etwa 10 Metern erreicht und 1976 von einer schwedisch-dänischen Expedition auf der südkoreanischen Vulkaninsel Ulleungdo gesammelt wurde. Der schwedische Botaniker Tor Nitzelius selektierte die Sorte aus den gesammelten Samen und benannte sie nach der Hafenstadt Dodong auf Ulleungdo. 'Dodong' erhielt sowohl den schwedischen "E-planta" Elite-Pflanzen-Preis als auch den Royal Horticultural Society Award of Garden Merit. Der sommergrüne Baum wächst schlank, aufrecht und säulenförmig, oft mehrstämmig als Großstrauch oder Baum. Die Rinde ist graubraun und glatt, junge Triebe rotbraun. Die gefiederten Blätter werden bis 30 Zentimeter lang und treiben bräunlich aus. Im Herbst verfärben sich die Blätter in eine spektakuläre Palette von Dunkelgelb über leuchtendes Orange bis zu feuerrotem Scharlach und Purpur – 'Dodong' gilt als eine der Ebereschen mit der intensivsten Herbstfärbung.
Von Mai bis Juni erscheinen über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen lockere, schirmförmige Blütendolden mit einem Durchmesser von bis zu 12 Zentimetern, die aus zahlreichen kleinen, cremeweißen Einzelblüten bestehen. Ab August bis in den Herbst reifen über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen die scharlachroten bis orange-roten Apfelfrüchte (Pomes), die charakteristischerweise birnenförmig bis tropfenförmig und weich sind. Die Früchte hängen locker in Dolden und bleiben oft bis in den Winter am Baum. Sie sind essbar, schmecken aber roh sehr herb, sauer und adstringierend und werden daher am besten zu Marmelade, Gelee, Kompott oder Saft verarbeitet, wobei Kochen oder Einfrieren die herbstoffhaltigen Parasorbinsäuren abbaut und den Geschmack milder macht.
Die Japanische Eberesche 'Dodong' ist ökologisch wertvoll als Bienenweide und Vogelnährgehölz. Die cremeweißen Blütendolden locken im Frühsommer zahlreiche Bienen, Hummeln und andere Insekten an, die Nektar und Pollen sammeln. Die leuchtend roten Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten wie Drosseln, Amseln, Seidenschwänze und Stare, die im Herbst und Winter von den nährstoffreichen Beeren profitieren und dabei zur Verbreitung der Samen beitragen. Die Blätter dienen verschiedenen Schmetterlingsraupen als Futterpflanze. Das dichte Laub bietet Vögeln und Kleinsäugern Schutz, Nist- und Lebensraum.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Fremdbestäubung nötig — Befruchtersorte empfohlen
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Sorbus
- Art-Syn.
- Japanische Eberesche, Korkarden-Eberesche
- Sorten-Syn.
- Olympic Flame








































