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Beschreibung
Die Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.
Von April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.
Die Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.
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Die Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.
Von April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.
Die Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.
Winterhärte
Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C
Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Felsenbirnen(Amelanchier)
- Art-Syn.
- Lamarcks Felsenbirne, Korinthenbaum, Kanadische Felsenbirne, Lamarcks Felsenmispel, Korinthenstrauch

