Kupfer-Felsenbirne — Amelanchier × lamarckii
Kupfer-Felsenbirne — Amelanchier × lamarckii

Kupfer-Felsenbirne

25,00 €

Amelanchier × lamarckii

Liefergröße · Lieferform
1
Nur noch 4 verfügbar Art.-Nr. 100010032

Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember

Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln

Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand

Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei

Sonst 8,50 € pro Lieferung

EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei

Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €

Beschreibung

Die Kupfer-Felsenbirne wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 7 Meter Standfläche; mehrstämmig kann sie zum Baum werden, ihre Krone breitet sich trichterförmig aus. Sie ist ein botanischer Sonderfall: Gewachsen ist sie einmal in den nordamerikanischen Laubwäldern des Ostens – nur findet man sie dort nicht mehr. Benannt wurde die Art deshalb nach ihrem europäischen Bestand, den sie in über 100 Jahren aufgebaut hat; F. G. Schroeder führte sie daraufhin als eigene Art. Ihren Namen trägt sie wegen des Austriebs – die jungen Blätter sind kupferrot überlaufen und unterseits weißlich seidig behaart, später dunkelgrün. Im Herbst färbt sich das Laub auffallend gelb und orangefarben bis karminrot. Ein zweiter deutscher Name ist Korinthenbaum.

Von April bis Mai öffnen sich über rund 4 Wochen weiße Blüten in lockeren, leicht übergeneigten Trauben – ein Flor, der den ganzen Strauch in eine weiße Wolke hüllt. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte werden etwa 1 Zentimeter dick, sind zunächst rot, färben sich über Violettrot nach Dunkelpurpurn und bereifen dabei; sie sind saftig, süß und tragen den feinen Mandelton, den die kleinen Kerne beisteuern. Die Reife zieht sich über etwa 3 Wochen von Ende Juni bis in den Juli. Verwendet werden sie frisch, getrocknet, als Kompott, Gelee oder Saft – wie Heidelbeeren, nur süßer. Der Name Korinthenbaum verweist auf die getrocknete Verwendung, denn getrocknet erinnern die Beeren tatsächlich an kleine Rosinen. Für Gelee tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt.

Die Blüten sind eine frühe Nahrungsquelle für Bienen – die Kupfer-Felsenbirne ist ein Bienennährgehölz –, die Früchte eine für Vögel. Als vielstämmiger Großstrauch mit dichter Krone bietet sie Nistplätze und Deckung, und ihre Herbstfärbung gehört zu den auffallendsten unter den heimisch gewordenen Gehölzen. Dass sie sich in Mitteleuropa so vollständig eingebürgert hat, dass ihre amerikanische Heimat nicht mehr auffindbar ist, macht sie zu einem besonderen Fall: ein Gehölz, das hier heimischer geworden ist als dort, wo es herkam.

Weiterlesen

Winterhärte

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
−51°
−46°
−40°
−34°
−29°
−23°
−18°
−12°
−7°
−1°
+4°
4

Zone 4: −34,4 bis −28,9 °C

Diese Pflanze ist robust und toleriert starke Fröste zuverlässig.

Wuchs & Raum

Wuchsform
Großstrauch
Höhe
8.0 m
Breite
7.0 m
Wurzelsystem
Flachwurzler

Standort & Boden

Standort
sonnig, halbschattig
Wasserbedarf
gering
Stellung
Solitär, Gruppe, Hecke
Bodenart
Sand, Lehm, Ton, durchlässig, humos auch auf mageren Böden
Bodenfeuchte
trocken
frisch
feucht
nass
staunass

Ökologie & Verwendung

Ökologischer Wert

Bienenweide Insektenmagnet Vogelnährgehölz Raupenfutterpflanze

Verwendung

Beeren Direktverzehr Verarbeitung Zierpflanze

Besonderheiten

Herbstfärber Duftpflanze Windschutz Sichtschutz

Phänologie und Vermehrung

Blüte4 Wo
Ernte3 Wo
MrzAprMaiJunJul

Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt

Pflege

Schnittbedarf
mittel
Resilienzen
Krankheiten Schädlinge Hitze Trockenheit Winterfrost Spätfrost Nährstoffmangel
Schutz
keine

Natürliche Verbreitung

Nordeuropa (10) Mitteleuropa (11) Südwesteuropa (12) Südosteuropa (13) Osteuropa (14) Nordafrika (20) Makaronesien (21) Westliches Tropenafrika (22) Zentrales Tropenafrika (23) Nordöstliches Tropenafrika (24) Östliches Tropenafrika (25) Südliches Tropenafrika (26) Südliches Afrika (27) Mittlerer Atlantik (28) Westlicher Indischer Ozean (29) Sibirien (30) Russischer Ferner Osten (31) Zentralasien (32) Kaukasus (33) Westasien (34) Arabische Halbinsel (35) China (36) Mongolei (37) Ostasien (38) Indischer Subkontinent (40) Indochina (41) Malesien (42) Papuasien (43) Australien (50) Neuseeland (51) Südwestpazifik (60) Südzentralpazifik (61) Nordwestpazifik (62) Nordzentralpazifik (63) Subarktisches Amerika (70) Westkanada (71) Ostkanada (72) Nordwestliche USA (73) Nördliche Zentral-USA (74) Nordöstliche USA (75) Südwestliche USA (76) Südliche Zentral-USA (77) Südöstliche USA (78) Mexiko (79) Zentralamerika (80) Karibik (81) Nördliches Südamerika (82) Westliches Südamerika (83) Brasilien (84) Südliches Südamerika (85) Subantarktische Inseln (90) Antarktis (91)

Taxonomie

Familie
Rosengewächse(Rosaceae)
Gattung
Felsenbirnen(Amelanchier)
Art-Syn.
Lamarcks Felsenbirne, Korinthenbaum, Kanadische Felsenbirne, Lamarcks Felsenmispel, Korinthenstrauch