Felsenbirne Robin Hill
Amelanchier × grandiflora 'Robin Hill'
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Beschreibung
Die Felsenbirne 'Robin Hill' wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; sie bleibt dabei schmal aufrecht. Sie gehört zur Großblütigen Felsenbirne (Amelanchier × grandiflora), einer in Kultur spontan entstandenen Kreuzung aus der Baum-Felsenbirne (A. arborea) und der Kahlen Felsenbirne (A. laevis) – eine tetraploide Hybride, die ihre Elternarten in der Blüte übertrifft: Die Blüten sind zahlreicher und größer und stehen in schlankeren Trauben. Bei 'Robin Hill' kommt ein Merkmal hinzu, das die Sorte unverwechselbar macht: Die Knospen sind purpurrosa und öffnen sich erst beim Aufblühen zu Weiß. Hochstämmig gezogen eignet sie sich als Stadtstraßenbaum.
Sie blüht von allen Felsenbirnen als erste: Im April öffnen sich die Blüten aus purpurrosa Knospen heraus in reines Weiß, groß und zahlreich in lockeren Trauben. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte bleiben mit 0,6 bis 0,8 Zentimetern klein, färben sich von Rot nach Blauschwarz und schmecken süß, dabei aber wenig aromatisch – bei dieser Sorte steht die Blüte im Vordergrund, nicht die Ernte. Wer sie trotzdem erntet, verwendet sie wie alle Felsenbirnen: frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee, am besten gemischt mit einer Frucht, die Säure mitbringt. Von ihren Eltern hat die Hybride mehr Fruchtfleisch und Saft mitbekommen als die Kahle Felsenbirne, bleibt in der Menge aber hinter den auf Ertrag ausgelesenen Sorten zurück.
Die frühen Blüten versorgen Insekten, die Früchte die Vögel. Als schmal aufrechter Großstrauch oder Hochstamm bietet sie Struktur, wo eine ausladende Krone nicht hinpasst – und ihre Eignung für Straßenstandorte zeigt, wie gut sie mit Verdichtung, Hitze und knappem Wurzelraum zurechtkommt. Dass sie dabei essbare Früchte trägt, unterscheidet sie von den meisten Straßenbäumen, die man sonst pflanzt. Im Herbst färbt sich ihr Laub auffallend, bevor es fällt.
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Die Felsenbirne 'Robin Hill' wächst als Großstrauch auf etwa 8 Meter heran und braucht rund 5 Meter Standfläche; sie bleibt dabei schmal aufrecht. Sie gehört zur Großblütigen Felsenbirne (Amelanchier × grandiflora), einer in Kultur spontan entstandenen Kreuzung aus der Baum-Felsenbirne (A. arborea) und der Kahlen Felsenbirne (A. laevis) – eine tetraploide Hybride, die ihre Elternarten in der Blüte übertrifft: Die Blüten sind zahlreicher und größer und stehen in schlankeren Trauben. Bei 'Robin Hill' kommt ein Merkmal hinzu, das die Sorte unverwechselbar macht: Die Knospen sind purpurrosa und öffnen sich erst beim Aufblühen zu Weiß. Hochstämmig gezogen eignet sie sich als Stadtstraßenbaum.
Sie blüht von allen Felsenbirnen als erste: Im April öffnen sich die Blüten aus purpurrosa Knospen heraus in reines Weiß, groß und zahlreich in lockeren Trauben. Geerntet wird ab Juni. Die Früchte bleiben mit 0,6 bis 0,8 Zentimetern klein, färben sich von Rot nach Blauschwarz und schmecken süß, dabei aber wenig aromatisch – bei dieser Sorte steht die Blüte im Vordergrund, nicht die Ernte. Wer sie trotzdem erntet, verwendet sie wie alle Felsenbirnen: frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee, am besten gemischt mit einer Frucht, die Säure mitbringt. Von ihren Eltern hat die Hybride mehr Fruchtfleisch und Saft mitbekommen als die Kahle Felsenbirne, bleibt in der Menge aber hinter den auf Ertrag ausgelesenen Sorten zurück.
Die frühen Blüten versorgen Insekten, die Früchte die Vögel. Als schmal aufrechter Großstrauch oder Hochstamm bietet sie Struktur, wo eine ausladende Krone nicht hinpasst – und ihre Eignung für Straßenstandorte zeigt, wie gut sie mit Verdichtung, Hitze und knappem Wurzelraum zurechtkommt. Dass sie dabei essbare Früchte trägt, unterscheidet sie von den meisten Straßenbäumen, die man sonst pflanzt. Im Herbst färbt sich ihr Laub auffallend, bevor es fällt.
Winterhärte
Zone 6: −23,3 bis −17,8 °C
Diese Pflanze ist gut winterhart und hält normale Frostperioden problemlos aus.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Felsenbirnen(Amelanchier)
- Art-Syn.
- Baum-Felsenbirne, Großblütige Felsenbirne, Amelanchier arborea, Felsenbirne, Felsenbirnen, Amelanchier lamarckii 'Robin Hill', Amelanchier arborea 'Robin Hill', Apfel-Felsenbirne

