Felsenbirne Northline
Amelanchier alnifolia 'Northline'
Nächste Lieferung: 2. November bis 15. Dezember
Sorgfältig von Hand verpackt – mit Ballentuch geschützte Wurzeln
Wurzelnackte Ware und Topfware im saisonalen Versand
Ab 150 € innerhalb Deutschlands versandkostenfrei
Sonst 8,50 € pro Lieferung
EU-weiter Versand ab 200 € versandkostenfrei
Sonst 25,00 € · Mindestbestellwert 150 €
Beschreibung
Die Felsenbirne 'Northline' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; sie bleibt gedrungen und aufrecht und bildet mit ihren vielen Ausläufern über die Jahre ein geschlossenes Gebüsch. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia) und geht auf John Wallace zurück, der sie in den 1950er Jahren in der Baumschule von Beaverlodge in Alberta aus dem vorhandenen Bestand heraussuchte – gezielt nach Beerengröße und Geschmack. 1960 kam sie in den Handel und löste in den kanadischen Anlagen nach und nach 'Smoky' ab. Der gedrungene Wuchs hat dabei einen sehr praktischen Vorzug: Die Sträucher lassen sich vom Boden aus abernten.
Ab April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten – erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen vergleichsweise langen Zeitraum. Geerntet wird ab Juni, und hier liegt der eigentliche Vorzug dieser Sorte: Die Beeren einer Traube werden weitgehend gleichzeitig reif. Ein Durchgang genügt also dort, wo man bei anderen Sorten dreimal an denselben Strauch zurückkehrt – und wer nur ein Wochenende Zeit hat, holt bei ihr die ganze Ernte. Groß sind die Beeren dazu, rund 1,6 Zentimeter, purpurn bereift und von ausgezeichnetem Geschmack; den charakteristischen Mandelton steuern die kleinen, harten Kerne bei. Frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee lassen sich die Beeren verwenden wie Heidelbeeren – sie sind süßer und tragen jene Nussnote, die Heidelbeeren fehlt. Für Gelee und Saft tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt; innerhalb der Gattung gibt es die Beeren auch in Blau, Cremeweiß und Rot.
Die Blüten versorgen Insekten im Frühjahr, die Früchte die Vögel im Sommer; Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen überhaupt. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und nimmt fast jeden Boden an, solange er nicht dauernd nass ist – die Erlenblättrige Felsenbirne zählt damit zu den genügsamsten Obstgehölzen, und die Namen ihrer besten Sorten lesen sich wie eine Landkarte Nordwestkanadas. Durch ihre vielen Ausläufer wächst 'Northline' zu einem dichten, niedrigen Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet und sich als lebende Hecke eignet. Der späte Blühbeginn nach dem Laubaustrieb hält die Blüten aus der Reichweite der Spätfröste.
Weiterlesen
Weniger anzeigen
Die Felsenbirne 'Northline' wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 3 Meter Standfläche; sie bleibt gedrungen und aufrecht und bildet mit ihren vielen Ausläufern über die Jahre ein geschlossenes Gebüsch. Sie ist eine Auslese der Erlenblättrigen Felsenbirne (Amelanchier alnifolia) und geht auf John Wallace zurück, der sie in den 1950er Jahren in der Baumschule von Beaverlodge in Alberta aus dem vorhandenen Bestand heraussuchte – gezielt nach Beerengröße und Geschmack. 1960 kam sie in den Handel und löste in den kanadischen Anlagen nach und nach 'Smoky' ab. Der gedrungene Wuchs hat dabei einen sehr praktischen Vorzug: Die Sträucher lassen sich vom Boden aus abernten.
Ab April öffnen sich weiße Blüten in Trauben aus wenigen bis über einem Dutzend Einzelblüten – erst nach voller Entfaltung des Laubs und über einen vergleichsweise langen Zeitraum. Geerntet wird ab Juni, und hier liegt der eigentliche Vorzug dieser Sorte: Die Beeren einer Traube werden weitgehend gleichzeitig reif. Ein Durchgang genügt also dort, wo man bei anderen Sorten dreimal an denselben Strauch zurückkehrt – und wer nur ein Wochenende Zeit hat, holt bei ihr die ganze Ernte. Groß sind die Beeren dazu, rund 1,6 Zentimeter, purpurn bereift und von ausgezeichnetem Geschmack; den charakteristischen Mandelton steuern die kleinen, harten Kerne bei. Frisch, getrocknet, als Kompott oder Gelee lassen sich die Beeren verwenden wie Heidelbeeren – sie sind süßer und tragen jene Nussnote, die Heidelbeeren fehlt. Für Gelee und Saft tut ein Schuss Säure gut, der die Süße auffängt; innerhalb der Gattung gibt es die Beeren auch in Blau, Cremeweiß und Rot.
Die Blüten versorgen Insekten im Frühjahr, die Früchte die Vögel im Sommer; Felsenbirnen gehören zu den ergiebigsten Vogelnährgehölzen überhaupt. Die Art verträgt Kälte bis unter −50 °C und nimmt fast jeden Boden an, solange er nicht dauernd nass ist – die Erlenblättrige Felsenbirne zählt damit zu den genügsamsten Obstgehölzen, und die Namen ihrer besten Sorten lesen sich wie eine Landkarte Nordwestkanadas. Durch ihre vielen Ausläufer wächst 'Northline' zu einem dichten, niedrigen Gebüsch heran, das Nistplätze und Deckung bietet und sich als lebende Hecke eignet. Der späte Blühbeginn nach dem Laubaustrieb hält die Blüten aus der Reichweite der Spätfröste.
Winterhärte
Zone 3: −40,0 bis −34,4 °C
Diese Pflanze ist sehr frostresistent und kommt mit harten Wintern gut zurecht.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Felsenbirnen(Amelanchier)
- Art-Syn.
- Erlenblättrige Felsenbirne, Saskatoonbeere, Saskatoon
- Sorten-Syn.
- Greatberry® Garden, Kojuaagg

