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Beschreibung
Die Echte Felsenbirne wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche. Sie ist die einzige Felsenbirne, die in Europa von Natur aus vorkommt: Ihr Gebiet reicht vom Süden, Südwesten und Südosten des Kontinents über Nordafrika und die Türkei bis nach Kaukasien und in den Libanon. Zu Hause ist sie dort auf Felshängen und in trockenen Gebüschen, meist über Kalk – daher ihr deutscher Name, und daher auch die Fluhbirne der Alpenländer, benannt nach der Felswand. Ihre Blätter bleiben klein, kaum länger als 5 Zentimeter, und tragen im Frühjahr einen weißen Filz, der sich im Lauf des Sommers verliert.
Ab April blüht sie 3 Wochen lang, weiß und in kurzen, aufrecht stehenden Trauben; in höheren Lagen verschiebt sich das bis in den Juni. Geerntet wird ab Juni über etwa 2 Wochen. Die Früchte bleiben klein, knapp 1 Zentimeter, sind blauschwarz mit blauem Reif und schmecken saftig und süß – im Aroma allerdings zurückhaltend. Das ist keine Schwäche, sondern bestimmt ihren Platz in der Küche: Sie bringen Süße und Farbe, ohne einen eigenen Ton durchzudrücken, und vertragen sich deshalb mit allem, was selbst Säure oder Würze mitbringt. Als Mischpartner zu Johannisbeere, Holunder oder Apfel geben sie Gelee, Saft und Kompott Tiefe und Farbe, für sich allein bleiben sie mild. Bis zum vollen Ertrag braucht der Strauch Zeit: Am meisten trägt er ab dem 12. bis 15. Jahr am Standort, und bei guter Pflege hält er dieses Niveau noch einmal ebenso lange – Felsenbirnen sind langlebig, und ein Strauch trägt über 30 bis 50 Jahre.
Als einzige heimische Felsenbirne steht sie in einem Beziehungsgeflecht, das den amerikanischen Arten hier fehlt: Ihre frühen Blüten werden von einer großen Zahl Wildbienenarten angeflogen, ihre Blätter ernähren Schmetterlingsraupen – darunter Arten, die auf sie angewiesen sind und anderswo keinen Ersatz finden –, und ihre Beeren stehen bei zahlreichen Vogelarten auf dem Speisezettel. Mit ihren Ausläufern bildet sie über die Jahre ein dichtes, niedriges Gebüsch, das zugleich Deckung und Nistplatz gibt – und zwar auf mageren, steinigen, sonnenheißen Hängen, an denen viele andere Sträucher aufgeben. Im Herbst zeigt sie außerdem an, was für ein Boden unter ihr liegt: Auf kalkärmerem Grund färbt sich ihr Laub orangerot, auf stark kalkhaltigem leuchtend gelb.
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Die Echte Felsenbirne wächst als Strauch auf etwa 3 Meter heran und braucht rund 2,5 Meter Standfläche. Sie ist die einzige Felsenbirne, die in Europa von Natur aus vorkommt: Ihr Gebiet reicht vom Süden, Südwesten und Südosten des Kontinents über Nordafrika und die Türkei bis nach Kaukasien und in den Libanon. Zu Hause ist sie dort auf Felshängen und in trockenen Gebüschen, meist über Kalk – daher ihr deutscher Name, und daher auch die Fluhbirne der Alpenländer, benannt nach der Felswand. Ihre Blätter bleiben klein, kaum länger als 5 Zentimeter, und tragen im Frühjahr einen weißen Filz, der sich im Lauf des Sommers verliert.
Ab April blüht sie 3 Wochen lang, weiß und in kurzen, aufrecht stehenden Trauben; in höheren Lagen verschiebt sich das bis in den Juni. Geerntet wird ab Juni über etwa 2 Wochen. Die Früchte bleiben klein, knapp 1 Zentimeter, sind blauschwarz mit blauem Reif und schmecken saftig und süß – im Aroma allerdings zurückhaltend. Das ist keine Schwäche, sondern bestimmt ihren Platz in der Küche: Sie bringen Süße und Farbe, ohne einen eigenen Ton durchzudrücken, und vertragen sich deshalb mit allem, was selbst Säure oder Würze mitbringt. Als Mischpartner zu Johannisbeere, Holunder oder Apfel geben sie Gelee, Saft und Kompott Tiefe und Farbe, für sich allein bleiben sie mild. Bis zum vollen Ertrag braucht der Strauch Zeit: Am meisten trägt er ab dem 12. bis 15. Jahr am Standort, und bei guter Pflege hält er dieses Niveau noch einmal ebenso lange – Felsenbirnen sind langlebig, und ein Strauch trägt über 30 bis 50 Jahre.
Als einzige heimische Felsenbirne steht sie in einem Beziehungsgeflecht, das den amerikanischen Arten hier fehlt: Ihre frühen Blüten werden von einer großen Zahl Wildbienenarten angeflogen, ihre Blätter ernähren Schmetterlingsraupen – darunter Arten, die auf sie angewiesen sind und anderswo keinen Ersatz finden –, und ihre Beeren stehen bei zahlreichen Vogelarten auf dem Speisezettel. Mit ihren Ausläufern bildet sie über die Jahre ein dichtes, niedriges Gebüsch, das zugleich Deckung und Nistplatz gibt – und zwar auf mageren, steinigen, sonnenheißen Hängen, an denen viele andere Sträucher aufgeben. Im Herbst zeigt sie außerdem an, was für ein Boden unter ihr liegt: Auf kalkärmerem Grund färbt sich ihr Laub orangerot, auf stark kalkhaltigem leuchtend gelb.
Winterhärte
Zone 5: −28,9 bis −23,3 °C
Diese Pflanze ist winterhart und verträgt auch ausgeprägte Frostphasen.
Wuchs & Raum
- Wuchsform
- Höhe
- Breite
- Wurzelsystem
Standort & Boden
- Standort
- Wasserbedarf
- Stellung
- Bodenart
- auch auf mageren Böden
- Bodenfeuchte
- trockenfrischfeuchtnassstaunass
- pH
Ökologie & Verwendung
Ökologischer Wert
Verwendung
Besonderheiten
Phänologie und Vermehrung
Selbstfruchtbar — ein einzelnes Exemplar genügt
Pflege
- Schnittbedarf
- Resilienzen
- Schutz
Natürliche Verbreitung
Taxonomie
- Familie
- Rosengewächse(Rosaceae)
- Gattung
- Felsenbirnen(Amelanchier)
- Art-Syn.
- Gewöhnliche Felsenbirne, Gemeine Felsenbirne, Felsenmispel, Edelweißstrauch, Felsenbirne, Felsenbirnen, Amelanchier rotundifolia

